CARGO Container News
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Ein paar Links
Listen, News etc.
*Beim Artforum gibt es zwei Ten Best Films 2009-Listen auch online. Die eine ist von John Waters und reicht von Ulrich Seidl bis Lucrecia Martel mit manch Erwartbarem (Brüno), aber auch Unerwartetem (Baader Meinhof Komplex) dazwischen. Die andere Liste ist von Chrissie Iles, Kuratorin am New Yorker Whitney Museum. Bei ihr ist auf Platz eins das folgende Youtube-Video, in dem der Performer John Kelly in drag Joni Mitchells "Blue" vorträgt (via auteursdailytwitter)
*Martin Hossbach von der Spex unterhält sich mit Stefan Pethke über das von diesem kuratierte Programm des Musikfilmfestivals "Unerhört", das vom 4. bis 6. Dezember in Hamburg, dann vom 10. bis 12. in Berlin zu sehen ist (und dann auch noch in Groningen) - mit herausragenden Filmen wie etwa Klaus Wildenhahns Klassiker Was tun Pina Bausch und ihre Tänzer in Wuppertal? von 1983 und auch dem in der oben erwähnten Artforum-Liste von Chrissie Iles auf Platz drei befindlichen Film The Posters Came From the Walls von Jeremy Deller und Nicholas Abrahams ("A documentary on the enduring adoration of ’80s British band Depeche Mode featuring eyelinered fans from Moscow to Los Angeles, England to Iran.")
*Beim Independent gibt es Auszüge aus einem Buch von Geoffrey McNab, in dem RegisseurInnen erklären, welche Filme für sie ganz besonders wichtig waren. Zum Beispiel Lars von Trier über Barry Lyndon, freilich mit kurzer Abschweifung:
I don't know if Kubrick saw any of my films, but I know Tarkovsky watched the first film I did and hated it! That is how it is supposed to be.
*Der Hollywood Reporter erklärt, warum höchstwahrscheinlich Roman Polanskis Robert-Harris-Verfilmung Ghost auf der Berlinale laufen wird.
*Und dann als Bonus endlich mal wieder der Hinweis auf einen Youtube-Filmfund. W.S. van Dykes nicht auf DVD erhältlicher Pre-Code-Krimi Guilty Hands (1931) mit Lionel Barrymore und Kay Francis. Hier die ersten zehn Minuten, die weiteren Abschnitte dann im Anschluss:
Update: Gerade sehe ich, dass es zu Jeremy Dellers und Nick Abrahams oben gleich zweimal erwähnter Depeche-Mode-Fan-Doku The Posters Came From the Walls eine ganz aktuelle lesenswerte Kritik von Owen Hatherly bei Sight and Sound gibt. Kurzer Auszug:
It’s worth comparing this uncomfortable, funny, and melancholic film with, say, Jonathan Caouette’s All Tomorrow’s Parties. This recent music-festival documentary shares a similar formal approach – a montage of fan footage and professional work – to The Posters Came from the Walls. But it’s all about the music, and the eventual effect of this is a deadening of all the things that make music for the masses interesting. The dreams, political, sexual or personal, that are projected on the pop band are all replaced with a curatorial assemblage of Good Music and cheerful hedonism. Deller and Abrahams’ film argues that pop music is, at its best, about almost everything but the music itself.
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Die Vergangene Woche (KW 43)

Rogues, No Film School
Der Fall Polanski und kein Ende. Nun melden sich, streng und scharf urteilend, Alice Schwarzer und, Elisabeth Bronfen die moralischen und auch die Altersgrenzen des Erotischen verunklaren lassend, Rüdiger Suchsland zu Wort. Die Welt hat einen Text des Autors Martin Amis aus dem Jahr 1979 ausgegraben, in dem er Polanski interviewt. Amis eröffnet mit einem Zitat des Regisseurs, das einen schnurstracks Alice Schwarzer in die Arme treibt:
"Als ich vom Hotel zur Polizeiwache gefahren wurde, war im Autoradio schon die Rede davon. Die Nachrichtenleute haben bei der Polizei angerufen, noch bevor ich verhaftet wurde, um rauszukriegen, ob sie die Nachricht als Erste bringen könnten. Es war nicht zu fassen. Ich dachte, ich würde gleich aufwachen. Wenn ich jemanden umgebracht hätte, wäre das für die Presse nicht so spannend gewesen, verstehen Sie? Aber... Ficken, verstehen Sie, und die jungen Mädchen. Richter wollen junge Mädchen ficken. Geschworene wollen junge Mädchen ficken – alle wollen junge Mädchen ficken! Nein, da wusste ich, das wird wieder eine richtig große Sache.“
Weitere Links, Hinweise etc.
1450 Dollar übrig, Lust, 25 Dollar gleich zu Beginn schon mal auf Sieg zu setzen? Dann nichts wie bewerben zu Werner Herzogs "Rogue Film School". In LA findet die Veranstaltung im Frühjahr 2010 erstmals statt, die üblichen Regeln gelten nicht, dafür andere, siehe hier (und ein Auszug):
Related, but more practical subjects, will be the art of lockpicking. Traveling on foot. The exhilaration of being shot at unsuccessfully. The athletic side of filmmaking. The creation of your own shooting permits. The neutralization of bureaucracy. Guerrilla tactics. Self reliance.
Related, but more reflective, will be a reading list: if possible, read Virgil's "Georgics", read "Hemingway's "The short happy life of Francis Macomber", The Poetic Edda, translated by Lee M. Hollander (in particular the Prophecy of the Seeress), Bernal Diaz del Castillo "True History of the Conquest of New Spain".
Michael Mann dreht mal wieder ein Biopic und verfilmt - für seine Verhältnisse wohl eher Low Budget - das Leben des Kriegsfotografen Robert Capa, unter besonderer Berücksichtigung des Spanischen Bürgerkriegs und auch von Capas Liebesbeziehung mit der Fotografin Gerda Taro. Wie es um die schon länger angekündigte Don-Winslow-Verfilmung Frankie Machine steht, die eigentlich das Public-Enemies-Anschlussprojekt zu sein schien, ist auf die Schnelle nicht zu eruieren. Keine neuen Nachrichten sind da aber eher schlechte Nachrichten, vermute ich.
Interessante Besprechung der ersten großen Robert-Altman-Biografie in der New York Times.
Dass man die Namen Jackie Chan und Jia Zhang-ke einmal in so großer Nähe nebeneinander sehen würde, wie zum Beispiel in diesem Satz hier, war vor ein paar Jahren auch eher nicht vorstellbar. Nun aber hat Jias Produktionsfirma X Stream Pictures eine Road-Movie-Komödie mit dem Titel Flying Duck angekündigt, in der die Hauptrolle zu spielen Jackie Chan offenbar ernsthaft erwägt. (Jia wird aber nicht Regie führen.)
