Der Knoten
Munyu ist der Name eines selbstverwalteten Kunstraums im Untergeschoss von The Mall, einem in die Jahre gekommenen Einkaufszentrum in Nairobi. Um Leerstand zu vermeiden, vermietet der Besitzer günstig an Galerien, Musikproduzent*innen, einen Club, einen VR-Hub und an Nadharia, einen Raum für queere junge Erwachsene. Munyu wird unter anderem von der Kuratorin Rose Jepkorir, der Künstlerin Tizzita Tefeta und Emmaus Kimani, einem jungen Experten für Kunst aus Ostafrika, betrieben und zeigt in dichter Taktung Ausstellungen, die jeweils zwei Wochen laufen, flankiert von Gesprächen mit den Künstler*innen. Kurz vor Redaktionsschluss zum Beispiel endete Yellowing, eine beeindruckende Schau mit den Arbeiten sudanesischer Künstler*innen, die Zuflucht in Nairobi gefunden haben.
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