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Neue Print-Ausgabe:
CARGO Film/Medien/Kultur 30
vom 24. Juni 2016

CARGO 30 Cover, CARGO 29 Cover,

Thomas Harlan

Thomas Harlan, geboren 1929 in Berlin, ist einer der großen Außenseiter der deutschen Nachkriegsgeschichte: Der Sohn des Filmemachers Veit Harlan («Jud Süss», «Immensee») wuchs in einem Haushalt auf, in dem Goebbels verkehrte. In den frühen 60er-Jahren ging er nach Polen, um persönlich aus den Akten die ungesühnt gebliebenen Verbrechen zahlreicher deutscher Täter nachzuweisen. In den 70er-Jahren war er Zeuge der portugiesischen Nelkenrevolution, das Umbruchjahr 1989 erlebte er auf Haiti. Aus seinem Engagement, seinen Reisen, seinen Leidenschaften erwuchs ein komplexes filmisches («Torre Bella», «Wundkanal» und «Souvenance») und literarisches («Rosa», «Heldenfriedhof») Werk. Wir besuchten Thomas Harlan vergangenen November in der Nähe von Berchtesgaden.

Von Bert Rebhandl , Simon Rothöhler  

CARGO 01 Cover, Tom Tykwer, Thomas Harlan, Dominik Graf Diesen Artikel finden Sie auf Seite 26 in Ausgabe 01 von CARGO.

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