Wir hatten das vor fast einem Jahr schon mal gemeldet, aber die Sache macht gerade wieder die Runde: Breat Easton Ellis schreibt ein Drehbuch zur tragischen Doppelselbstmord-Geschichte von Theresa Duncan und Jeremy Blake. Das ganze beruht auf dieser höchst lesenswerten Vanity-Fair-Reportage - und der Grund, aus dem das alles jetzt noch einmal Nachrichtenwert hat: Auch Gus van Sant ist - wenngleich noch nicht offiziell als Regisseur - nun mit an Bord.
Das Magazin Salon.com hat Leute wie James Toback und Mary Harron, aber auch die Blogger Glenn Kenny und Aaron Hillis nach ihrem Lieblings-Coen-Brothers-Film gefragt.
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Hypo Film
Preise, die keiner kriegt.
Seit zwanzig Jahren schmückt die HypoVereinsbank sich mit der Vergabe eines Förderpreises an Nachwuchstkünstler des Films. Verliehen werden die Preise in verschiedenen Kategorien beim Münchner Filmfest. Originalton:
Die Regieförderpreisträger Sönke Wortmann ("Allein unter Frauen") und Hans-Christian Schmid ("23") sowie natürlich der große Erfolgsfilm von Marcus H. Rosenmüller ("Wer früher stirbt, ist länger tot") beweisen eindrucksvoll, dass der Förderpreis die Weichen für eine künftige Filmkarriere stellen kann.
Nun ja. In diesem Jahr aber ist etwas Peinliches passiert. Die Jury unter Caroline Link hatte keine Lust, Verständnis dafür zu zeigen, dass der Sponsor die Vorauswahl unternimmt - was er, darf man vermuten, tut, um das versehentliche Hereinrutschen eventuell künstlerisch interessanter Werke zu unterbinden. Und die Art, kein Verständnis dafür zu zeigen, hat es in sich.
"Wir haben uns entschlossen, keine Preise für Drehbuch und Regie zu vergeben", sagte Jurymitglied Caroline Link.
Große Aufregung, versteht sich. Da werden dieses Jahr doch einfach keine Weichen für eine künftige Filmkarriere gestellt. Oder, im Originalton der Förderpreis-Website:
"Der Förderpreis Deutscher Film 2009 geht an ... “ Nun, auf jeden Fall an würdige Preisträger, so viel ist sicher.
[via tfunke-twitter, dort ein link zur meldung bei bild.de (!)]
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Soderbergh Pitt Moneyball
Lektion.
Im aktuellen CARGO-Heft denkt Michael Sicinski über die seltsame Position des amerikanischen Filmemachers Steven Soderbergh nach und versucht, ihn als neoliberalen Auteur zu begreifen, der Auftragsarbeiten eigenwillig und mit Stil, aber ohne Haltung erledigt. Umgekehrt kann man Soderbergh auch als Sonde betrachten, die sichtbar macht, was das System erlaubt - und was nicht. Sauteure Spaß-Spektakel mit Superstarbesetzung und absurden Casino-Plots zum Beispiel sind drin (und zahlen sich für alle Beteiligten aus). Für einen Vierstünder über Che Guevara braucht's alternative Finanzierungsstrukturen, aber er ist in die Hollywood-Distribution teilweise überführbar. Jetzt aber, mit seinem neuesten teuren Studioprojekt, scheint Steven Soderborgh mit Wucht vor die Wand gefahren. Moneyball sollte der Film heißen, um Baseball - genauer: Baseball-Statistik - sollte es gehen, 57 Millionen Dollar (also nicht so wahnsinnig viel nach derzeitigen Maßstöben) kosten, Brad Pitt hatte für die Hauptrolle zugesagt. Das ganze klang, vom Thema her und auch aufgrund Soderberghs Ankündigung, er wolle mit Animationen arbeiten, schon eine Weile etwas seltsam. Der Drehbeginn stand jetzt aber kurz bevor, da zog die Sony-Chefin Amy Pascal die Reißleine. Anlass war, hört man, ein typischer auteuristischer Soderbergh-Zug: Er hatte das Drehbuch von Steve Zaillan gründlich umgeschrieben. Und er insistierte auf einem dokumentarischen Handkamera-Stil. Beides ließ Pascal offenbar entschieden genug an den Erfolgsaussichen des Projekts zweifeln. Spekuliert wird auch, dass Brad Pitt - es wäre nicht das erste Mal - der Boden zu heiß geworden ist unter den Füßen. In jedem Fall sieht keiner mehr eine echte Chance für Moneyball. Dafür ist das in jedem Fall: Die Fortsetzung des lehrreichen Karrierewegs des neoliberalen Guerillero Steven Soderbergh.
Bei The Playlist, einem vergleichsweise seriösen Hollywood-Gerüchte- und Nachrichten-Blog kann, wer mag, die jüngsten Entwicklungen beispielsweise nachverfolgen.
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Don DeLillo: Point Omega
Kommt.
Was bisher zum Inhalt von Don DeLillos fürs kommende Frühjahr angekündigtem Roman Point Omega bekannt ist:
A young filmmaker visits the desert home of a secret war advisor in the hopes of making a documentary. The situation is complicated by the arrival of the older man's daughter, and the narrative takes a dark turn.
Hier [via Sarah Weinman].
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Brad "Plato" Pitt
Alain Badiou
In "The Philosopher's magazine" porträtiert Nina Powers den Philosophen Alain Badiou. Anlass ist sein Auftritt bei der großen Kommunismus-Konferenz, die im März am Londoner Birkbeck Institute stattfand. Im Artikel selbst steht nichts drin, das der Badiou-Interessierte nicht schon wüsste. Der letzte Absatz allerdings ist dann schon, naja, CARGO-relevant [via david hudson]
In a more populist vein, Badiou also has plans to make a film about the life of Plato. He’s entirely serious when he tells me he wants Brad Pitt to play the role of Plato. I suggest he could play Socrates, and with that our conversation draws to an end: Badiou, philosopher, political thinker, contemporary commentator and … filmmaker.
Hier eine Video-Aufnahme von Badious Auftritt bei der Birkbeck-Konferenz. Ja, er spricht Englisch, aber...
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Godard "The Lost"
Apropos Godard. Der dreht jetzt einen Hollywood-Film. Und zwar die Verfilmung von Daniel Mendelsohns Bestseller "The Lost" - eine Recherche des Autors, bei der er dem Schicksal seiner eigenen Verwandten nachforscht, die im Holocaust ermordet wurden. Drehbuch: Oren Moverman, der für Todd Haynes' I'm Not There das Buch mitschrieb und bei der diesjährigen Berlinale sein nur sehr bedingt überzeugendes Regie-Debüt The Messenger vorgestellt hat. Das klingt alles schwer zu glauben, vor allem der Punkt mit der Hollywood-Finanzierung. Richard Brody, Autor einer hoch problematischen, aber genau recherchierten Godard-Biografie, schreibt jedoch in seinem New-Yorker-Blog: "It's official" - und zitiert eine entsprechende Meldung.:
The English-language film will be the first Jean-Luc Godard has directed within a Hollywood production structure….The Lost will be produced by Pressman, Lightstream president Lawrence Inglee and Godard’s long-time business associate Douchka, with Tom Luddy serving as the film’s co-producer.
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Neues
Bei Cargo.
