(Post)Kolonialismus
Video/Audio
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InkarNation - Lav Diaz im Gespräch
Video
Der philippinische Regisseur Lav Diaz öffnet dem Weltkino ganz neue Dimensionen. Seine vielstündigen Filme sind zugleich Nationalgeschichte und melancholische Reflexion auf deren Unmöglichkeit. Wir haben im Oktober 2008 in Berlin mit ihm ein ausführliches Gespräch geführt. Hier die wichtigsten Passagen.
Von Ekkehard Knörer , Bert Rebhandl , Simon Rothöhler 12. Oktober 2008
Im Webmagazin:
- Wiege der Revolution CARGO-Sichtung: «La Chine est encore loin» (2009) von Malek Bensmail Im Webmagazin Von Bert Rebhandl 15. Dezember 2010
Im Heft
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Eine andere Genealogie
Nur in Heft 04
Cinéastes africains, das frühe afrikanische Kino auf DVD
Von Nikolaus Perneczky 10. Dezember 2009 -
Eyal Sivan
Nur in Heft 07
Die Orange ist eine runde Frucht, sie hat keine zwei Seiten wie der Konflikt zwischen Israel und Palästinensern, Juden und Arabern, «Westen» und «Orient». In seinem Dokumentarfilm «Jaffa – An Orange’s Clockwork» erzählt Eyal Sivan anhand der bekannten Orangen aus Jaffa eine kritische Geschichte des Zionismus. Wir sprachen mit ihm im Juni in Berlin — wenige Tage, nachdem Israel einen Konvoi von Hilfsschiffen nach Gaza im Mittelmeer gewaltsam gestoppt hatte — über die Ikonökonomie der Orange, über Bilderpolitik und Historikerstreit, und über seine jüdische Identität.
Von Bert Rebhandl , Simon Rothöhler 15. September 2010 -
Haile Gerima
«Mir geht es nicht um Mittelklasse und schon gar nicht um die Koexistenz mit dem Imperium»
Nur in Heft 11
Haile Gerima, geboren am 4. März 1946 in Gonder in Äthiopien, zählt zu den wichtigsten Figuren des postkolonialen Kinos. Er studierte Theater zuerst in Addis Abeba, dann in Chicago, bevor er Ende der 60er Jahre in Los Angeles zum Film kam. Zusammen mit Charles Burnett (Killer of Sheep), Julie Dash (Illusions), Larry Clark (Passing Through), Billy Woodberry (Bless their Little Hearts) Ben Caldwell (I and I) oder Jamaa Fanaka (Welcome Home, Brother Charles) war er Teil einer losen Gruppe an der UCLA, die später mit dem Label «LA Rebellion» versehen wurde. Derzeit wird diese Bewegung in den USA mit Ausstellungen und Filmschauen wiederentdeckt. Haile Gerima, der inzwischen in Washington lebt, findet für seine Filme das Geld eher in Deutschland, wie zuletzt für Teza (Morgentau), in dem er eine neuere Nationalgeschichte Äthiopiens entwirft. Im Kino gab es für Teza nur eine kurze und wenig erfolgreiche Auswertung, nun gibt es aber auch eine DVD-Ausgabe, die hoffentlich ein größeres Publikum findet. Im CARGO-Gespräch geht Haile Gerima ausführlich auf sein filmisches Werk ein, äußert sich aber auch grundsätzlicher zu einem «cinema of struggle» aus afrikanischer Perspektive.
Von Bert Rebhandl 7. September 2011 -
Ursprüngliche Akkumulation
Nur in Heft 08
Zur Ausstellung «Das Potosí-Prinzip» im Berliner Haus der Kulturen der Welt
Von Nikolaus Perneczky 15. Dezember 2010 -
Vergessene Kriege
Nur in Heft 08
Über «Vapor Trail (Clark)» von John Gianvito und neuere filmische Arbeiten, die sich mit der Kolonisierung der Philippinen beschäftigen
Von Lukas Foerster 15. Dezember 2010


