Lorsque le bateau de Léon M. descendit la Meuse pour la première fois (1979), Pour que la guerre s'achève (1980), R... ne répond plus (1981), Leçons d'une université volante (1982), Regard Jonathan/Jean Louvet, son oeuvre (1983), Il court, il court, le monde (1987), Falsch (1986) und Je pense à vous (1992).
Wer die Filme von Claude Lanzmann gesehen hat, der weiß von dessen eigener, vor allem auch physischer Präsenz in ihnen – erinnert sich etwa an die beherrschte Aggression, mit der er in Shoah den Einwohnern des polnischen Dorfes Chelmno auf den Leib rückt; die konsternierte und doch niemals völlig überraschte Geduld eines Zuhörers, der ...
Feature
Was vom Jahr bleibt
Jahreslisten der CARGO-Autoren: Michael Althen, Michael Baute, Raymond Bellour, Ludger Blanke, Christa Blümlinger, Robin Celikates, Catherine Davies, Matthias Dell, Daniel Eschkötter, Lukas Foerster, Martin Heckmanns, Stefan Heidenreich, Jakob Hesler, Ute Holl, Rembert Hueser, Naoko Kaltschmidt, Rainer Knepperges, Ryland Walker Knight, Ekkehard Knörer, Verena Mund, Christian Neuhäuser, Cristina Nord, Volker Pantenburg, Kathrin Peters, Christian Petzold, Peter Praschl, Michael Sicinski, Bert Rebhandl, Cord Riechelmann, Stefan Ripplinger, Simon Rothöhler, Matthias Wittmann.![]()
Zum ersten Mal in seinem Leben hat James Benning außerhalb Nordamerikas gefilmt, zum ersten Mal mit einer Digitalkamera. Das Resultat heißt Ruhr, hat sechs je zehnminütige und eine einstündige Einstellung und kann sich nicht sattsehen am gelben Wasserdampf, der aus dem Kühlturm einer Kokerei quillt.
Cristina Nord begegnete Benning im Rahmen der Duisburger Filmwoche und sprach mit ihm über seine Herkunft aus einer deutschstämmigen Arbeiterfamilie, den Niedergang seines Viertels in Milwaukee und über die Sichtbarkeit von Zweigen, die aus dem Bildkader springen.

Brillante Mendoza ist im internationalen Festivalbetrieb so etwas wie der Regisseur der Stunde. In den letzten eineinhalb Jahren wurden zwei seiner Filme (Serbis, 2008 und Kinatay, 2009) in Cannes und einer in Venedig (Lola, 2009) jeweils für den internationalen Wettbewerb ausgewählt.

Wer auf den Gedanken käme, das Berliner Haus der Kulturen der Welt, wo dieser Tage alle Fäden der transmediale.10 zusammenlaufen, als temporäres Hauptquartier der digitalen Bohème oder etwas ähnlich Zeitgeistiges zu titulieren, hätte nicht ganz unrecht. Ganz recht aber auch nicht: Hier und dort trifft man auf Skepsis gegenüber der im letzten Jahrzehnt von der Szene akkumulierten Hipness...

