13. März 2010, Woche 10/2010        Blog
Print
CARGO Film/Medien/Kultur Magazin
  • Übersicht aktuell
  • Interviews und Features
  • Ratings
  • Blog
  • Letzte Einträge
  • Kommentare

Aktuelle Ausgabe: CARGO Film/Medien/Kultur 04 vom 10. Dezember 2009

  • Quicklinks:
  • Abonnement oder aktuelles Heft bestellen /
  • Jahresratings /
  • Newsletter /
  • Links
 

Anzeige    Werben auf www.cargo-film.de

Anzeige
  • Aktuelles Heft
  • Alle Ausgaben

CARGO 04/2009 Cover «Mad Men»
CARGO 05 erscheint am 25. März 2010.

  • Portofrei bestellen
  • Verkaufsstellen

  • Inhaltsverzeichnis von Heft 04/2009
  • Editorial


Inhalt

  • The Wire as Video Game
  • Die Vergangene Woche (KW 44)
  • Passage mit Crawford & Rohrer
  • Neues im Magazin
  • Enter This Space.
  • Meet the Spy
  • Super Mario Wolken
  • Spielberg über Videospiele
  • 28 Weeks Later - Remake als Machinima
  • Pixel Sound
  • Update Goldberg Machine
  • Pripyat
  • Video Game Criticism

Feed

CARGO Container Videospiele

  • The Wire as Video Game

    Irreführende Überschrift.

    21.11.2009, Ekkehard Knörer in: Fernsehen, Serien, Videospiele

    Interessanter Vorschlag - in Aufsatzform - von Jason Mittell: The Wire einmal nicht als Fernseh-Roman, sondern als Fernsehversion eines Videospiels zu betrachten. Hier als pdf. (via) Kurzer Auszug:

    One of the central elements of games, especially those centered on simulations, is replayability—for a game to be embraced by its players, it typically must allow enough experiential variation to invite multiple passes through its ludic journey. Instead of viewing each of The Wire’s seasons as a singular book within an epic novel, we could view them as one play-through its simulation game. In the first season, we walkthrough the police’s attempt to take-down Barksdale’s drug operation, concluding seemingly in a “checkmate” scene where Barksdale and Bell yield to the police’s final moves (1.12). But rather than game over, the move results in a stalemate that no players deem victorious—a few criminals get sentenced, but the Barksdale machine remains intact. Season three offers a replay with some changed variables and strategies for all sides—what if drugs are decriminalized? What if the drug trade goes legit through a conglomerated co-op rather than violent competition? What if a former soldier repents and tries to give back to his community? ... Yet the ludic joy of the third season is the ability to replay the first season’s narrative through the imagination of new rules and ways to play the game, a mode of engagement offered with less imaginative vision and more amoral brutality in season four’s replay of the drug game under the leadership of Marlo Stanfield.

    Kommentar hinzufügen


  • Die Vergangene Woche (KW 44)

    Highlights.

    23.10.2009, Ekkehard Knörer in: Aktueller Film, Filmgeschichte, Filmkritik, Fotografie, Regisseure, Videospiele

    Sihanouk: Apsara

    Still aus Norodom Sihanouks Spielfilmdebüt Apsara

    Vor nicht allzu langer Zeit hat Tilman Baumgaertel, Filmwissenschaftler und Kritiker, die Philippinen verlassen - und lehrt jetzt an der Royal University of Phnom Penh. Das war zwar einerseits ein herber Schlag für die Berichterstattung über das philippinische Kino - im Moment eines der spannendsten der Welt -, andererseits ein großer Gewinn für diejenigen, die sich fürs kambodschanische Kino interessieren. Baumgaertel bloggt nämlich fleißig weiter und berichtet im Moment gerade von einer Retrospektive mit demTitel Golden Reawakening (ein dazugehöriges Blog). Im jüngsten Eintrag - übrigens taucht in einem der vorigen aus heiterem Himmel Detlev Buck auf - geht es um die Filme des international bekanntesten kambodschanischen Filmemachers, Norodom Sihanouk. Bekannt ist der natürlich weniger als der produktive Regisseur, der er war, denn als König. Baumgaertel weist darauf hin, dass man auf der Website von Sihanouk selbst Ausschnitte aus seinen Filmen sehen und downloaden kann. Er schreibt dazu:

    A longer analysis of his films has to wait for the time being, so it needs to suffice here to say that his films were subject of some controversy when they were released. While much of the monarchist press praised them for obvious reasons, others were less enthralled. While some argue that these films were a way of reaching out to an audience that was often illiterate and knew little about the history of their own country, other see them as self-indulgent self-portraits of a tiny upper class that lived a live of luxury very detached from the realities of the average Cambodian.

