theorie

Kybernetik und Kritik

Von Florian Sprenger

Kurz und knapp verkündet der Klappentext von Kybernetik und Kritik: «Die Kybernetik ist überall, wie Luft.» Dieser Satz geht zurück auf einen damals noch so genannten Tweet des MIT-Data Scientist Alex Pentland aus dem Jahr 2014. Wenn die Kybernetik wie die Luft ist, die uns umgibt und atmen lässt, die unsere Atmosphäre ebenso bildet wie das Medium des Sehens und Hörens, dann stellt sich die Frage, wie man die Geschichte jenes Ubiquitär-Werdens schreiben kann, in dem die Kybernetik durch ihre Veralltäglichung gleichsam unsichtbar geworden ist. Wie macht man sichtbar, was wie Luft ist und damit auch die Bedingungen schafft, unter denen es selbst sichtbar oder eben nicht sichtbar ist?

[...]

Dieser Text ist nur in der gedruckten Ausgabe 70 von cargo verfügbar.
Sie können diese Ausgabe in unserem Shop bestellen. Bestellen