• Cargo  
  • Abonnieren
  • Einzelheft bestellen
  • Back Issues
  • Verkaufsstellen
  • Jahresrating
  • Newsletter
  •   18. Juni 2019  





Aktuelle Print-Ausgabe:
CARGO Film/Medien/Kultur 41
vom 22. März 2019

CARGO 41 Cover, CARGO 40 Cover,

Paul Schrader

Im Heft
  • Jedermann zu Pferd   Budd Boettichers Western zwischen Archetypik und Moderne   Nur in Heft 09  

    Der Kritiker Paul Schrader ist vor allem durch sein Buch Transcendental Style in Film bekannt geworden, in dem er an Filmen von Dreyer, Ozu und Bresson formale Kriterien erkennbar zu machen versuchte, die eine mögliche Darstellung von Transzendenz ausmachen. Daneben gibt es aber noch zahlreiche weitere Texte von ihm, zum Beispiel die häufig zitierten Notes on Film Noir. Wir machen hier seine Analyse des Werkes von Budd Boetticher neu und erstmals in deutscher Sprache zugänglich – sie ist nicht nur als Kritik eines vereinfachenden Auteurismus von Interesse, sondern vor allem auch als Versuch, mit einer kunsthistorisch und psychoanalytisch inspirierten Begrifflichkeit das klassische Westerngenre im Moment seines Übergangs in die Modernität zu ­erfassen.

    Von Paul Schrader   23. März 2011
  • Nicht gesellschaftsfähig   Zu Paul Schraders «The Canyons»   Nur in Heft 19   Von Simon Rothöhler   11. September 2013
  • Paul Schrader     Nur in Heft 09  

    Auf Paul Schrader hatten wir in den letzten Jahren eher sporadisch geachtet, zum Beispiel anlässlich seiner Verfilmung des sehr guten Romans Affliction von Russell Banks. Arbeiten der Nullerjahre wie Auto Focus und The Walker erinnerten als Um- und Weiterschreibungen an eine Filmografie, die weit in die 70er Jahre zurückreicht. Als sich zu Jahresbeginn die Gelegenheit zu einem Gespräch in Wien ergab, nahmen wir uns sein wechselvolles Werk der letzten Dekade noch einmal vor. Zu entdecken war (und ist) hier Schraders Versuch, die Themen und Motive seiner großen Filme (von American Gigolo bis Patty Hearst) unter schwierigen ökonomischen Umständen noch einmal aufzunehmen und zu aktualisieren. Wir begegneten schließlich einem bemerkenswert desillusionierten Intellektuellen, der sein eigenes Spätwerk in weiten Teilen als gescheitert und nicht der Rede wert zu betrachten scheint. An Schrader, über Jahrzehnte ein Insider der amerikanischen Filmindustrie, lässt sich in jedem Fall ablesen, wie sich das, was einmal New Hollywood war, zunehmend in der unübersichtlichen Produktionsmittelwelt der globalisierten Finanz- und Subventions­ströme verliert.

    Von Bert Rebhandl , Simon Rothöhler   23. März 2011
  • Später Schrader     Nur in Heft 09   Von Simon Rothöhler   23. März 2011
Mehr im Blog zu Paul Schrader