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Aktuelle Print-Ausgabe:
CARGO Film/Medien/Kultur 40
vom 14. Dezember 2018

CARGO 40 Cover, CARGO 39 Cover,

Berlinale 2011

SMS-Archiv für 2011

Bläst Kino, Geschichte das Licht aus, das er, der Film, selbst ist, hier. Bèla Tarrs eschatologisches Landlebenmonument, die dickste Kartoffel meines Festivals.

Daniel Eschkötter am
20. Februar 2011 um 17:57 Uhr

Bei Lawrence Weiners Dirty Eyes reibt man sie sich: Schöne junge New Yorker probieren Phrasen aus & Gesten, und es gefällt sich in kunstvoller Blödigkeit alles.

Daniel Eschkötter am
19. Februar 2011 um 22:36 Uhr

Unknown mag den Wettbewerbsversehrten versöhnen, diesseits: ein gezügeltes Bourne Supremacy-rip-off, zu un-B-ig, ach, un-alles bereits für den kommenden Montag

Daniel Eschkötter am
19. Februar 2011 um 22:35 Uhr

«So funktioniert die Welt nicht. Aber Du bist da ja noch voller Idealismus, was die Welt betriff.» (Joschka Fischer, Gartenmöbel wegräumend und wohl auch an Nord Stream-Schröder denkend, zu Cyril Tuschi).

Simon Rothöhler am
18. Februar 2011 um 23:17 Uhr

anders als sein bruder bei veiel muss jakob diehl nicht blank ziehen, die frau aka muse dagegen schon. Kann man trotzdem machen: "das schlafende mädchen"

Matthias Dell am
18. Februar 2011 um 16:08 Uhr

"unknown" macht vieles richtig und oft großen spaß, ist eine sehr schöne zentrifugalanordnung von zeichen, orten, figuren; euro trash höherer ordnung

Ekkehard Knörer am
18. Februar 2011 um 15:49 Uhr

January Jones, where has your love gone // It's not in your movies, so where has it gone then

Simon Rothöhler am
18. Februar 2011 um 14:02 Uhr

Zeit geben II (Poetik des Tabaks), Bennings 20 Cigarettes: es sind, in ihrem Dabei-sich-Zeigen, unroutiniert, wenig exaltiert Rauchende, das ist durchaus schön.

Daniel Eschkötter am
17. Februar 2011 um 21:50 Uhr

The Stool Pigeon, ActionTraumaKino, am Ende schön atavistisch, fehlt auf dem Festival die Umgebung - Ausweg aus Singularität, die Isolation auch sich verdankt.

Daniel Eschkötter am
17. Februar 2011 um 21:41 Uhr

Guy Maddins Hauntings I, kanadische Botschaft: 9 Kürzestfilme, die Geschichte unentwickelter Filme als Phantomnarrativ, ja, aber der Maddinstil legt wenig frei.

Daniel Eschkötter am
17. Februar 2011 um 19:49 Uhr

wenn "funktionieren" heißt, dass nichts an bild, dialog, musik übers platte telegrafieren von bedeutungen hinausreichen darf, dann funktioniert "wer wenn nicht wir" allerdings bestens; die graf-sache unterschreib' ich

Ekkehard Knörer am
17. Februar 2011 um 19:42 Uhr

der veiel-film "funktioniert" schon, wie man so sagt. aber handwerkliche kompetenz im erfuellen eines limitierten formats ist fuer jemanden, der einen so klugen film wie "der kick" gemacht hat, einfach zuwenig. lena lauzemis wueder ich gerne mal in einem graf-film sehen.

