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Geister­beschwörung in Rom Über das biografische Porträt-Essay Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war von Regina Schilling

Von Christina Vettorazzi

Sandra Hüller sucht Ingeborg Bachmann in Rom. Der Film Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war dokumentiert dieses Experiment, das Regisseurin Regina Schilling als «Geisterbeschwörung» bezeichnet. Anlässlich des 100. Geburtstags der Autorin stellt sie Filmszenen und Archivmaterial wie ein Mosaik zusammen: Mal tritt Bachmann auf, dann wieder Hüller, Wegbegleiter wie eine ehemalige Mitschülerin und der Schriftsteller Max Frisch kommen zu Wort. Das Ergebnis ist ein Porträt einer Ikone der Literatur, das gleichermaßen konkret wie durchsichtig scheint.

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