"Nada", der Roman von Jean-Patrick Manchette, seine Verfilmung Nada von Claude Chabrol nach Drehbuch des Autors. Linksterroristen entführen den amerikanischen Botschafter aus einem Bordell in Paris (Ecke Avenue Kleber und Rue de Manchette). Der Minister aktiviert seinen Polizeiapparat. Der Polizeichef richtet genüsslich ein Blutbad an und schreckt vor einer Metzelei an Kaninchen nicht zurück. Der Terrorist diktiert ein Manifest: Der Terrorismus war ein Irrweg, die Revolution lebt. Am Ende sind alle tot. Nada ist der Linksterrorismus als Farce. Und Chabrol hat schon 1974 gewusst, dass Blut im Film vor allem eine Farbe ist, die man an Wände und anderswohin malt. Nada als Screenshot-Fotoroman.
PROLOG: Der Minister (André Falcon) und sein Schloss. Licht aus. Fernsehen. Licht an.



ESTABLISHING SHOT: Karten (Hommage à Manchette; Frankreich)


TITEL

VARIATIONEN ZUR FARBE ROT
1 PUNKTE






2 LAMPEN




ABSPANN