    Zum Thema philippinisches Kino passt wiederum die Nachricht, dass Quentin Tarantino an den von uns kürzlich video-interviewten Regisseur Brillante Mendoza einen Brief (hier im Wortlaut) geschrieben hat, in dem er dessen in Cannes gezeigten Film Kinatay lobt.

    ***

    Vor ein paar Tagen ist hier in Berlin das 2. Asian Women's Film Festival zuende gegangen. Es ist mir aus Zeitgründen nicht gelungen, auch nur einen der Filme des hoch interessanten Programms zu sehen. Was ich aufrichtig bedaure. Besonders spannend schien der Einblick, den man dabei in die nordkoreanische Filmproduktion erhielt, die natürlich aus auf die eine oder andere Weise propagandistischen Filmen besteht. Momus hatte in seinem Blog schon vorausgeblickt, und kommt in einem anderen Kontext noch einmal darauf zurück:

    I must say I'm enjoying immensely the North Korean films at the Asian Women's Film Festival (ongoing here in Berlin). What I find so refreshing in these films is precisely their propagandistic intent. Rather than disrupting or engaging in dialogue, they lay out as didactically as Brecht's Lehrstücke the ideology of the party. They also transform this ideology into a code of ethics to live by, and a system of family, work and community relations.

    Bei Momus verlinkt ist auch ein Ausschnitt aus einem der gezeigten Filme, The Flower Girl, nach einer Oper, geschrieben vom großen Führer King Il-Sung:

    Lukas Foerster hat auch ein paar der Filme gesehen, aber bisher  leider nur kurz getwittert dazu ("a bellflower: nordkoreanisches propaganda-melo, sehr evokativ, die farben des real existierenden konfuzianistisch-faschistischen sozialismus")

    Und, zum Thema passend: Eine Bildergalerie von recht trostlosen Eindrücken aus einer nordkoreanischen Videospiel-Arcade.

    Weitere Links, Hinweise etc.

    Der Manny-Farber-Gesammelte-Filmtexte-Band der Library of America ruft weiter Reaktionen hervor: Duncan Shepard schreibt über Manny Farbers Schreiben, während Glenn Kenny die sehr schöne Idee hatte, sich einmal Farbers erklärte Lieblingsfilme des Jahrs 1951 anzusehen - und zu erproben, wie haltbar die Urteile nach mehr als einem halben Jahrhundert sind. Er beginnt mit Charles Marquis Warrens Little Big Horn.

    Wiederum Glenn Kenny hat ein zweites Mal Spike Jonzes Boxoffice-Anführer Where The Wild Things Are gesehen - und mag ihn noch weniger als beim ersten Mal.

    Sascha Westphal porträtiert für die Welt den zwischen deutschem Fernsehen (Tatort) und amerikanischer Independent-Szene und eigenen kriminalliterarischen Werken sowie zwischen Los Angeles und Berlin aufs Ungewöhnlichste pendelnden Regisseur und Autor Buddy Giovinazzo.

    Das Blog Bioscope berichtet ausführlich - und in Gestalt eines anonymen Gastautors - vom Stummfilmfestival im italienischen Pordenone. Hier der jüngste Eintrag, unten die Links zu den vorhergehenden.

    Screendaily erklärt, warum der japanische Markt für ausländische Independent-Filme (wie in geringerem Maß auch für Hollywood-Filme) mehr oder weniger zusammengebrochen ist.

    Janko Roettgers beim immer lesenswerten NewTeeVee mit einer aufschlussreichen Interpretation von Statistiken, die darauf hinzuweisen scheinen, dass Streaming (von YouTube bis zShare) dabei ist, Filesharing als beliebtestes Instrument des Online-Bewegtbildkonsums abzulösen.

    National Geographic hat eine Bildergalerie mit Aufnahmen des für seine Kriegsfotografien weltberühmten Fotografen James Nachtwey zum Thema Islam in Indonesien. (Problematisch wie alles von Nachtwey, finde ich. Aber sehen Sie selbst.)

    Update: Ah, glatt vergessen, wollte ich aber auf jeden Fall noch verlinken. Christoph Hochhäusler freut sich auf kommende Filme, auf die wir uns mindestens ebenso freuen.