Simon Rothöhler am
17. Februar 2011 um 19:40 Uhr

ich habe zwar nur vier zigaretten gesehen, weil ich dann woanders meinte hin zu muessen - aber bennings glimmstengelkomparatistik hat in thom andersen einen sehr ungeruehrten spaetabascher

Simon Rothöhler am
17. Februar 2011 um 19:25 Uhr

im gespräch nach dem film hat kollege rothöhler den veiel gegen mein angeödetsein noch fast ein bisschen verteidigt; wer solche freunde hat, braucht feinde wie mich eigentlich nicht mehr

Ekkehard Knörer am
17. Februar 2011 um 18:51 Uhr

die "urszenen" entworfen als beziehungskiste; mutti zwischen zwei typen, einer kann mackergesten mit kajal. und für die geschichtsstunde wirft veiel im knoppstil die (archiv-)jukebox an. eichmann im zeugenstand, dazu jazzige barmucke. hilflos.

Simon Rothöhler am
17. Februar 2011 um 16:11 Uhr

2, 3 shots at Godard: Os Residentes. Wohnen im Retrorevolutionismus, schöne gelbe Farbe usw. Godard doesn't live here anymore, denkendes Kino auch nicht. (raus)

Daniel Eschkötter am
17. Februar 2011 um 13:40 Uhr

zwei s/w-dokus, deren ausgestelltes formbewusstsein nichts öffnet: territoire perdu und vor allem de engel van doel (beide forum). eine manieristische konjunktur im "künstlerischen dokumentarfilm"?

Simon Rothöhler am
16. Februar 2011 um 22:41 Uhr

Der Preis: kostenlose & geldbringende Formatierungen, die mehr nehmen als geben. Mitunter bewegt er sich leicht dadurch, der Film. (Debut-im.1.-leicht that is.)

Daniel Eschkötter am
16. Februar 2011 um 22:35 Uhr

Zu Bergman verirrt, Winter Light, Kaskaden geistlich-weltlicher Prüfungen. Räume-Bilder-Pastor: gottverlassen. Im Diesseits aber wurzelt dennoch nichts. (raus)

Daniel Eschkötter am
16. Februar 2011 um 21:35 Uhr

es ist soweit: georg friedrich hat sich in eine ss-uniform stecken lassen. bald ruft hollywood an, stichwort berkel-nachfolge ("mein bester feind", wettbewerb ak; ernstgemeinte naziklamotte, nicht mal camp)

Simon Rothöhler am
16. Februar 2011 um 13:22 Uhr

2x Swanberg: Film als Intimitätsübung, kunstgewerblich, Wille zum Heartcore. Atemniederschlag auf einem Spiegel zuschauen, so etwa. (Nein, so schön doch nie.)

Daniel Eschkötter am
16. Februar 2011 um 13:16 Uhr

Shibuas Days of Evil Women: Didi & die Rache der Enterbten, aber 1958, Scope, Shochiku. Unaufgeräumtester Gier-Klamauk mit weltordnendem Vulkan & weißem Ballon.

Daniel Eschkötter am
16. Februar 2011 um 13:14 Uhr

Tarrs turiner pferd nervt mich manchmal sehr in seinem kunstwollen, und zugleich ist großartig, wie der film alles leben aushaucht

Cristina Nord am
16. Februar 2011 um 11:03 Uhr

konventionelle talking-heads-mit-fotos-abschweben-dokumentation und doch eine berührende sanfranciscografie: "we were here" im panorama; als aids kam

Matthias Dell am
16. Februar 2011 um 10:05 Uhr

The future: Neurosen in großen dosen machen nicht froh. Echt nicht

Cristina Nord am
15. Februar 2011 um 21:18 Uhr

wie nennt man das eigentlich: revertit? bin nach "turin horse" jedenfalls zum glauben an bela tarr zurückgekehrt

Ekkehard Knörer am
15. Februar 2011 um 18:27 Uhr

die einzige erkenntnis aus the future ist, dass miranda july weiss, wie man ein t-shirt anzieht. danke medienboard berlin-brandenburg, you keep the silly money flowing

Simon Rothöhler am
15. Februar 2011 um 14:20 Uhr

En terrains connus (forum): frankokanadische familiäre vereisung, nah dran an "curling", sympathisch in der lakonie

Cristina Nord am
15. Februar 2011 um 13:11 Uhr

Fiennes' coriolanus: Womit hat shakespeare das verdient?

