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Aktuelle Print-Ausgabe:
CARGO Film/Medien/Kultur 30
vom 24. Juni 2016

CARGO 30 Cover, CARGO 29 Cover,

Berlinale 2014

SMS-Archiv für 2014

Hat erst recht die Ruhe weg: Tsais XI YOU. Entschleunigungsepiphanien mit Mönch in Marseille. Eine atemberaubende Einstellung nach der andern. Mein letzter Film war einer der schönsten. (83cp)

Ekkehard Knörer am
17. Februar 2014 um 07:54 Uhr

Hat die Ruhe weg: ICE POISON. Der von Lukas erwähnte Apfel ist ein sehr großer Apfel. Auf Apfel, Großvatertod, Maiskornklauben, Drogenscooter, Fake-Iphone schaut der Film mit scheinbarem Gleichmut. Und macht am Ende nüchtern ein Rind tot. (72cp)

Ekkehard Knörer am
15. Februar 2014 um 19:05 Uhr

Die Atemwolken im japanischen Kino der dreißiger Jahre.

Daniel Eschkötter am
15. Februar 2014 um 18:45 Uhr

Unsere Großtante, unsere... Nein, Yamada inventarisiert Geschichte im Kleinen Haus zwar sentimental, aber schön & präzise in den Farben des Melodrams gepinselt.

Daniel Eschkötter am
15. Februar 2014 um 18:07 Uhr

Sexarbeiterinnen 4: Das Leben ist kein Scherz. "Unter der Laterne" (Retrospektive) hat Ökonomie und Politik der Liebe 1928 fest im Blick.

Kathrin Peters am
15. Februar 2014 um 18:02 Uhr

Gibt es einen gemeinsamen grund für anhänger der islamischen republik und den säkularen exiliraner? Sieht nicht so aus. Aber der aushandlungsprozess ergibt einen bemerkenswerten film: "iranien"

Cristina Nord am
15. Februar 2014 um 13:14 Uhr

Subadeh Mortezais MACONDO ist ein schön beobachteter, manchmal subtiler Film mit einem tollen Hauptdarsteller. Leider wird auch eine Geschichte erzählt und da schnurrt dann die schöne freie Beobachtung zu Allzuvertrautem zusammen. (60cp)

Ekkehard Knörer am
15. Februar 2014 um 10:21 Uhr

schal hingegen die fernsehspielbravheit von speths töchter; mutterersatz kreuzt tochterersatz, ultrahölzern prallen kirchhoffs herrisches stein-schauspiel mit einer nachgeahmten dardennes-rosetta zusammen. trägt unfreiwillig parodistische züge

Simon Rothöhler am
15. Februar 2014 um 00:36 Uhr

Ja, "Umsonst" ist ein wirklich schön driftender Muttertochterberlinkreuzbergfilm

Kathrin Peters am
15. Februar 2014 um 00:30 Uhr

Sturste Anordnung von Text,Ton, Bild: Frölkes Le beau danger. Die Sätze Maneas sind in 16mm gemeißelt, monumentalisiert an der filmischen Formanstrengung vorbei.

Daniel Eschkötter am
14. Februar 2014 um 22:11 Uhr

BOYHOOD ist "das Leben selbst" als die kunstlose Kunst, die Linklater immer wollte und so überzeugend und unangestrengt noch nicht hingekriegt hat. Wär auch mein Bär. (83cp)

Ekkehard Knörer am
14. Februar 2014 um 20:10 Uhr

Sexarbeiterinnen 3: Man soll an sich arbeiten. "She's Lost Control" sieht aus wie Vermeer, aber die intimen Zusammenhänge bleiben vage.

Kathrin Peters am
14. Februar 2014 um 11:51 Uhr

"Was filmt die Frau?" "Die Welt." PADUREA E CA MUNTELE, VEZI? ist für mich der Höhepunkt dieser Berlinale

Bert Rebhandl am
14. Februar 2014 um 08:10 Uhr

Ach du Scheiße, Claudia Llosa (ALOFT) ist jetzt eine Flüsterkitsch- und Esoquatschtante. So hatten wir eigentlich nicht gewettet nach MADEINUSA und LA TETA ASUSTADA. (29cp)

Ekkehard Knörer am
13. Februar 2014 um 22:14 Uhr

ken jacobs' early cinema 3d findet räume zwischen den bildern, die aus der zeit kommen. fast fotogrammatisch, gestaffelte schichten archivierter geschichte. tolle arbeit.