    Und noch was: Bei Movies & Sports eine interessante Liste der gesamteuropäisch erfolgreichsten Filme des Jahres. (Dort auch, sehe ich jetzt, der Tarantino-Brief an Mendoza im Scan.)


    Kommentar hinzufügen


  • Passage mit Crawford & Rohrer

    Durch die Nacht.

    06.07.2009, Ekkehard Knörer in: Videospiele

    Noch bis Mittwoch als Stream bei Arte: Die jüngste Folge der Serie "Durch die Nacht". Diesmal, direkt von der Game Developers Conference in San Francisco, eine Begegnung zweier ihrerseits sehr unterschiedlicher Außenseiter ihres Fachs. Zum einen Chris Crawford, den die Arte Website so vorstellt:

    Crawford hat die Conference 1987 gegründet; in einer Zeit, in der er als Designer von strategischen Computerkriegsspielen große Erfolge feierte. Vom Mangel an Innovativität in der Branche enttäuscht, zog er sich 1992 mit der exzentrischen, berüchtigten "Drachen-Rede" aus der Industrie zurück und tüftele seither an "Interactive Storytelling". Mit der Computersimulation "Balance of Power 2K" läutet er nun sein Comeback ein.

    Zum anderen Jason Rohrer, der weit abseits der Spieleindustrie, kleine Konzept-Spiele entwirft, wie etwa "Passage" (hier frei zum Download), in dem man als Spieler von einer Klötzchenwelt von links nach rechts ziemlich hindernisfrei oben, hindernis-, aber auch schätzereicher unten durchs Bild läuft wie - so de klare Suggestion - durchs Leben. Man kann auch eine Partnerin finden, das macht die Sache allerdings nicht einfacher, sondern im Gegenteil.

    General Hint: The game only lasts 5 minutes. If you don't get the point at first, please keep playing.

    Durch die Nacht geht es hier. [via superlevel]


    Kommentar hinzufügen


  • Neues im Magazin

    09.06.2009, Ekkehard Knörer in: Regisseure, Videospiele

    Neues auf den Feature- und Artikel-Seiten bei cargo:

    - Ausschnitt aus einem Interview mit the one and only Klaus Lemke. Es geht um die RAF, Fassbinder und den Tennisschläger von Andreas Baader. Interview: Klaus-Peter Flügel und Jorinde Reznikoff

    - Thomas Schlömer schreibt über Tendenzen des Videospiels, sich von der Grammatik des Films zu lösen. Auftakt einer in loser Folge erscheinenden Kolumne zum Thema Film und Video.


    Kommentar hinzufügen


  • Enter This Space.

    Hollywood und Videospiel.

    01.06.2009, Ekkehard Knörer in: Hollywood, Videospiele

    In der LA Times gibt es gleich zwei Artikel zu Hollywoods Annäherungen an die Videospiel-Industrie. Eine Übersicht mit allgemeineren Informationen, außerdem Auszüge aus einem Gespräch mit Gore Verbinski (Pirates of the Caribbean). Verbinski arbeitet nicht nur - vielleicht aber schon nicht mehr - an einer Verfilmung des Spiels "Bioshock", sondern er ist auch mit einem Game-Designer sehr aktiv dabei, neue Spiele mit innovativen Spielideen zu entwickeln. Was er im LA-Times-Interview zu sagen hat, klingt durchaus interessant. [via filmmaker magazine]

    It’s a mistake for Hollywood to impose themselves on the gaming space. Not only is it arrogant, but it hasn’t really worked. The presumption that we have a better understanding of narrative that we can bring to gaming is flawed at its core because interactive entertainment is a completely different way to navigate and explore what compels you in that world.
    As a filmmaker, I’m absolutely fascinated with the idea that the protagonist is the audience. That mandates a new form of narrative at its core. So you can't really take the skill sets we have for making movies and impose them upon games. Hollywood has made a mistake to think they can enter this space and somehow provide better storytelling.

    Some of the stuff we’re doing is taking a conventional [first person shooter] experience and tweaking it in a way that hasn't been thought of before. We looked at it from a different angle and changed the experience...

    Gears of War and Halo are taking care of that part of the market. Other people are really good at those games. We’re more inspired by games like [critical favorite indie game] Portal.

    Ich kann versprechen, dass es nicht nur in Cargo #2 um Videospiele gehen wird, auch hier auf unserer Online-Präsenz wird es demnächst einen Artikel zu genau den von Verbinski in diesem Auszug angesprochenen Fragen geben.