Kurzer Hinweis auf zwei neue Texte von mir bei Cargo:
Hier ein Bericht zu "Super Night Shot" der Performer-Gruppe Gob Squad, die gestern ihren hundertsten Film diesen Titels drehte und unmittelbar nach Fertigstellung im Prater vorführte.
Kurzer Einführungsvortrag zu Chatrichalerm Yukols Thai-Klassiker Hotel Angel, gehalten zur Vorführung des Films in der Reihe "Revolutionen aus dem Off".
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Doillon: Aux Quatre Vents
Gute Nachrichten.
Das sind erfreuliche und fast schon unerwartete Nachrichten. Jacques Doillon, der fünf Jahre lang zwischen Raja, 2003, und Le Premier Venu, 2008, (beide exzellent) keinen Film finanziert bekam, dessen Premier Venu auch nur einen erbärmlich kleinen Start selbst in Frankreich hatte (und in Deutschland, versteht sich, keinen) - Jacques Doillon dreht schon im Juli seinen nächsten Film. Mit einem für ihn erstaunlichen Budget von 2,5 Millionen Euro (Le Premier venu hatte 1 Million) und einer beachtlichen Darstellerriege: Pascal Greggory, Julie Depardieu, Louis Garrel. Titel: Aux Quatre Vents. Inhalt: noch unbekannt. Von hier.
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Machete
Der Film zum Trailer.
Texas-News 1: Richard Linklater, dessen neuer Film Me und Orson Welles länger schon fertig ist, aber derzeit ohne US-Start scheint, bekommt eine Auszeichnung, die den Titel Honorary Maverick Award trägt. In seiner Reaktion habe ich endlich gelernt, woher das Wort Maverick stammt:
"Although the term 'maverick' was greatly devalued in last year's election cycle, I'll humbly take on this honor and as a Texas filmmaker help reclaim the term in the tradition of the famous Texas cattleman Samuel Maverick who refused to brand his cattle. I would like to think it was for humane reasons, but the legend goes that he was just too lazy and uninterested in ranching to care. I think there may be an indie filmmaking analogy in there somewhere."
Texas-News 2: Offenbar hat der Staat Texas gerade ein neues Filmfördergesetz verabschiedet. Zu den Profiteuren gehört, versteht sich, Robert Rodriguez, der, Industrie-Maverick, der er ist, ein eigenes Studio vor den Toren von Austin aufgebaut hat. Eines der Projekte, die er nun ins Auge fasst: die Spielfilm-Version des Trailers (könnte auch eine Premiere sein?) zum nicht-existenten Film Machete. Angesichts des Fake-Trailers, der für Rodriguez'/Tarantinos Death Proof entstand, hat sich ja manch einer gewünscht, es gäbe den Film. Be careful what you wish for.
Texas-News 3: Endlich mal Gossip bei Cargo. Andrew Bujalski, dessen Film Beeswax wir bei der Berlinale sehr mochten, der sich beim Cargo-Video-Interview als ausgesprochen sympathischer Mensch erwies, hat geheiratet. Und zwar die Journalistin (Texas Monthly - hier ein einschlägiger Artikel: Human Mate Selection is a Many-Splendored Thing) und Romanautorin (Waterloo) Karen Olsson.
Alles aus dem Austin Chronicle.
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Update Weerasethakul
Back Home.
Nach den Auftritten bei den großen Retros in Wien, Berlin und München ist Apichatpong Weerasethakul jetzt wieder in Thailand. Im Thai-Film-Blog Wise Kwai ein Bericht über seinen Auftritt bei der ersten vollständigen thailändischen Vorführung der Menschenrechts-Filme, die ich kürzlich erwähnte - darunter Weerasethakuls Mobile Men, über den bei Wise Kwai dies zu erfahren ist:
"It was intended for Dignity and Justice," said Apichatpong, who also goes by the nickname Joe. But Mobile Men was seemingly arbitrarily shuffled under the theme of Culture, even if it fits there too.
Apichatpong said he intended to show the beauty, dignity and confidence of the tattooed Burmese man -- who as a migrant worker in Thailand is at risk of being repressed. Among the issues that Apichatpong said inspired him was a government order that migrant workers from Thailand's neighboring countries are under a curfew, limited from holding gatherings and barred from owning mobile phones.
The notion of making the film in a truck came from Apichatpong's belief that a car is like a moving, autonomous island with no boundaries.Und zu neuen Projekten - nach dem geplanten Primitive-Film, über den Weerasethekul auch in unserem Video-Interview spricht - gibt es diese spannenden Informationen:
Fans of Japanese cinema will be interested to know that Apichatpong's next project will be a portrait of writer and Japanologist Donald Richie.
...
It's with the talented actress and cinephile [Tilda]Swinton that Apichatpong is collaborating on yet another project. "We're e-mailing each other," he said, nothing that whatever becomes of the collaboration is going to be beautiful and weird.Außerdem hat Weerasethekuls Film aus dem Primitive-Projekt Letters to Uncle Bonmee den Preis der Kurzfilmtage in Oberhausen gewonnen. (Aus Oberhausen berichtet Bert Rebhandl, by the way, heute im Standard.)
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Gondryana
Gondry en famille.
Also, der Reihe nach. Michel Gondrys neuer Film (nach der Superheldenverfilmung Green Hornet, von und mit Seth Rogen) wird den Titel Megalomania tragen. Es ist ein Animationsfilm. Und er dreht ihn gemeinsam mit seinem Sohn Paul, der gerade mal 18 Jahre alt ist. Den Inhalt beschreibt Gondry père wie folgt:
“We’re translating our relationship into a futuristic story with a dictator and a rebel,” he explained of the film’s rudimentary outline. “He’s the dictator in the story [and] it will be based on [his] art.”
Drehbuch: Niemand anderer als Daniel Clowes (Ghost World). Mitspieler (Stimme): Steve Buscemi.
Paul Gondry hat schon vor zwei Jahren Regie geführt, bei einem Musikvideo für die Willowz (kurz gesagt: Punx not dead). Das wäre hier:
Wo ich gerade schon dabei war, habe ich auch noch dies entdeckt, ein Werbevideo von Hewlett Packard. Zu sehen ist Michel Gondry, beteiligt auch sein Sohn Paul. Regie geführt hat allerdings Michels Bruder Olivier. Es ist, das mindeste zu sagen, extrem Gondryesk.
[von hier]
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Hitchcocks Kino in Gefahr
Aus dem Independent:
As Herbert Henry Asquith strode into No 10 as Prime Minister in 1908 and the country prepared for the London Olympics, a young Alfred Hitchcock was being lured into the magical world of cinema by the silent films shown at his local cinema.
Hundreds of film-lovers and Hitchcock aficionados last night held a candlelit vigil in an attempt to save the EMD cinema, in north-east London, which inspired the boy who grew up to be one of Britain's greatest filmmakers. As they gathered, images of Hitchcock were projected on to the former cinema building. Actors Tony Robinson and Meera Syal have joined the high-profile campaign to stop the Grade II-listed building in Walthamstow being turned into a church.