Cristina Nord am
15. Februar 2011 um 12:31 Uhr

Die /Utopians/, ein Yogalehrer, seine Transgendersoldatentochter, ihre bipolare Freundin, rühren Zement an, und doch bleibt alles, eigentümlich, in Bewegung.

Daniel Eschkötter am
15. Februar 2011 um 10:41 Uhr

heute läuft erstmals rosa von praunheims die jungs vom bahnhof zoo ein erstklassiger "inside report" aus einer szene zu der kaum jemand diesen zugang sucht

Bert Rebhandl am
15. Februar 2011 um 08:07 Uhr

«Wir degenerieren doch alle» (Dominik Graf zu Jeanette Hain via Telefon am Ende von «Komm mir nicht nach»); lässiger Film! (gesehen in YouTube-artiger Bildqualität dank eines grauenhaften DVD-Screenings für die Presse. Geld für eine überproduzierte Broschüre «ARD-Filme auf der Berlinale» war aber ausreichend da)

Simon Rothöhler am
15. Februar 2011 um 00:12 Uhr

zwei tipps: the terrorists im forum (nicht von den masturbations- und kautschukszenen am anfang abschrecken lassen) und territoire perdu, auch im forum (der ist von anfang an sehr interessant).

Lukas Foerster am
14. Februar 2011 um 23:26 Uhr

schlimmer wettbewerbstag: oleg mutu mit dardenne-kamera in verstrahlt; ralph fiennes mit wild overactetem regietheaterkino; und dann noch eine reaktionär-biedere hintertreppenkomödie aus frankreich

Ekkehard Knörer am
14. Februar 2011 um 20:13 Uhr

spätestens dann, wenn die brownschen bewegungen im zweiten teil immer wieder auf dem gesicht von dragan bakema landen, wird der film so larmoyant wie der ehemann von vornherein dreinschaut. jeder black swan ist gendermäßig weiter.

Simon Rothöhler am
14. Februar 2011 um 14:19 Uhr

Tanztheater als 3D-Aufklappbuch, noch dazu hagiographisch verschleiert: Wenders' "Pina"

Cristina Nord am
14. Februar 2011 um 10:07 Uhr

Werner Herzogs Höhlentour ist großartig mit all ihren verborgenen Kammern, mutierten Echsen und calcinierten Reißzähnen

Cristina Nord am
14. Februar 2011 um 09:53 Uhr

erwartet hatte ich die klasse von "cave of forgotten dreams"; überrascht war ich nach mancher warnung im vorfeld, wie hervorragend mir "brownian movement" gefiel

Ekkehard Knörer am
13. Februar 2011 um 22:03 Uhr

cave of forgotten dreams (3D): eine bildtechnologie blickt auf eine andere. beide trennt ein «abyss of time», raunt der bildanthropologe werner herzog, der altsteinzeitliche phasenbilder und mutierte albino-reptilien in einem film unterbringt.

Simon Rothöhler am
13. Februar 2011 um 17:47 Uhr

sehenswert im forum expanded ist neben rené frölkes «führung» auch «into thin air» von mohammadreza farzad: eine ken-jacobs-artige found-footage-lektüre + recherchebewegungen

Simon Rothöhler am
13. Februar 2011 um 14:23 Uhr

wims bühnenweihefestspiele für "pina" (wettbewerb, mit sternchen): fast eine stunde durchgehalten. aber zuviel ist zuviel.

