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Neue Print-Ausgabe:
CARGO Film/Medien/Kultur 40
vom 14. Dezember 2018

CARGO 40 Cover, CARGO 39 Cover,

David Gordon Green

«Ich möchte, dass ein Indie-Regisseur, der auf Dramen spezialisiert war, eine verrückte Komödie mit starkem Marihuana-Einfluss dreht.» Dieser Satz des einflussreichen Regisseurs und Produzenten Judd Apatow bedeutete eine Wende in der Karriere von David Gordon Green. Davor war er mit seinem Debüt George Washington, mit der wehmütigen Liebeskomödie All the Real Girls, mit dem mythischen Südstaatenthriller Undertow und mit Snow Angels, der Verfilmung eines Romans von Stewart O’Nan, vor allem als Spezialist für die Abgründigkeit des Lebens in Erscheinung getreten. Dann aber bekam er das Angebot, bei Pineapple Express die Regie zu machen, und die Stoner-Komödie mit Seth Rogen in der Hauptrolle erwies sich als enorm erfolgreich. Im Moment ist David Gordon Green, geboren 1975 in Little Rock, Arkansas, an einem Punkt, an dem er zwischen zahlreichen Projekten wählen kann – ein idealer Moment, um mit ihm darüber zu sprechen, wieviel man im amerikanischen Kino ausprobieren kann, wenn man im richtigen Moment am richtigen Ort ist, und wo man Gefahr läuft, sich in Beliebigkeit zu verlieren. Wir trafen David Gordon Green im Juni in Berlin, wo er anlässlich des Programms zur Feier von 40 Jahre Internationales Forum des jungen Films zu Gast war. In unter normalen Umständen selten möglicher Ausführlichkeit konnten wir mit ihm über alles sprechen, was sich aus seiner vielfältigen Karriere ergibt – über die Fernsehserie Eastbound & Down, über die Rolle von Judd Apatow im amerikanischen Kino, über Freunde wie Jody Hill oder Danny McBride, über das Bearbeiten von Büchern und die Bedeutung von anamorphotischer Optik, und über den Moment, als er mit elf Jahren nach einer Vorführung von Barton Fink zum Filmemacher wurde.

Von Bert Rebhandl , Simon Rothöhler  

CARGO 03 Cover, Elfriede Jelinek über Lars von Triers Antichrist Diesen Artikel finden Sie auf Seite 25 in Ausgabe 03 von CARGO.

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