Hinzuzufügen wäre kurz noch, dass der Sohn von Premierminister Herbert Henry Asquith den Namen Anthony trug und in den späten zwanziger Jahren als vielleicht größtes Genie des britischen Kinos - und damit als wichtigster Konkurrent des jungen Hitchcock - galt. Wer einmal Asquiths A Cottage on Dartmoor von 1929 gesehen hat, versteht sofort, warum. (Das kam dann etwas anders, alles in allem.)
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Milli Vanilli & Johnnie To
Few Degrees of Separation.
Zu den Dingen, die die Welt unbedingt braucht, gehört ein Hollywood-Film über "Milli Vanilli". Und zwar unter der Regie des Stümpers Brett Ratner (X-Men: The Last Stand, Rush Hour). Wer Frank Farian spielt, weiß ich nicht. Aber den Film wird es wohl geben. (Bei imdb sehe ich gerade, dass Ratner als executive producer von Johnnie Tos mit viel Spannung erwartetem Hollywood-Melville-Remake The Red Circle aufgeführt ist - es spielen mit: Liam Neeson, Chow Yun-Fat und Alain Delon. Boggles the Mind.)
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David Simon über "Treme" und das US-Zeitungssterben
Der Guardian berichtet vom Drehbeginn der neuen David Simon-Serie Treme:
Treme's layers will be built from the exhaustive street-level research and on-location shooting that former journalist Simon is known for, which includes co-opting many New Orleans denizens into the cast. Alongside Wire alumni Clarke Peters (Detective Lester Freeman) and New Orleans native Wendell Pierce (who played Detective "Bunk" Moreland), Simon has also cast Katrina survivor Phyllis Montana Leblanc – who worked on Spike Lee's Hurricane Katrina documentary for HBO, When the Levees Broke.
Außerdem beschäftigt Simon das Zeitungssterben in den USA:
The only hope, Simon insists, is for major news outlets to find a way to collaboratively impose charges for reading online, and to demand fees from aggregators such as Google News, which profit from their journalism. "If you don't have a product that you're charging for, you don't have a product," he says. "If you think that free is going to produce something that's as much of a cost centre as good journalism – because it costs money to do good journalism – you're out of your mind."
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Francis Ford Coppola: Tetro
Tetro, der neue Film von Francis Ford Coppola.
Der Mann rechts im Bild ist Francis Ford Coppola, der gerade dabei ist, sich selber zu filmen in seinem Arbeitszimmer in Kalifornien. In dem kurzen Video stellt er - auf ziemlich diy-sympathische Weise - sein neues, offenbar bereits abgedrehtes Projekt Tetro vor, und zwar als zugleich sehr persönlich und im wesentlichen doch fiktional. Es ist der erste Film nach Originaldrehbuch von Coppola seit The Conversation, also seit einiger Zeit. Es geht, sehr viel mehr ist nicht zu erfahren, um einen dominierenden Vater und um die Rivalität von Brüdern. Es spielt, schlechte Nachricht, Klaus Maria Brandauer mit. In der Hauptrolle, gute und ziemlich erstaunliche Nachricht: Vincent Gallo. Das alles und mehr: auf der Website zum Film - für das Video auf die Motte klicken. [via the curator corner]
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Ärger in New York
Rumoren hinter den Kulissen der New Yorker Film Society at Lincoln Center
Großen Ärger gibt es gerade in den Kulissen der New Yorker "Film Society at Lincoln Center", einem der wichtigsten Zentren der US-Cinephilie. Die Stiftung betreibt das Walter Reade Theater, in dem wichtige Filmkunst-Programmreihen gezeigt werden. In diesem Jahr, in dem die Film Society ihr vierzigjähriges Bestehen feiert, eröffnet sie zwei weitere Säle. Für den Ärger verantwortlich ist - das ist allen Äußerungen hinter vorgehaltener Hand zu entnehmen - die seit letztem September amtierende neue Chefin Mara Manus. Sie hat keinerlei cinephilen Hintergrund und es ist kein Geheimnis, dass der Stiftungsrat sie vor allem als Managerin mit Effizienzsteigerungskompetenzen eingestellt hat.
Die Film Society at Lincoln Center ist auch - das macht sie weltweit wohl am meisten sichtbar - Herausgeberin der besten amerikanischen Filmzeitschrift "Film Comment". Die Zeitschrift wurde mit dem letzten Chefredakteurswechsel im Jahr 2000, von Richard Jameson zu Gavin Smith, enger ans Haus und dessen Veranstaltungen gebunden (was man vor allem an den Titelgeschichten merkt, die oft auf Film-Society-Retros- und Hommagen bezogen sind). Mit einem sanften Richtungswechsel Anfang diesen Jahres wurde das Heft - Auflage irgendwo zwischen 20000 und 30000, aktuelle Zahlen kenne ich nicht - popularisiert. Gavin Smith machte im Editorial süßsaure Miene dazu, als er unter anderem auf das sich ausbreitende Listenwesen hinwies.
Der vorauseilende Gehorsam gegenüber Manus hat womöglich nicht viel geholfen. Jetzt hat nämlich mit Kent Jones der vielleicht wichtigste Mann der Film Society gekündigt. Er war gleichzeitig einer der wichtigsten Kuratoren des Filmprogramms und editor-at-large des Film Comment. Jones ist unbestritten einer der beschlagensten Filmkritiker der USA und steht ganz eindeutig für ein kompromisslos auf die wichtigen Tendenzen des Weltkinos ausgerichtetes Programm. Die Befürchtung ist nun, dass die Kommerzialisierung sowohl des Filmprogramms der Film Society wie des "Film Comment" unter Mary Manus offizielle Linie wird, liest sich im ReverseBlog bei IndieWire etwa so: "Naturally, discussion of Jones’s departure ... has gone hand in hand with enraged glances at Manus, and resulted in some people’s assumption that the programming at the Film Society, now with Richard Peña at the helm, will devolve into a smattering of middlebrow junk aimed at the Upper West Siders who always perhaps felt alienated by the abundance of Hou Hsiao-hsien, Tsai Ming-liang, and Lucrecia Martel."
Weiterer Kommentare dazu von Glenn Kenny.
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Terminator Kalte Seelen
Neues zu Terminator: Salvation, Sundance, The Informers, Auslands-Oscars.
Kleiner Spaziergang durch die US-Blogs heute Morgen:
Im Blog des Film Comment wirft Paul Brunick einen ersten Blick auf McGs Versuch, das "Terminator"-Franchise durch Rückverdüsterung neu zu beleben:
While it’s hard to fault McG for not matching the plate-spinning complexity of a James Cameron set piece, what’s less forgivable is how he’s seemingly drained the franchise of its playful postmodern irony. McG said he wanted to “reboot” the Terminator films by taking them in a “darker” direction. That he repeatedly referred to The Dark Night as if it were Citizen Kane gives you a pretty good idea of what he’s aiming for.
