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CARGO Film/Medien/Kultur 05

vom 25. März 2010


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Inhalt

Editorial

In der Welt sein

Online
1

Modernes Ereignis

Dietmar Kammerer

Die Grenzen der Konspiration

Über einen Found Footage-Film der Dubaier Polizei.
4

Kino

Isabella Reicher

Crush: Jeff Bridges

6
Hans Gerald Hödl

Soundtrack: Serge Gainsbourg

7
Birgit Kellner

Episode

Six Feet Under, Staffel 1, Episode 12, «A Private Life»
8
Ryland Walker Knight

Amerikanisches Abenteuer

Um fantastisch zu sein, muss man Stil haben: Über das Werk von Wes Anderson.
10
Bert Rebhandl

Monkey Business

Ben Stiller wird seriös - wird er? Anmerkungen zur Politik eines unterschätzten Akteurs.
16
Simon Rothöhler

Sie nennen es Heimat

Zwischen Kartoffelparty und Kulturindustrie: «Neukölln unlimited» öffnet einen ‘Problembezirk’
19
Ekkehard Knörer

Boulevard radical

Über Alain Resnais und seinen neuen Film «Les herbes folles»
20
Volker Pantenburg

L'incident

Über Christian Gaillys Roamvorlage zu «Les herbes folles»
25

Was von der Berlinale bleibt

Von Caterpillar (Wakamatsu) bis Yuki & Nina (Suwa).
26

Gespräch

Lukas Foerster und Bert Rebhandl

Brillante Mendoza

In nur fünf Jahren ist Brillante Mendoza, der 2005 im Alter von 45 Jahren seinen ersten Film machte, zu einem der wichtigsten Regisseure des Weltkinos geworden. Er nimmt für sich in Anspruch, die sozialen Realitäten der Philippinen in Geschichten zu verwandeln und bedient sich dabei einer involvierenden Dramaturgie und einer Ästhetik der Unmittelbarkeit. Bert Rebhandl und Lukas Foerster haben sich mit Mendoza im Februar 2010 unterhalten.
30

Filmographie

Von Masahista (2005) - Lola (2009)
38

Schwerpunkt: Geld schläft nie

Schwerpunkt

Viele Menschen haben in den letzten Jahren vorhergesagt, dass der Kapitalismus in eine schwere Krise geraten würde. Einige kennen wir persönlich, andere aus den Medien. Der Ökonom Nouriel ­Roubini lag mit seinen Prognosen so unangenehm richtig, dass die New York Times ihm den Titel «Dr. Doom» verlieh. In seinem Metier ist der Doktor des Untergangs ein Star, im Kino aber muss er sich auf ein Cameo beschränken: Nouriel Roubini spielt in Oliver Stones Wall Street: Money Never Sleeps einen Hedge-Fonds-Manager, also einen Vertreter jener Zunft, die es schon seit Längerem mit Staaten aufzunehmen bereit ist. Das Kapital «attackiert» nicht nur die grundlegendsten Institutionen menschlicher Vergesellschaftung, es frisst sich durch alle Bereiche: Infrastruktur geht vor die Hunde, weil sie sich nicht kurzfristig amortisiert; Fußballclubs gehen unter den Schuldenbergen risikofreudiger Investoren fast zugrunde; Kultur­einrichtungen fehlt das Geld, das die kommunalen Einrichtungen in spekulativen Deals verloren haben; Universitäten hängen am Tropf bankrotter Länder.
40
Christian Petzold

Wall Street 1987

Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie die schlechtesten amerikanischen Filme dann doch etwas treffen: Über Oliver Stones «Wall Street»
42
Cord Riechelmann

Verschwörungssammler

Wahrheit in der Opposition: Über «Collapse» (2009) von Chris Smith und den 'whistle blower' Michael Ruppert.
44
Daniel Eschkötter

Respektable Schulden

Was wissen Filme der 20er von ihren Finankrisen? Was für einen Film erzählt die Börse? Zwei Beispiele von Murnau und L'Herbier, Hinweise auf den Umgang mit 'oszillierenden Wirklichkeiten' (Alexander Kluge)
47
Catherine Davies , Ekkehard Knörer und Simon Rothöhler

Lektürenotizen

Zu Büchern von Jakob Arnoldi, Samuel Weber, Don Delillo, Thomas Bernhard / Siegfried Unseld und dem Film L'an 01 von Doillon/Resnais.
40

Experimentalfilm

Michael Sicinski

Ins Große - Ein ehrgeiziges Jahrzehnt im Avantgarde-Kino

Ein Rundgang durch die vergangene Dekade: Über die Filme von Phil Solomon, Lewis Klahr, Jenniver Reeves, Ben Rivers und Ben Russell.
50

Kolumne

Martin Heckmanns

Text und Leben

57

DVD

Stefan Ripplinger

Der Idiot - Über eine Figur bei Kurosawa

Vor 100 Jahren wurde Akira Kurosawa geboren, der den Westen mit Eastern beeindruckte hat. Weniger beeindruckt war man von seinen Literaturverfilmungen und Sozialdramen, doch Kurosawas verborgene Festungen liegen gerade auf diesem selten betretenen Gebiet.
58
Nikolaus Perneczky

Alles auf Anfang

Zu Patricio Guzmáns «La Batalla de Chile»
66
Simon Rothöhler

Blu-ray

Zu scharf, um wahr zu sein.
69
Matthias Dell

Die Gegenwart wirft lange Schatten

Über eine DVD-Edition, die neben den (Geschichts-)Filmen von Thomas Brasch auch seine Fernsehauftritte als Künstlerfigur versammelt.
70
Karsten Witte

Schwarzweiß

Über «Engel aus Eisen» und «Domino» von Thomas Brasch
74

Labelportrait

Icarus Films

76

Kolumne

Dirk Schaefer

Sound / Atmo

77

Buch

Bert Rebhandl

Früchte des Zorns

Kamera und waffenloses Bewusstsein: William T. Vollmann errichtet mit seinem Doppelprojekt «Imperial» (Buch und Fotoband) ein Dokumentarmonument für das gefallene Amerika.
78
Michael Glawogger

Über William T. Vollmann

84
Simon Rothöhler

Marc Augé

Über «Casablanca. Movies and Memories»
85
Lukas Foerster

Eine Industrie theoretisiert sich selbst

In seiner materialreichen und anekdotengesättigten Studie untersucht John T. Caldwell die Produktionskultur des US-Fernsehens und findet die entscheidenden Begriffe in der Praxis.
86
Ekkehard Knörer

Don DeLillo

Über «Der Omega-Punkt»
89
David Peace

Tokio, 31,5°, sonnig

90

Comic

Stefanie Diekmann

Loustal: Coronado/Les frères Adamov

91

Kolumne

Peter Praschl

Eustache, zurückspulen, vorspulen

93

Starsystem

Shahrukh Khan

94

Zuletzt gesehen

Thomas Melle

5 Filme

96