Simon Rothöhler am
13. Februar 2014 um 18:54 Uhr

sehr schön, der coming-of-age-archivfilm von linklater (schauspieler, medien, screens, popmusik). und alle, die die hawke/delpy-filme für den werkschwachpunkt halten, werden von patricia arquette erlöst: is that your mother? god.

Simon Rothöhler am
13. Februar 2014 um 14:55 Uhr

WU REN QU (Wettbewerb) Stylishes, gewitztes, aber hohles Coen-Epigonentum, das die Welt nicht braucht. Auch nicht aus China. (37cp)

Ekkehard Knörer am
13. Februar 2014 um 11:53 Uhr

Maria Speths TÖCHTER ist irgendwas zwischen Wunschtraum und Alptraum. Spielt wie in abgeschlossenen Blasen mitten in Berlin. Toll, wie Reinhold Vorschneider da Wände aus Licht, und Farbe einzieht. So entstehen Binnenintensitäten. Doch, lohnt sich. Sehr. (73cp)

Ekkehard Knörer am
13. Februar 2014 um 11:14 Uhr

"Souvenir" hat mich mitgenommen. Wegen der manchmal unbeholfenen, manchmal sehr traurigen, in vielen Sinnen aufschlussreichen Selbstdokumentationen des Protagonisten. Aber auch wegen der Art, wie der Regisseur Siegers das alles rahmt und narrativ schließt. Wer mit solchen Bildern was von wem erzählt, ist nicht erst im Social Web eine Frage, sondern auch bei Videokassetten, sobald sie ins Kino kommen.

Kathrin Peters am
13. Februar 2014 um 09:38 Uhr

"german concentration camps factual survey" sucht mich, seit ich ihn gestern abend sah, mit nachbildern heim

Cristina Nord am
12. Februar 2014 um 20:15 Uhr

Nymphomanie als tagebuchbürokratie eines westdeutschen unternehmers 1970: SZENARIO (perspektive) performt sexualpolitik und sekretärinnenoptionen vor 40 jahren als materialreiche documentary, stößt dabei aber auch an gewisse grenzen des genres.

Matthias Dell am
12. Februar 2014 um 19:43 Uhr

stephan geenes umsonst ist on location und kennt den schönsten platz im all. sprachpräzise, sehr gute kamera, stimmig wie sonst nur französisches kino, wenn es um junge leute geht, die noch bei ihren eltern wohnen müssen - go see it

Simon Rothöhler am
12. Februar 2014 um 15:41 Uhr

Aber ich will mich nicht künstlich aufregen. Derweil hat Tsai Lees Slowwalk-tour de la ville & Lavants Landschaftsgesicht & eine fantastische 7. (?) Einstellung.

Daniel Eschkötter am
12. Februar 2014 um 15:29 Uhr

Da, echt jetzt, sogar lieber als Kumiko den zdfmexikanischen "stumpfen Durchnittsrealismus" (SR) von Los Ángeles. Da gibt's sogar mal Patriachatsposenpräzision.

Daniel Eschkötter am
12. Februar 2014 um 15:28 Uhr

Übel muss das ausgehen, aber mit Bunny, übel ist das alles auf Effekt aus (die Pseudoellipsen!), ranschmeißerisch schön, schlechte Payneschule: Zellners Kumiko.

Daniel Eschkötter am
12. Februar 2014 um 15:26 Uhr

videogramme einer schneefussballschlacht: in der tiefe des historischen raumes hält die vorteilsregel den flow stabil und die regie setzt in kritischen momenten auf bilder der masse. so much beauty in porumbouis replay der geschichte.

Simon Rothöhler am
12. Februar 2014 um 13:25 Uhr

Lektüre zur tollen Major-Tom-Performance in Fruit Chans Major HongKong Apocalypse Oddity: New Yorker, Feb. 10, Shouts&Murmurs, Major Tom: The NASA Investigation

Daniel Eschkötter am
12. Februar 2014 um 13:13 Uhr

Sexarbeiterinnen 2: Man muss damit aufhören. Ich habe genug. "Top Girl" hat einen trotzigen Humor, der es ernst meint und Turanskyjs Film auf so zeitgenössische Weise feministisch sein lässt.