Freudig das Schlimmste erwartet The Playlist von der in Sundance zu sehenden Bret-Easton-Ellis-Verfilmung "The Informers". Hier der Trailer:
Hier die long shortlist (wird dann noch auf fünf reduziert) der Auslandsoscar-Nominierungen. Leider dabei: Baader Meinhof. Nicht dabei, weil von Mexiko nicht eingereicht: Carlos Reygadas' grandioser Stellet Licht. Nicht dabei, weil ausgeschieden: Gomorra. Erfreulichste Überraschung: Götz Spielmanns wirklich exzellenter Film Revanche, zum Glück demnächst auch in deutschen Kinos.
Revanche (Österreich)
The Necessities of Life (Kanada)
Die Klasse (Frankreich)
Der Baader Meinhof Komplex (Deutschland)
Waltz With Bashir (Israel)
Departures (Japan)
Tear This Heart Out (Mexiko)
Everlasting Moments (Schweden)
Three Monkeys (Türkei)Im Filmmaker-Magazine-Blog geht Scott Macaulay das Sundance-Programm durch und notiert, wasinteressant sein könnte, und was nicht, und warum. Dies zum Beispiel:
Cold Souls (pictured): Writer/director Sophie Barthes was one of our "25 New Faces" last year, and I love the concept of this movie. A depressed stage actor decides to lighten his load by having his soul extracted; the soul is then sold to a Russian soap opera actress.
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Was die Welt so dreht
Neuigkeiten von entstehenden Filmen.
Ari Folman, dessen "Waltz With Bashir" auf vielen Jahresbestenlisten figuriert (und unsere sehr partielle Liste anführt), will nun zurück in die Zukunft. Er hat, wie der Hollywood Reporter meldet, die Rechte zu Stanislaw Lems Erzählung "Der futurologische Kongress" erworben und will daraus einen Realfilm-Animations-Hybrid machen.
Abgemachte Sache scheint nun, ist einem Artikel in der Seattle Times zu entnehmen, dass David Cronenberg ein Remake von Nacho Vigalandos spanischem Zeitreise-Thriller "Timecrimes" dreht. Der Film schickt seinen Helden genau eine Stunde zurück in der Zeit, wo er dann den Kampf gegen sein früheres Selbst aufnehmen muss.
Der bisher in Sachen Spielfilm eher glücklose Mark Romanek - "One Hour Photo" war interessant, aber nicht mehr; sein Projekt "The Wolf Man" scheiterte dann - soll nun Kazuo Ishiguros Nicht-Ganz-SciFi-Roman "Never Let Me Go" verfilmen, nach Drehbuch von Alex Garland ("The Beach").
Sylvester Stallone kommt gewaltig schon wieder zurück. Für seinen neuen Film "The Expendables" hat er Jason Statham, Jet Li und wohl auch Dolph Lundgren verpflichtet. Die Jungs nehmen es in dem Film, der im nächsten Frühjahr gedreht werden soll, mit einem südamerikanischen Diktator auf. (Hm, angesichts der politischen Neigungen von Stallone ist die realweltliche Vergleichs-Auswahl ganz sicher aufs linke Spektrum beschränkt.)
Gedreht wird gerade Terrence Malicks neuer Film "Tree of Life" mit Brad Pitt in der Hauptrolle. So richtig viele Details sind, wie bei Malick üblich, noch nicht bekannt. Als "kosmisches Epos, als Hymne ans Leben" (ähem) feiert die Produktionsfirma das entstehende Werk schon mal in leicht bedenklicher Wortwahl. Es geht, so viel erfährt man, um einen Jungen, der seinen unschuldigen Blick auf die Welt verliert. Ein paar Anekdoten und Bilder sind immerhin schon in die Öffentlichkeit gelangt. (Und es heißt, dass der Film für Cannes 2009 fertig werden soll.)
Bret Easton Ellis schreibt ein Drehbuch. Interessant. Über die so schreckliche wie faszinierende Geschichte des Doppelselbstmords der Computerspieldesignerin Theresa Duncan und des jungen Kunst-Stars Jeremy Blake. (In P.T. Andersons "Punch Drunk Love" gab es auch im Kino Kunst von Blake zu sehen - etwa in der Vorspann-Sequenz.) Hoch interessant. Sehr spannend sogar. Das Schicksal der beiden hatte außerordentlich viel Aufmerksamkeit erregt, weil sie ein sehr erfolgreiches, schönes, unzertrenntliches Paar schienen, das ohne ersichtlichen Grund Selbstmord beging. Darsteller, Regie: noch unklar.
Eher gleich vergessen kann man vermutlich das US-Remake des herausragenden südkoreanischen Blockbusters "The Host". Produziert wird das ganze nämlich vom Karibik-Piraten Gore Verbinski, Regie führt der Werbefilmer Fredrik Bond als Spielfilm-Debütant. Die Monster-Effekte, die im Original schon nicht schlecht waren, kriegen sie vermutlich beeindruckender hin. Aber der Witz und die rasanten Tonlagen-Wechsel und, nicht zuletzt, die scharfe US-Kritik?
Und dann noch mutmaßlich exzellente Neuigkeiten für alle "Battlestar Galactica"-Fans, die dem im nächsten Frühjahr bevorstehenden Ende der Serie mit Bangen entgegensehen. Es gibt nämlich grünes Licht für das Spinoff "Caprica", das auf dem titelgebenden Erd-Ersatz-Planeten spielt, den dessen Erdbewohner zu Beginn von "Battlestar Galactica" bekanntlich in Richtung Kampfstern im Weltall verlassen mussten. Logischerweise spielt "Caprica" deshalb zeitlich vor "Battlestar" und ist weitgehend frei von Weltraumkämpfen und Kampfsternen aller Art. Im Zentrum stehen die Schicksale zweier Familien. Dass die Adamas darunter sind, wird den Kenner nicht überraschen. Die Familie der Greystones (angeführt von Eric Stoltz) ist bisher noch nicht in Erscheinung getreten.
via Vanity Fair, Empire, Hollywood Reporter, Greencine Daily, Coudal
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A Final Night with George Bush
Abschiedsgrüße von Will Ferrell
Die Zeit der George Bush-Parodien neigt sich dem Ende zu, Will Ferrell wird sie angemessen finalisieren. An seiner Broadway Show "You're welcome America. A Final Night with George Bush", die von Adam McKay inszeniert wird und am 5. Februar startet, hat sich soeben HBO die Rechte gesichert. Austrahlung voraussichtlich im März 2009. Hier ein Vorgeschmack:
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100.000 Bilder: geschenkt
Das Bundesarchiv schenkt seine Bilder der Wikipedia und damit aller Welt.
Die Wikipedia meldet etwas sehr sehr Großartiges:
Im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Bundesarchiv und Wikimedia Deutschland wird ab Donnerstag, dem 4. Dezember 2008 ein Massenupload neuer Bilder stattfinden. Durch eine Spende des deutschen Bundesarchivs erwarten wir rund 100.000 Fotos – mehrheitlich zum Thema deutsche Geschichte (einschließlich DDR).
Die Bilder stehen unter der Lizenz Creative-Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland (CC-BY-SA). In der Vereinbarung zwischen Wikimedia Deutschland und dem Bundesarchiv wird u.a. versichert, dass das Bundesarchiv die hinreichenden Rechte besitzt, um die Bilder unter dieser Lizenz bereitzustellen.