Ekkehard Knörer am
13. Februar 2011 um 12:56 Uhr

Miserabler Miserabilismus: "Yelling to the Sky" im Wettbewerb

Cristina Nord am
13. Februar 2011 um 10:27 Uhr

kollege rothöhler! tja, da muss man halt "swans" gesehen haben, um das zu begreifen. und es hilft nichts: das bayern-erwachen kommt fürs frühjahr früh, in der saison etwas spät.

Ekkehard Knörer am
12. Februar 2011 um 22:19 Uhr

kollege knörer! was zum geier sind körperdiskursive taktilitäten? semantische haptik im selbstgespräch? immerhin hat der bvb punkte auf dem betzenberg gelassen

Simon Rothöhler am
12. Februar 2011 um 22:13 Uhr

an "swans" überzeugen die tollen bilder und töne und körperdiskursiven taktilitäten; der vater-sohn-konflikt steckt dem film aber irgendwie quer im hals

Ekkehard Knörer am
12. Februar 2011 um 22:04 Uhr

"schlafkrankheit": auch ich applaudiere gerne einem (ein klein bisschen weerasetha)coolen schritt ins subwetzlarische afrika

Ekkehard Knörer am
12. Februar 2011 um 22:02 Uhr

schlafkrankheit: an die stelle der hessischen treten kameruner wälder, der transfer glückt, mit nilpferd und pechschwarzen nächten

Cristina Nord am
12. Februar 2011 um 20:24 Uhr

«Almanya» zéro neuf (cargo punkte, wettbewerb)

Simon Rothöhler am
12. Februar 2011 um 18:07 Uhr

die ausbildung (perspektive) wäre gerne ein farockigeschultes lehrstück aus steriler bürowelt. verwickelt seine thesen allzu sehr in geschichten.

Ekkehard Knörer am
12. Februar 2011 um 16:51 Uhr

e-love (forum) weibliche midlifecrisis-befindlichkeitskomödie der ärgerlichen art; statt eines wahren gefühls gibt's nur lachhafte männer und müde lacher

Ekkehard Knörer am
12. Februar 2011 um 16:47 Uhr

ein film, der politik, repräsentation, finanzkrise, irrsinn, kurz: alles erklärt - "führung" (forum expanded). horst köhler feat. sloterdijk&weibel im ZKM

Matthias Dell am
12. Februar 2011 um 16:01 Uhr

gestern noch "barzakh", tschetschenien-doku eines jungen litauischen regisseurs. versuch eines poems über konkretionen von schmerz und verlust in bildern des alltags. biopolitische theorien stecken dem film manchmal störend als flause im kopf.

Ekkehard Knörer am
12. Februar 2011 um 07:23 Uhr

"el premio", im wettbewerb: politisches ans leere meeresufer gedrückt, durch ahndungsvoll-naive kinderaugen erblickt; dazu episodisch sauber gedräute musik (35 cp)

Ekkehard Knörer am
11. Februar 2011 um 22:20 Uhr

mit swanberg ist das nicht so einfach; selbstreflexive art brut mit sprach- und gefühlsmomenten der wahren empfindung

Ekkehard Knörer am
11. Februar 2011 um 22:18 Uhr

die swanberg-filme? i don't get it. gut ist sattels «unter kontrolle»: abgesang auf eine zukunftstechnologie von gestern, betonnaturlandschaften in cinemascope, tolle o-ton-soundeffekte und eine dekontaminationsmaschine sagt «grüß gott»

Simon Rothöhler am
11. Februar 2011 um 21:22 Uhr

Der hit im rtl2-nachtprogramm 2012: lee tamahoris "the devil's double" im panorama. diktatorensohnzeichnung mit den moralischen mitteln von "rocky IV"

Matthias Dell am
11. Februar 2011 um 15:16 Uhr

true grit hat selber keinen (46 cp); utopians von zbigniew bzymek (forum) hat mich kurz an bellocchios i pugni in tasca erinnert: ein soziopsychotischer (irren)hausfilm - schon sehenswert

Simon Rothöhler am
10. Februar 2011 um 20:21 Uhr