Kathrin Peters am
12. Februar 2014 um 10:42 Uhr

bei der ersten einstellung von DMD KIU usf noch gefragt, wieso sie denn bastian schweinsteiger beim rauchen im schilf filmen mussten. dann ging es so weiter und ich nach hause (ohne wengenroth nix für mich)

Simon Rothöhler am
11. Februar 2014 um 20:49 Uhr

Was ich mich frage bei Projekten wie ZWISCHEN WELTEN: Erwacht denn keiner der Macher je nachts um halbfünf und begreift mit Entsetzen, was für ein ranziger, lächerlicher Kindergartenscheiß das wieder ist, an den da Geld und Mühe verschwendet werden? Die Antwort lautet vermutlich schlicht: Nein. (10cp)

Ekkehard Knörer am
11. Februar 2014 um 20:44 Uhr

We don't do ScFi in Hongkong. Unidentifiable fucking Minibus Objects und Tin Cans aber schon. Allegorisch zombieskes 15Jahre-Post-Handover-Hongkong, Stich um Stich blutig vernähtes Whatsit. Mit Bowie: Fruit Chans THE MIDNIGHT AFTER (72cp)

Ekkehard Knörer am
11. Februar 2014 um 20:39 Uhr

(Sascha) ANDERSON wird von annekatrin hendel sehr genau als fühllos-überlastetes logistik-unternehmen des prenzlauer-berg-betriebs erzählt, aber die gefühle sind, natürlich, unruhig bei der premiere im international. Entlastung verschaffen, als waldorf und statler, lars barthel und thomas plenert. Groß.

Matthias Dell am
11. Februar 2014 um 20:31 Uhr

Ich mochte "aimer, boire et chanter" allein schon für die art und weise, wie die yorker franzosen "fun" sagen

Cristina Nord am
11. Februar 2014 um 18:34 Uhr

fast nicht nötig

Simon Rothöhler am
11. Februar 2014 um 18:32 Uhr

Porno und Migration must converge: Omer Fast hat sich die Kinofassung seiner Installation erst gar nicht angesehen. Soll von unsichtbarer Arbeit handeln. Ich fand alles ziemlich offensichtlich. (Forum Expanded)

Kathrin Peters am
11. Februar 2014 um 18:31 Uhr

"zwischen welten" von feo aladag: unsere arthouse-konventionen werden am hindukusch verteidigt

Cristina Nord am
11. Februar 2014 um 16:16 Uhr

Sexarbeiterinnen 1: Man kann sein Leben nicht ändern. (Dirnentragödie)

Kathrin Peters am
11. Februar 2014 um 15:01 Uhr

Einst rollte man als lose kanone übers bootsdeck, inzwischen sieht frau nur noch selten siedlertreks über die prärie ziehen: das ayckbourn/resnaissche maulwurfskino schlägt triers schlaumeierei sogar in sachen sexmetaphorik

Lukas Foerster am
11. Februar 2014 um 14:18 Uhr

ICH WILL MICH NICHT KÜNSTLICH AUFREGEN ist recht close to home, so und so. Ich kenne die Thesen, aber mag sehr den Swing. Und mag, wie er Theoriesprache in Mündern umdreht. Und mehr, als gutgehen kann, einfach probiert. Und finde es auch wieder schön, wie viel ihm gelingt. (70cp)

Ekkehard Knörer am
10. Februar 2014 um 21:42 Uhr

Die Grenzen meines Verständnisses für Resnais' Begeisterung für Ayckbournmaterial sind die Grenzen meiner Begeisterung für Resnais' noch so fantastischen Umgang damit. LIFE OF RILEY scheint mir darum ein Avantgardeschritt zurück. (65cp)

Ekkehard Knörer am
10. Februar 2014 um 21:37 Uhr

Heiteres Yorkshire, schöne Bewegungen in Karte, Bilder, (Theater)Gebiet: Resnais & seine Ayckbourncompany graben weiter Theatergärten um & machen Flaschen auf.

