Was ein Weltvertrieb macht
Die Geschichte des in Köln beheimateten Weltvertriebs ist eine Erfolgsgeschichte der außergewöhnlichen Art. Ex-Bavaria-Mann Michael Weber gründete die Firma im Jahr 2006, im Bund mit den alten Hasen Karl Baumgartner und Reinhard Brundig. Die Weltrechte an den Filmen von Aki Kaurismäki waren das Fundament des The Match Factory-Geschäfts. Der erste Zukauf war Madeinusa, das Debüt der damals noch völlig unbekannten späteren Goldene-Bären-Gewinnerin Claudia Llosa. Schlag auf Schlag wird die Firma zum bestaunten Player auf einem Gebiet, das bislang vor allem französische Firmen wie Celluloid Dreams und Wild Bunch dominierten. Die Festival-Gewinner «Grbavica», «La teta asustada», «Uncle Boonmee» und «Bal» finden sich ebenso im Match-Factory-Portfolio wie Fatih Akins «Soul Kitchen», Athina Tsangaris «Attenberg», Brillante Mendozas «Kinatay» und Christoph Hochhäuslers «Unter dir die Stadt». Michael Weber erläutert im Interview, wie man auf den Weltmärkten des Films zwischen Arthouse, Cinephilie und Geschäft die Balance hält.






