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  •   20. November 2017  

CARGO Film/Medien/Kultur 11

vom 08. September 2011


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Inhalt

Editorial

Only a bit different

Online
1

Modernes Ereignis

Simon Rothöhler

Shop a Hoodie

4

Kino

Tobias Rapp

Episode

«Deadwood», Staffel 1, Episode 10
6
Alexandra Seibel

Crush: Matt Damon

7
Bert Rebhandl

Jene Kugel von Lust und Wehmut

Lars von Trier macht in «Melancholia» den Himmel endgültig unlesbar
8
Gertrud Koch

Mimetische Differenzen

Über Abbas Kiarostamis «Certified Copy»
12
Michael Baute

A Place in the Sun

Über «Meek's Cutoff» von Kelly Reichardt
14

Gespräch

Bert Rebhandl

Haile Gerima

«Mir geht es nicht um Mittelklasse und schon gar nicht um die Koexistenz mit dem Imperium»
Haile Gerima, geboren am 4. März 1946 in Gonder in Äthiopien, zählt zu den wichtigsten Figuren des postkolonialen Kinos. Er studierte Theater zuerst in Addis Abeba, dann in Chicago, bevor er Ende der 60er Jahre in Los Angeles zum Film kam. Zusammen mit Charles Burnett (Killer of Sheep), Julie Dash (Illusions), Larry Clark (Passing Through), Billy Woodberry (Bless their Little Hearts) Ben Caldwell (I and I) oder Jamaa Fanaka (Welcome Home, Brother Charles) war er Teil einer losen Gruppe an der UCLA, die später mit dem Label «LA Rebellion» versehen wurde. Derzeit wird diese Bewegung in den USA mit Ausstellungen und Filmschauen wiederentdeckt. Haile Gerima, der inzwischen in Washington lebt, findet für seine Filme das Geld eher in Deutschland, wie zuletzt für Teza (Morgentau), in dem er eine neuere Nationalgeschichte Äthiopiens entwirft. Im Kino gab es für Teza nur eine kurze und wenig erfolgreiche Auswertung, nun gibt es aber auch eine DVD-Ausgabe, die hoffentlich ein größeres Publikum findet. Im CARGO-Gespräch geht Haile Gerima ausführlich auf sein filmisches Werk ein, äußert sich aber auch grundsätzlicher zu einem «cinema of struggle» aus afrikanischer Perspektive.
16

Reportage

Matthias Dell

San Francisco plays itself

28

Kunst

Bert Rebhandl

Raum-Zeit-Kontinuum

24 Stunden sind alle Tage: Christian Marclays Filminstallation «The Clock»
32

Riot Photographer

Lower East Side 1987ff - Ai Weiwei
36
Johannes Beringer

Vom Gelingen

Karl Geiser - Bildhauer, Zeichner, Fotograf in Alexander J. Seilers Film «Geysir und Goliath»
38

Kolumne

Die Brüder Goncourt

Vol d'oiseau

40

DVD

Simon Rothöhler

So kaputt

Filmische Kartierungen der BRD. Uwe Schrader - ein Werkporträt
42

On Location

Pre-Production-Aufnahmen von Uwe Schrader
47
Matthias Wittmann

Realist des Filmemachens

20 Jahre war er verschwunden: Über Monte Hellman und seinen neuen Film «Road to Nowhere»
50
Lukas Foerster

1980

Zu einem Hollywood-Jahrgang mit Filmen von James Bridges, Richard Donner, Alan Rudolph und Jerry Lewis
52
Ekkehard Knörer

Den Kreis nicht schließen

Über das Werk des im Westen allzu unbekannten iranischen Meisterregisseurs Bahram Beizai
55

Essay

Jakob Hesler

Aggromattlack

An ihren Autos sollt ihr sie erkennen: War das Kino der Vorreiter einer «stumpfen Welle»?
60

Internet

Geert Lovink

Datenbanken sehen

Online-Video-Ästhetik im Zeitalter der Sozialmediensphäre
62
Ekkehard Knörer

Sozialmedienkunde

Was jetzt auch noch Google+ soll
68

Buch

Friedrich Balke

Macht und Ohnmacht des Zeigens

Zu Cornelia Vismanns «Medien der Rechtsprechung»
70
Robin Celikates

Abdankung bis Zwerg

Über ein Text- und Bilderbuch zur politischen Ikonographie
73

Comic

Christoph Haas

Manuele Fior: «5000 Kilometer in der Sekunde»

75

Kolumne

Peter Praschl

Börsenticker

77

Starsystem

In Treatment

78

Zuletzt gesehen

Mandla Reuter

5 Filme

80