Die Bilder sind an ihrer längeren Seite 800 Pixel groß.
via FAZ
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Mark Leckey: Post Turner
Ein paar Links und Bilder zu Turner-Preisträger Mark Leckey.
Hier ein paar Zitate und Links und Bilder zu Mark Leckey, dem diesjährigen Gewinner des Turner-Preises. Gerrit Gohlke - der Lieblingskunstritiker eines unserer Lieblingsblogger malorama - schreibt bei artnet.de darüber, was Mark Leckeys in gewissem Sinn ortsspezifischer Installation widerfährt, wenn sie ins offizielle Turner-Preis-Umfeld der Londoner Tate geraten:
Die Tate zeigt einen Programmkinematographen mit einem Drang zum Plakativen und einem Hang zu dessen subjektiver Verschlüsselung. Was aber im Kölnischen Kunstverein mit seiner Weigerung, die konventionelle Künstler-Rolle auszufüllen, gerade als Ergebnis einer Stipendiaten-Ausstellung eine gewitzte Finte war, was mit seinen Bildhybriden in Dijon wie eine Guerilla-Attacke gegen die Ordnungen der Kunstgeschichte mit ihrer Sucht nach dem Originalen erschien, wirkt in London als Wiederaufbau nicht mehr virtuos assoziativ, sondern verwandelt sich selbst in ein museales Rollenangebot.
Hier ist ein Video aus der Serie "Tate Shots", das zuerst die Turner-nominierte Runa Islam und danach Mark Leckey vorstellt:
Und hier noch ein Ausschnitt aus dem frühen Leckey-Video "Fiorucci Made Me Hardcore". (Bitte verzeihen Sie die Bildqualität.)

Und hier der Link zur MySpace-Seite von Leckeys Band "Jack Too Jack", die ziemlich kaputte Gespenstermusik macht und Tracks oder Songs mit Titeln wie "Banksy" schreibt (Refrain: "Banksy's gotthe artworld on the run.) Eine Selbstbeschreibung gibt's da auch:
Jack too Jack are a group of men. They came together two years ago and they are growing. They have performed in Cinemas and Stockrooms all over the world. They are inhabiting a nascent world between the Artworld and the MusicIndustry. They were given life by the 20th century and its countercultural ambitions but now they find themselves walking amongst its ghosts... yet, and yet they are still are alive.
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Geschenke: Frederick Wiseman
Weihnachtsaktion bei Frederick Wiseman. Und der neue Film vielleicht bei der Berlinale?
Für den Fall, dass Sie noch ein Weihnachtsgeschenk suchen für Menschen mit hervorragendem Filmgeschmack: Der große Dokumentarfilmer Frederick Wiseman, der inzwischen die Mehrzahl seiner Filme auf DVD vertreibt, startet eine Weihnachtsrabattaktion. Bei Zipporah Films gibt es noch bis Ende des Jahres für jede gekaufte DVD eine umsonst dazu. Oder für fünf DVDs zwei umsonst. Apropos Wiseman und Weihnachtsmann: Laut Auskunft von "Time Out" (Stand: August) sollte der neue Film über die Pariser Oper eigentlich mehr oder weniger fertig sein.
At the moment, Wiseman, who normally doesn’t repeat subjects, is completing the editing process on a second dance film, this one focusing on the Paris Opéra Ballet. He expects that final prints will be completed in December.
Liebe Berlinale, dürfen wir da auf ein Geschenk hoffen?
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Was die Welt so dreht
Neuigkeiten aus der Welt geplanter, entstehender, zukünftiger Filme.
Didion Linney Graham
"Tonio, Sie sind hart wie Stein, wenn sie weh tun wollen", schrieb Agnes E. Meyer, Mäzenin, Journalistin und Fördererin Thomas Manns nach einem Zerwürfnis an eben diesen. Überhaupt unterhielt sie mit Thomas Mann ein in einem Briefwechsel dokumentiertes schwieriges Verhältnis. (Dies nur als Reminiszenz an Heinrich Breloers "Buddenbrooks", die Weihnachten anlaufen.) Die zweite Tochter von Agnes E. Meyer hieß Katherine und wurde als Katherine Graham zur Legende. Als Herausgeberin der "Washington Post" nämlich, die sie auch durch die heroischsten Zeiten des Blattes leitete: die Watergate-Affäre. HBO dreht nun ein Katherine-Graham-Biopic, an dem das Interessanteste weder der Regisseur ist (der solide Veteran Robert Benton, "Kramer gegen Kramer") noch die Hauptdarstellerin (Laura Linney), sondern die Autorin des Drehbuchs: Joan Didion, die große alte Dame des US-Journalismus bzw. -Essayismus, die zuletzt auch in Deutschland, wo sie lange eher unbekannt war, mehr Beachtung gefunden hat.
Sfar geht zum Film
An "Serge Gainsbourg (vie heroique)", einem französischen Biopic, ist es auch nicht der Hauptdarsteller (Eric Elmosnino), der den Betrachter aufmerken lässt. Eher noch Laetitia Casta, die Brigitte Bardot spielen soll. Nein, das eigentlich Faszinierende ist der Regisseur und Drehbuchautor Joann Sfar. Der hat sich im letzten Jahrzehnt einen großen Ruf als Szenarist und Zeichner einer Unzahl brillanter, verspielter, fantasievoller Comics erworben, teils in Zusammenarbeit mit dem nicht minder grandiosen und ebenso unfassbar produktiven Lewis Trondheim ("Donjon"). Sfars Serie über "Die Katze des Rabbiners" (mehr hier und hier) erscheint auch in Deutschland und gehört zu den Meilensteinen der jüngeren Comic-Geschichte.
To As To Can
Nicht mehr hinterher kommt man bei Johnnie To, der - denkt man manchmal - Hongkongs Filmindustrie mit seiner Firma "Milky Way" fast im Alleingang auf Weltniveau hält. Mit großen Erwartungen blickt die Welt auf sein schon länger angekündigtes Remake von Jean-Pierre Melvilles Klassiker "Le Cercle Rouge" ("Vier im roten Kreis"), für das er Liam Neeson, Orlando Bloom (ist das jetzt bestätigt?) und, last but not least, Alain Delon gewinnen konnte. Dann ist da aber auch noch "Vengeance", den er gerade dreht und dessen Besetzung sich wie ein Burroughssches Cut-Up der Who-is-Whos verschiedener Länder und Künste liest. Mit von der Partie bei diesem Thriller nach Buch von Wai Ka-Fai (das verspricht immer hellen Wahnsinn) sind nicht nur Simon Yam und Anthony Wong, sondern auch - und hier wird es seltsam - Sylvie Testud und Johnny Hallyday. Und dann ist da noch "Death of a Hostage", den zu drehen To jedenfalls schon begonnen hat; die künstlerischeren Projekte ziehen sich ja gerne mal über Jahre. Hauptrolle hier der frühere To-Dauerstar Lau Ching-Wan.