Daniel Eschkötter am
10. Februar 2014 um 18:44 Uhr

abhängen in methrausch und long takes, während ein gangsterfilm auf niedrigstem niveau (gewinnmarge: ein apfel) die subsistenzwirtschaft abschlachtet. Eine empfehlung: ice poison im panorama

Lukas Foerster am
10. Februar 2014 um 15:10 Uhr

Denis Côté will Mehr-als-Arbeit, Mehr-als-Maschine, nicht nur ihren filmischen Rhythmus. Den kreuzt bald einer der Deklamation, erzählerische Bewegung, too bad.

Daniel Eschkötter am
10. Februar 2014 um 14:18 Uhr

Michael-Mann-Streetfights und wolkige Allegorien dämonischer Ansteckung bei Dante Lam. Aber keine plausible Schizoästhetik in der Zeitsplitteractionvirtuosität.

Daniel Eschkötter am
10. Februar 2014 um 12:56 Uhr

Bei allem, was man über NYMPHOMANIAC auch sagen kann: die musiktheoretischen exkurse sind äußerst anschaulich (take that, DOKTOR FAUSTUS)

Matthias Dell am
10. Februar 2014 um 10:46 Uhr

Tsai ming-liang entdeckt marseille, denis lavant vergießt zwei langsame tränen, lee kang sheng geht sehr, sehr achtsam: "journey to the west"

Cristina Nord am
9. Februar 2014 um 23:46 Uhr

Der blick in die letzten gesichter des großen vaterländischen krieges ist der blick in eine, trotz allem und eben dank tamara trampe, schöne gegend: MEINE MUTTER, 1 KRIEG UND ICH (panorama)

Matthias Dell am
9. Februar 2014 um 23:00 Uhr

Und dann war da noch THE DEMON WITHIN von Dante Lam. Schönes schönes Feuer. Blut Blut. Drehkreiselbild. Krawall. Rumms. Nur der Schizo-Kram, ich weiß nicht...

Ekkehard Knörer am
9. Februar 2014 um 19:53 Uhr

NYMPHOMANIAC 1: Full frontal assault von Scherzkeks Lars. Mit ein paar Widerhaken. Ich mach das alles mit. Gib mir Teil 2!

Ekkehard Knörer am
9. Februar 2014 um 19:47 Uhr

Der sagt bei Graf aber nix. Bzw. nur einen Satz. Was sehr hübsch ist. Goethe jetzt.

Ekkehard Knörer am
9. Februar 2014 um 19:46 Uhr

DIE GELIEBTEN SCHWESTERN dagegen: der reine Genuss. Zärtlicher, reifer Graf, ein Film, in dem alles lebt, ganz ohne die manieristischen Zooms und Giallismen. Verhält sich zum TATORT neulich wie Systole zu Diastole. Hätte Goethe gesagt.

Ekkehard Knörer am
9. Februar 2014 um 19:44 Uhr

Ich hatte Brüggemann ja für handwerklich leidlich begabt gehalten. Damit es es nach KREUZWEG jetzt aber auch sowas von vorbei. Ansonsten: reine Hochstapelei.

Ekkehard Knörer am
9. Februar 2014 um 19:39 Uhr

Eine berlinalepresse, die brüggemanns 14 einstellungen publikumsverachtung mehr beifall gönnt als grafs ergreifenden briefen über die liebe, hat sich 100 jahre dieter kosslick redlich verdient

Lukas Foerster am
9. Februar 2014 um 15:24 Uhr

lars von trier, you are a piece of work

Simon Rothöhler am
9. Februar 2014 um 14:57 Uhr

"N - The Madness of Reason" ist gar kein Film über das koloniale Archiv, sondern ein pathetischer Bilderbogen über "Afrika", untermalt von der Stimme eines weißen Ich, das von Erinnerung und Vergänglichkeit raunt. Postkoloniales Begehren?

Kathrin Peters am
8. Februar 2014 um 23:54 Uhr

Aus der Geschichte der visuellen Anthropologie: Das Licht muss aus, sagen die Schamanen zu Michael Oppitz, sonst kommen die Geister nicht.

Kathrin Peters am
8. Februar 2014 um 23:53 Uhr

George clooneys experimentalfilm, der ohne erfolg mit hollywood-versatz puzzlet: THE MONUMENTS MEN (wettbewerb). And no, it's not worth it (5cp)

Matthias Dell am
8. Februar 2014 um 17:06 Uhr

Frauen mit Obst auf dem Kopf, Hubschrauber mit der Bundeslade im Schlepptau: Yael Bartanas INFERNO (Forum Expanded) entwirft in Doomsday-HD ein Dreistadiengesetz der Religionen. Sammlung - Zerstreuung - Tourismus.