    Kommentar hinzufügen


  • Meet the Spy

    Rote Gefahr.

    28.05.2009, Ekkehard Knörer in: Machinima, Videospiele, Werbung

    Meine Tasse Blut und meine Sorte Witz ist das nicht - aber ein Riesenerfolg. Die Produzenten des innovativen Ego-Shooter-Spiels "Team Fortress 2" setzen narrative Machinima zu Werbezwecken ein. Für viel Aufsehen sorgt dabei insbesondere das folgende, Meet the Spy, das laut Wagner James Au von NewTeeVee für massiv ansteigende Verkäufe mindestens mitverantwortlich ist:

    Like the game itself, Valve’s video series is a clever reworking of traditional first-person shooter conventions, eschewing realistic violence and macho fantasy for cartoonish graphics and ironic wit. (In Meet the Sniper, TF2’s ruthless Aussie marksman gets flustered by his disapproving parents.) Meet the Spy is by far the most ambitious installment, depicting a trio of befuddled squaddies who try to locate an enemy agent in their midst, only to be undone by comic mishap and a surprisingly romantic plot twist.


    Kommentar hinzufügen


  • Super Mario Wolken

    Radierung.

    16.05.2009, Ekkehard Knörer in: Experimentalfilm, Videospiele

    Super Mario spielen ohne alles. Bzw: Nur mit Wolken. Clouds, von Cory Arcangel (2002), bei Ubu. (Es gibt ja inzwischen eine ganze Reihe solcher Artefakte, in denen Entscheidendes aus dem Bild gelöscht wird. Martin Arnolds Deanimated, mehr, auch aus dem Jahr 2002, zufälligerweise. Die Wooster Group hat in ihrem Hamlet gezielte Löschungen vorgenommen. Es gibt auch eine Comic-Variante, an die ich mich nicht mehr genau erinnere.):


    4 Kommentare (ansehen). Kommentar hinzufügen


  • Spielberg über Videospiele

    Weinen.

    16.05.2009, Ekkehard Knörer in: Videospiele

    Steven Spielberg, der sich selbst als "Gamer" bezeichnet und tatsächlich auch als Spieleentwickler arbeitet, im Welt-Interview über den Unterschied zwischen Videospielen und Film:

    Ich träume schon lange davon, ein Videospiel zu schaffen, das die Menschen emotional anspricht. Es gibt dabei aber ein großes Problem. Man wird beim Spielen nur schwer emotional, weil das Spiel zugleich von dir einen hohen Ausstoß an Adrenalin fordert. Im Adrenalin-Rausch kann man nicht weinen. Man muss ausweichen, sich ducken, rennen, sich verstecken oder schießen. Das Spiel ist also fast das Gegenteil eines Films. Im Kino überlässt man sich dem Regisseur, man vertraut dem Filmemacher und seiner Fähigkeit, eine gute Geschichte zu erzählen. Man lehnt sich zurück, schaut nur zu und lässt sich von der vorgefertigten Erfahrung mitreißen. Im Spiel ist aber der Spieler selbst die Erfahrung.

    Kommentar hinzufügen


  • 28 Weeks Later - Remake als Machinima

    Halo Zombies.

    16.05.2009, Ekkehard Knörer in: Machinima, Videospiele

    Das Remake eines Spielfilms als Machinima. Und zwar: 28 Weeks Later, in der Halo-Version, gekürzt auf 45 Minuten, mit Original-Soundtrack. [via nerdcore]

    halo 3 (28 weeks later) the movie - watch more gamer videos

     


    Kommentar hinzufügen


  • Pixel Sound

    Synchromy.

    10.05.2009, Ekkehard Knörer in: Experimentalfilm, Musik, Videospiele

    Interessante Überlegungen von Kurt Shulenberger in seinem Blog Bliterations über die Nähe, in der sich frühe Computerspiel-Pixel und noch frühere Filme des Experimentalfilmers Norman McLaren zueinander befinden:

    A few years ago I discovered the wonderful films of artist Norman McLaren, and I find such a close compatibility in his work to the notional quandaries that game scholars would later pose that I dare call McLaren the spiritual predecessor to electronic gaming, “pixelating” our world before anyone knew what the digital revolution would actually come to represent.