Schrader Macht Musik
Paul Schrader goes Bollywood. Kein Scherz. Während sein jüngster Film "Adam Resurrected" (mit Jeff Goldblum, der als Jude den Holocaust überlebt, indem er einen Nazi-Kommandanten spielt) demnächst bei uns anläuft, hat Schrader seinen vorläufigen Abschied aus Hollywood bekannt gegeben. Zitiert wird er mit Sätzen wie "Ich habe all die Jahre unabhängige Filme gemacht. Aber jetzt sehe ich mich um und sehe nur einen toten, leblosen Ort - die Finanzierung, das Publikum, die Verleihe betreffend. Es ist kalt da draußen." Also geht er nach Indien und dreht dort den Action-Thriller "City". Produziert vom Bollywood-Regisseur Anubhav Sinha, auch von Song-and-Dance-Einlagen ist die Rede. Welche Bollywood-Stars mitspielen: noch unklar.
Ruiz Mission Rolandslied
Raul Ruiz verfilmt das mittelalterliche altfranzösische "Rolandslied". Yep. Mit John Malkovich, Saffron Burrows, Michael Madsen, Peter O'Toole, Virgine Ledoyen und anderen. Yep. Die Musik dazu macht Lalo "Mission Impossible" Schiffrin. Yep. Das Original spielt zur Zeit Karls des Großen. Was Ruiz daraus macht? Weiß der Teufel.
via Twitch, Variety, Film Comment, Yahoo News
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Garry Shandling
Energischer Geburtagsgruß von Jim Carrey
In jeder möglichen Genealogie der US-amerikanischen Sitcom wäre der "Larry Sanders Show" (1992-1998) ein Ehrenplatz einzuräumen. Weil Garry Shandling - ein Vorbild für Leute wie Jon Stewart, Jerry Seinfeld und Ben Stiller - heute seinen 59. Geburtstag feiert, randaliert und singt Jim Carrey:
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Mumbai Nights
Amitabh Bachchan über die Terroranschläge in Mumbai
Das Branchenblatt Variety berichtet heute über die Reaktionen der indischen Filmindustrie auf die Terroransschläge in Mumbai. Auch eine Perspektive. Die Bollywood-Ikone Amitabh Bachchan wird dort mit einem eher unspezifischen Blogeintrag zitiert: "Terrible! Terrible situation!". Mittlerweile hat der Schauspieler medienskeptisch und waffentechnisch nachgelegt:
"I have been at the receiving end of a million calls and an equal number of sms’s the whole day to come live on TV or on the print media to express my views on the current situation and am being lured by words such as ’we need you to speak to express solidarity and for the people to maintain their calm’.
This is disgusting !! I will NOT do that. TELL ME AND ORDER ME INSTEAD THAT WE REQUIRE FOR EVERY INDIAN TO GET UP AND WALK INTO THE FACILITIES WHERE THE ACTION IS ON AND I WILL BE THE FIRST TO WALK. But, please do not ask me to come and make sloppy statements that will do nothing more than create viewer interest in said particular channel ! I respect what the media is doing in serving the nation with its continuous information bulletins and I admire the brave and diligent manner in which they have devoted themselves to the cause. But what they expect me do I find against my ethics and want to be excused from it.
And for God’s sake, let us stop reiterating that cliched ”Sprit of Mumbai” retort. Yes Mumbai is strong and resilient and shall not be cowed down by any such occurrence. But let us not conveniently use it as our cover sheet, pull it over our heads and go off to sleep. Because that is what has been happening every time. Incidents of grave disaster have continued to be camouflaged with ‘oh, this is Mumbai, we have a great spirit, we will spring back’. Fine, we will, of course. But who is assuring us that the disaster will not !!
As an Indian, I need to live in my own land, on my own soil with dignity and without fear. And I need an assurance on that.
I am ashamed to say this and not afraid to share this now with the rest of the cyber world, that last night, as the events of the terror attack unfolded in front of me I did something for the first time and one that I had hoped never ever to be in a situation to do.
Before retiring for the night, I pulled out my licensed .32 revolver, loaded it and put it under my pillow. For a very disturbed sleep."
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New Sites on the Block
Ein paar Hinweise auf neuere und neueste Websites:
1 Criterion
Der Qualitäts-DVD-Produzent gönnt sich einen ganz neuen Auftritt. Mit Hilfe der immer noch nicht gelaunchten Website Auteurs (höchst viel versprechend ist aber das seit einiger Zeit nun schon von Daniel Kasman, Glenn Kenny und anderen eifrig gefüllte Notebook) stellt Criterion sich im Netz ganz neu auf: Eher Nebensache scheint der Shop, dafür gibt es zu vielen Filmen nun Texte, die wohl zum großen Teil nicht exklusiv sind, aber immerhin zum ersten Mal im Netz auftauchen. Erstes größeres Beispiel: Die Artikel von Martin Scorsese und James L. Brooks zu Wes Andersons Debütfilm "Bottle Rocket". Zwar gibt es außerdem auch eine Video-on-demand-Seite, auf der man von Criterion vertriebene Filme im Stream sehen kann. Der große Haken: "Man" ist mal wieder - wie zum Beispiel auch beim großen US-Stream-Kanal Hulu - nur der amerikanische Konsument. (Mit einer leisen Einschränkung. Criterion kündigt an, gelegentlich auch die Online-Rechte für den außeramerikanischen Markt zu erwerben. Mal abwarten.)
2 Monty Python
Die Python-Netz-Offensive findet bei YouTube statt und sieht so aus, dass sie einfach alles Mögliche legal und kostenlos in höherer Qualität freigeben, als es bisher schon, illegal eher, bei YouTube zu finden war. Hier das Python-typische Video, das alles erklärt, und das auch die Hoffnung ausdrückt, dass beim Kauf der Filme und Flying-Circus-DVDs dann doch ein bisschen was hängenbleibt in den ohnehin gut gefüllten Taschen der britischen Komik-Legenden.
3 MSN movies
Ich linke mit sehr spitzen Fingern. Das rein kommerzielle Projekt von Microsoft, bei dem der User ganz umsonst vollständige Spielfilme umsonst per Streaming genießen darf - mit Werbeeinblendungen freilich. Die bisherige Auswahl bleibt weitestgehend Zeitschriften-Beileger-DVD nah, d.h. es sind zum großen Teil Filme, die eher Flops als Riesenerfolge waren oder es sind solche, die schon gut abgehangen sind. (Oder nicht selten auch: beides.) Beispiele: Gus van Sants "Good Will Hunting", Iain Softleys "Die Flügel der Taube" - und der Bollywood-Film, den es als exotisches Extra gab, der ist inzwischen warum auch immer schon wieder verschwunden.