Bert Rebhandl am
8. Februar 2014 um 09:10 Uhr

"love is strange" von ira sachs: zartes porträt eines alten, schwulen paars in manhattan. Und - en passant - ein schönes plädoyer für bezahlbare mieten

Cristina Nord am
8. Februar 2014 um 08:21 Uhr

Wohlfühlkino für helikopter-eltern: "jack" von edward berger

Cristina Nord am
8. Februar 2014 um 08:20 Uhr

george bancroft die reinste schau in sternbergs wirtshausschlägereifilm in den docks von new york. kneipenvitalismus statt patina.

Simon Rothöhler am
8. Februar 2014 um 00:26 Uhr

Was fürs Kulinarische Kino: La última pelicula. Mit René Redzepi. Aber beim Filmmaterialdegustationsmenü ist das "Zusammenspiel" (Dollase) nicht immer stimmig.

Daniel Eschkötter am
8. Februar 2014 um 00:04 Uhr

Pain&Gain: Niclouxs Houellebecq-Entführung, toller Aushandlungsfilm, Feuerzeug & France. Möglichkeit einer Insel: im Provinztrashwohnwagen der Entführerfamilie.

Daniel Eschkötter am
8. Februar 2014 um 00:03 Uhr

Putzen & PR: Die Wiseman-Tropen der letzten Jahre auch in Das große Museum. Sorgfältig wird hier restauriert; da zucken nur die Subalternen & AntikK&Kler mal.

Daniel Eschkötter am
7. Februar 2014 um 20:06 Uhr

SHIP BUN (Forum) Arbeitsalltagsgegenwartsdiagnose. Trübe Tasse von einem Typen, den ich wohl systemisch nehmen soll. Der Film ist kongenial trübe und weiß am Ende auch nicht weiter. Aber ist das gut so? (57cp)

Ekkehard Knörer am
7. Februar 2014 um 19:37 Uhr

JACK ain't worth ... Jack. Dardenne für Arme, MADONNEN in öde. Immerhin arglos. (35cp)

Ekkehard Knörer am
7. Februar 2014 um 19:29 Uhr

idee für ein remake des houellebecq-films mit botho strauss: uckermark-mühle statt schrottplatz; neo-junker statt muskelproletariat (man versteht sich ähnlich gut)

Simon Rothöhler am
7. Februar 2014 um 18:21 Uhr

fruit chans new media exploitation: nordkoreas volkskultur passt auf eine festplatte und major tom kommt aus der dose. nervt im letzten drittel dann aber doch erheblich.

Simon Rothöhler am
7. Februar 2014 um 18:07 Uhr

John lithgow malt verwegene skateboarder über der stadt, marisa tomei illuminiert im gegenlicht: love is strange von ira sachs ist der schönste french art film seit langem

Lukas Foerster am
7. Februar 2014 um 16:00 Uhr

Kein österreichischer wiseman: johannes holzhausen will im trotzdem okayen "das grosse museum" die institution, aber bleibt an pointenförmiger selbstrepräsentanz hängen

Lukas Foerster am
6. Februar 2014 um 23:43 Uhr

eine kölner firma produziert mit geldern der mitteldeutschen medienförderung und dem zweiten deutschen fernsehen einen mexikanischen gangfilm. when do we know what something is? just follow the money. (los angeles, forum)

Simon Rothöhler am
6. Februar 2014 um 20:10 Uhr

ein concierge-gesteuertes hoteluhrwerk im sturm der geschichte: wes anderson lässt zz-schutzstaffeln nach baden-jürgen ziehen und warnt vor der preussischen grippe. stilbewusstsein ist in diesem metahistorienfilm eine frage des überlebens. my cup of tea.

Simon Rothöhler am
6. Februar 2014 um 19:29 Uhr

The panache of civilization: Wes Anderson versteckt seinen großen Geschichtsfilm in vier Rahmenhandlungen und einem ostphantastischen Zwergstaat

Bert Rebhandl am
6. Februar 2014 um 19:02 Uhr