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  •   20. Juli 2017  

CARGO Film/Medien/Kultur 07

vom 16. September 2010


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Inhalt

Editorial

Cross the Border, Close the Gap

Online
2

Modernes Ereignis

Coca Cola Village

Über ein Facebook-Vergnügungscamp und Selbsverdatung in Zeiten von «Augmented Reality»
4

Kino

Peter Praschl

Crush: Emanuelle Devos

3
Tom Tykwer

Episode

«Six Feet Under» Staffel 3, Folge 1
6
Simon Rothöhler

Zeit des Handelns

Kein klassisches Biopic: Olivier Assayas’ fulminanter Actiongeschichtsfilm «Carlos» kartografiert eine Epoche des global vernetzten Terrors.
8
Ekkehard Knörer

Der Himmel wird überschätzt

Sanfte Liminalität: Apichatpong Weerasethakuls Uncle Boonmee Who Can Recall His Past Lives ist ein Film der selbstverständlichen Präsenz von Gespenstern und Zwischenwesen in Übergangszuständen.
14
Gertrud Koch

Eucharistische Garnelenbisse

Zu «I Am Love» von Luca Guadagnino
20
Bert Rebhandl

Der Idiot der Firma

Zu «Dinner for Schmucks» von Jay Roach
21

Making Of

Michael Sicinski

Berliner Weltkino?

Ein Blick aus Nordamerika
22

Produzent

Florian Körner von Gustorf
27

Ton

Andreas Mücke-Niesytka
30

Kamera

Reinhold Vorschneider
32

Schnitt

Stefan Stabenow
33

Gespräch

Bert Rebhandl und Simon Rothöhler

Eyal Sivan

Die Orange ist eine runde Frucht, sie hat keine zwei Seiten wie der Konflikt zwischen Israel und Palästinensern, Juden und Arabern, «Westen» und «Orient». In seinem Dokumentarfilm «Jaffa – An Orange’s Clockwork» erzählt Eyal Sivan anhand der bekannten Orangen aus Jaffa eine kritische Geschichte des Zionismus. Wir sprachen mit ihm im Juni in Berlin — wenige Tage, nachdem Israel einen Konvoi von Hilfsschiffen nach Gaza im Mittelmeer gewaltsam gestoppt hatte — über die Ikonökonomie der Orange, über Bilderpolitik und Historikerstreit, und über seine jüdische Identität.
36

Marxism Today

Einleitung

Systemfragen zwingen häufig zu begrifflichen Ungetümen: Leben wir in den west-europäischen Ländern derzeit tatsächlich in demokratischen Staatsformen mit freier Marktwirtschaft? Oder nicht doch eher in Scheindemokratien mit einer neoliberal auf Kapitalinteressen konditionierten Ökonomie? Die Alternativen zu diesem krisenanfälligen System sind nicht weniger schwierig zu fassen: ­Kommunismus? Sozialismus? Marxismus? Wir untersuchen am Beispiel dreier aktueller Filme und neuerer theoretischer Bücher, welche Optionen 1989 zu Recht untergingen (der poststalinistische Personenkult in Rumänien, die verknöcherte Marxismus-Leninismus-Pädagogik der DDR), während das reflexive Potential der marxistischen Theorie in ihrem Verhältnis zur demokratischen Praxis vielleicht erst jetzt so richtig erkannt wird (wie sich bei der Lektüre einiger vor allem französischer Bücher erweist). Jean-Luc Godard bestimmt den Sozialismus wie gewohnt sehr eigenwillig: als intellektuelle Odyssee im Zeichen der Melancholie.
46
Diedrich Diederichsen

Die Odyssee verstehen

Wenn Sozialismus erkennbar wird, dann in den Versuchen, von Gemeinsamkeiten des Gelesenen, Gehörten und Diskutierten zu sprechen: Zu Jean-Luc Godards «Film Socialisme».
47
Robin Celikates

Wasserball und Kommunismus

Zuletzt recht medienwirksam verbreiten Philosophen wie Slavoj Žižek und Alain Badiou eine vage «kommunistische Hypothese» – wie sehen die Theoriealternativen zu dieser neokommunistischen Intervention aus, die zugleich eine Abkehr vom Marxismus ist?
50
Simon Rothöhler

Am Anfang und am Ende der Kassetten

Zu Andrei Ujicas Montagefilm «Die Autobiographie des Nicolae Ceausescu»
53
Bert Rebhandl

Mängel im Überbau

Der Künstler Phil Collins setzt in seinem Film «Marxism Today» obsolete Inhalte noch einmal auf den Lehrplan
54

Kunst

Kathrin Peters

Punkt, Punkt, Motte, Strich

Über die Ausstellung «Zelluloid. Film ohne Kamera» in der Schirn Kunsthalle Frankfurt.
56

Kolumne

Dirk Schaefer

Sound / Atmo

59

DVD

Lukas Foerster

Periphere Perlentaucherinnen

Die kontinuierlichen DVD-Veröffentlichungen des Korean Film Archive machen Schlüsselwerke der Filmgeschichte zugänglich und werfen die Frage nach den Grenzziehungspraktiken heutiger Mainstream-Cinephilie auf.
60
Jan Distelmeyer

Blu-Ray

64
Friedrich Balke und Daniel Eschkötter

Kleine Kriege

Szenen der Übertragung politischer Handlungsmacht: Über Roberto Rossellinis Nachkriegstrilogie
65

Kolumne

Martin Heckmanns

Text und Leben

Stipendium
69

Buch

Ekkehard Knörer

Sinnsuspendierer

Momentaufnahme plus Methode als Hybrid: Zur ersten vollständigen deutschen Ausgabe von Roland Barthes’ «Mythen des Alltags»
70
Roland Barthes

Gewalt und Lässigkeit

Über Gangster und Götter
71
Sandra Schäfer

Das andere Afghanistan

Über Afghanistan in the Cinema von Mark Graham
73

Comic

Stefanie Diekmann

GIFT von Peer Meter/Barbara Yelin

75

Kolumne

Peter Praschl

James und Coco

Online
77

Starsystem

Geisterstunde

Über stramme Jungs und brave Mädels.
78

Zuletzt gesehen

Ramin Bahrani

5 Filme

80