    Hier der auch von Shulenberger verlinkte McLaren-Film Synchromy von 1971, der optischen Sound sichtbar und hörbar macht:


    Kommentar hinzufügen


  • Update Goldberg Machine

    Most Elaborate Suicide.

    03.05.2009, Ekkehard Knörer in: Videospiele

    Vor einiger Zeit hatte ich einen Eintrag zum Thema Goldberg-Maschinen gepostet. Ausgerechnet auf der Suche nach Selbstmordsequenzen in Videospielen bin ich nun auf ein völlig unerwartetes Exempel gestoßen: Halo 3 Most Elaborate Suicide:

    Und als Kontrastprogramm aus recht anderen Zeiten, hatte ich damals leider nicht gefunden, Rube Goldberg selbst, der seine Goldberg-Maschinen-Ideen präsentiert:


    Kommentar hinzufügen


  • Pripyat

    Tschernobyl Jahrestag

    26.04.2009, Ekkehard Knörer in: Geschichte, Videospiele

    Heute vor 23 Jahren kam es in Tschernobyl zur Reaktorkatastrophe. Hier ein paar Notizen zu Spuren des epochalen Desasters im Bewegtbild.

    1. Aufnahmen vom 26.4.1986

    Die Bilder des folgenden Films sind am Tag des Unglücks im - Anfang der Siebziger als Musterstadt für die Reaktorarbeiter angelegten - Pripyat entstanden. Ein unheimlicher Film; alle, die man darin bei schönem Wetter ahnungslos den alltäglichsten Verrichtungen nachgehen sieht, sind mit großer Gewissheit bald darauf gestorben. (Auch der Kameramann Michail Nazarenko, der zufällig vor Ort war, um eine Dokumentation über den Reaktor zu drehen.) The Last Day of Pripyat:

    2. Pripyat "heute"

    Längst gibt es einen Katastrophen-Tourismus, Besucher-Führungen durch das heute nicht mehr im tödlichen Maß verstrahlte Pripyat. Ungezählt sind die (faszinierenden) Aufnahmen aus der Umgebung von Tschernobyl und der Totenstadt Pripyat, die man inzwischen bei YouTube findet. 

    Als professioneller Dokumentarfilm über das Leben und Arbeiten in der Zone:

    Als Videoaufnahme (eines von wirklich sehr vielen Beispielen):

    Und sogar als Handy-Film:

    3. S.T.A.L.K.E.R

    Der Ego-Shooter S.T.A.L.K.E.R ist, versteht sich, nach Andrej Tarkowskys Ur-Zonen-Film gleichen Namens benannt. Als besonderen Clou haben sich die Programmierer allerdings ausgedacht, die Zone nach Pripyat (und in die Umgebung) zu verlegen. Hier ein kleiner Film, der Eindrücke vom Gameplay auf der Hauptstraße vermittelt:

     


    1 Kommentar (ansehen). Kommentar hinzufügen


  • Video Game Criticism

    24.04.2009, Ekkehard Knörer in: Videospiele

    Bem House Next Door denkt Logan Crowell darüber nach, warum es keine (oder fast keine) der Filmkritik ähnliche Auseinandersetzung mit Videospielen gibt. Er hat einige interessante Argumente und konzentriert sich sehr zu Recht auf die Frage der Interaktivität:

    We also need to really take a good, hard look at what interactivity means to individual games. It rarely functions the same way. We need to examine the player’s role in a story, and we need to be willing to offer different analysis for different players. The more we engage the interactive aspects of a game, the greater our toolset will be. If we’re starting nearly from scratch, then we need to dive in. If interactivity is our bane, then the more quickly we turn it into our boon, the better. Interactivity is what makes games special, and it is almost certainly what will make game criticism special.

    Das Gute. Crowell stellt die Fortsetzung seines Artikels in Aussicht: in Form genau dessen, was er vermisst. In der angekündigten ersten Videokritik-Folge wird es um Jonathan Blow’s "brilliant game-deconstruction-as-game platformer, Braid" gehen. Ich bin schon mal sehr gespannt.


    5 Kommentare (ansehen). Kommentar hinzufügen


Webmagazin/Feature

Über «Wiegenlieder» von Johann Feindt und Tamara Trampe

Kommentare

Neueste Kommentare




© Cargo Verlag GbR 2008-2010 / Impressum / Anzeigen, Mediadaten / RSS / Hosting: classlibrary.net / www.cargo-film.de is a Django powered site.
    ISSN 1867-8750 (Website) ISSN 1867-8742 (Print)