4 3min Das Webserien Portal
Macht auch einen eher unguten Eindruck, die Telekom steckt dahinter. Hier gibt es jeweils dreiminütige Clips. Serien, die exklusiv für dieses Portal entstehen, Kategorie (auf den ersten Blick jedenfalls): professionell, aber hirnlos. Dazu Musikclips, Sport. Immerhin: In der Comedy-Rubrik hat der Tiger von Kreuzberg seine Auftritte, den man als Kuhlbrodt-Leser gut kennt.
via Greencine, Filmrtagebuch, Turi2
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Wahlkampf - Dokus
Seit fast drei Jahren ist Barack Obama ein Dokumentarfilmteam auf den Fersen. Auf HBO wird die fertige Doku, die Obama bis zu seinem Sieg begleitet, im nächsten Jahr zu sehen sein. Ein Blick zurück auf die Geschichte der Wahlkampf-Dokus, beginnend mit Robert Drews "Primary", dem "Film, der die Geschichte des Kinos für immer verändert hat".
Als ich in einem Interview den großen amerikanischen Dokumentarfilmer Frederick Wiseman fragte, wie er für seinen Film "State Legislature" so nahe an die Politiker, die er da porträtiert, herangekommen sei, meint er: Politik ist ihrer Natur nach eine transparente Angelegenheit. Es sei darum doch eigentlich der PolitikerInnen Pflicht und Schuldigkeit, der Öffentlichkeit Einblick in ihre Arbeit zu geben.
Für Deutschland, wo im Kontakt zwischen Journalisten und Politikern die Formel "Unter drei" regiert, hat sich diese Einsicht noch lange nicht durchgesetzt. In den USA gibt es allerdings eine lange Tradition des politbeobachtenden Dokumentarfilms. Genauer gesagt: des wahlkampfbeobachtenden Films als direct cinema. Das bis heute berühmteste Beispiel ist Robert Drews Film "Primary", der während der demokratischen Vorwahlen zwischen den Kandidaten John F. Kennedy und Hubert Humphrey entstand. (In diesem Jahr hat Drew unter dem Titel "A President to Remember: In the Company of John F. Kennedy" einen Rückblick auf seine Begegnungen mit Kennedy und auf den eigenen Film gedreht.)
Ebenfalls und zu recht sehr berühmt: "War Room", in dem die direct-cinema-Klassiker Chris Hegedus und D.A. Pennebaker die erste Clinton-Kampagne beobachten. Eine aufschlussreiche medienkritische Variation über den 92er-Wahlkampf ist Brian Springers "Spin", der über Satellitenfeeds zugängliches, aber nie gesendetes Fernsehmaterial von Politikerauftritten zeigt und analysiert, wie die Technik des "Spin" funktioniert, mit der man Interviews und Botschaften in die eigenen Richtung dreht. (Auf YouTube: Teil 1, Teil 2, Teil 3.)
Eine höchst sehenswerte Mutation des Genres ist Robert Altmans mehrteiliges, für den US-Pay-TV-Sender HBO gedrehtes Mockumentary "Tanner" (1988). Altman versetzt in dem während des realen Wahlkampfs gedrehten Film reale Kandidaten wie den damals aussrichtsreichen Gary Hart in ein fiktives Szenario, in dem Michael Murphy den Präsidentschaftskandidaten Tanner spielt. 2004 gab es die Fortsetzung "Tanner on Tanner" - beide Filme übrigens nach Drehbuch von Garry "Doonesbury" Trudeau. "Tanner on Tanner" zeigt, um das Meta vollzumachen, die Entstehung eines Dokumentarfilms, den Tanners Tochter (gespielt von "Sex and the City"-Star Cynthia Nixon - keine Verwandtschaft mit Richard!) über den - Spoiler! - gescheiterten 88er-Wahlkampf ihres Vaters dreht.
In einem offenbar ähnlichen Mischungsverhältnis von fiktivem und realem Material versucht sich die mir bisher nicht bekannte, sechs Episoden umfassende Serie "Staffers", die den Alltag von Mitarbeitern der unterschiedlichen demokratischen Vorwahl-Kampagnen von Wesley Clark, John Kerry, Howard Dean u.a. (Honi soit qui "West Wing" pense.)
Im Jahr 2000 war Alexandra Pelosi - ja, die Tochter der als Scharfmacherin verschrienen demokratischen Sprecherin des US-Repräsentantenhauses Nancy Pelosi - mit George W. Bush unterwegs. Die gemeinsam mit Aaron Lubarsky gedrehte Doku über den am Ende erfolgreichen Wahlkampf trug den Titel "Journeys With George", lief 2002 im US-Fernsehen, wurde sehr für ihre Unvoreingenommenheit gelobt und bekam ein paar Emmys. Die Demokratin Pelosi war auch in diesem Jahr wieder aktiv und hat diesmal den republikanischen Kandidaten John McCain begleitet.
Der eigentliche Coup jedoch ist, dass ein Dokumentarfilmteam auch Barack Obama exklusiv begleitet hat, und zwar seit 2006. Der Schauspieler Edward Norton ist frühzeitig als Produzent in das Projekt eingestiegen, als Regisseurinnen zeichnen die Kamerafrau Amy Rice und die Produzentin Alicia Sams, die bereits bei "Tanner on Tanner" und bei der 2004-Wahlkampf-Doku "Election Day" (2007) ihre Finger im Spiel hatte. Über den aktuellen Stand bei diesem bisher noch titellosen Film berichtet in ihrer gestrigen Ausgabe die New York Times. Ausgestrahlt wird er auf HBO, aber nicht vor Frühling oder Frühsommer 2009.
Cargo-Links:
Bert Rebhandl in der Berliner Zeitung über "State Legislature"
Ekkehard Knörer beim Perlentaucher über "State Legislature"
Interview mit Frederick Wiseman in der taz
Kauf-Links:
"State Legislature" bei Zipporah (nicht in deutschen Shops erhältlich)
"The War Room" bei Amazon.de
"Primary" bei Amazon USA (nicht im deutschen Shop erhältlich)
"Tanner 88" bei Amazon USA (nicht im deutschen Shop erhältlich)
"Tanner on Tanner" bei Amazon USA (nicht im deutschen Shop erhältlich)
"Journeys With George" bei Amazon USA (nicht im deutschen Shop erhältlich)
"Staffers" bei Amazon USA (nicht im deutschen Shop erhältlich)
Multimedia-Link:
Die Regisseure Robert Drew und Richard Leacock über das direct cinema. Robert Drew über "Primary": "A film that changed everything in cinema."
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Watchmen
Der erste Trailer ist (und großartig), der Rechtsstreit geht vorerst weiter: der aktuelle Stand zur heiß erwarteten Alan-Moore-Verfilmung "Watchmen".
Der endlose Rechtsstreit zwischen Fox und Warner Brothers wird zwar erst Ende November entschieden - dennoch ist davon auszugehen, dass Zack Snyders Watchmen-Verfilmung wie geplant in die Kinos kommt (Globalstart am 5. März 2009). Der Trailer ist jedenfalls schon mal ein respektables Popstück geworden:
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Tilda Swinton als Berlinale-Jury-Chefin
Gute Nachricht: Tilda Swinton wird Chefin der Berlinale-Wettbewerbs-Jury.
Tilda Swinton, hier bei Letterman, wird die Jury-Präsidentin des nächsten Berlinale-Wettbewerbs. Nairn, ich will nach Nairn! Miss Marple! Pyjamas! Kekse!












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