Geschichte
Im Webmagazin:
- Eine geteilte Katastrophe Zu einer Diskussionsveranstaltung auf dem Documentary Forum Im Webmagazin Von Robin Celikates 6. Juni 2010
- Gedächtnisgeschichte Zu «Nacht und Nebel - ein Film in der Geschichte» Im Webmagazin Von Markus Bauer 27. September 2011
-
Grund allen Übels
Im Webmagazin
Zum literarischen Werk von Thomas Harlan: «Heldenfriedhof» und ein kurzer Rückblick auf «Rosa»
Von Bert Rebhandl 17. Februar 2009 -
Opa war ein Nazi
Im Webmagazin
Spielhandlungen: Über Thomas Harlans «Wundkanal - Hinrichtung für vier Stimmen» (1984) und «Notre Nazi» von Robert Kramer (1984)
Von Simon Rothöhler 17. Februar 2009 -
Quer durch den Olivenhain
Im Webmagazin
Zeugnis der Revolution in Portugal: «Torre Bela» (1975)
Von Bert Rebhandl 17. Februar 2009 - Zeugenschaft Vielfach reklamiert: Der Widerstandskämpfer Jan Karski Im Webmagazin Von Bert Rebhandl 5. April 2011
- «Der Faschismus hat nie existiert» Ein Interview mit Susana de Sousa Dias Im Webmagazin 14. Oktober 2010
Im Heft
-
Allmächtiger Panzer
Nur in Heft 02
zu «Tsahal» von Claude Lanzmann und «Z32» von Avi Mograbi
Von Bert Rebhandl 4. Juni 2009 - Autobiografie als Abenteuerroman Über Claude Lanzmanns Memoiren «Lièvre de Patagonie» Online, aus Heft 02 Von Felix Koch 15. Januar 2010
-
Chinese Capitalism
Nur in Heft 03
Wang Bing, einer der radikalsten Dokumentarfilmemacher der Gegenwart, beschäftigt sich in seinen vielstündigen Arbeiten mit dem Erbe der Kulturrevolution und der ökonomischen und sozialen Modernisierung Chinas. Ein Werkportrait
Von Simon Rothöhler 3. September 2009 -
Days of Blood, Days of Fire
Nur in Heft 02
Über eine Ausstellung des iranischen Fotokünstlers und Zeugen der Revolution von 1979 Bahman Jalali
Von Lukas Foerster 4. Juni 2009 -
Eyal Sivan
Nur in Heft 07
Die Orange ist eine runde Frucht, sie hat keine zwei Seiten wie der Konflikt zwischen Israel und Palästinensern, Juden und Arabern, «Westen» und «Orient». In seinem Dokumentarfilm «Jaffa – An Orange’s Clockwork» erzählt Eyal Sivan anhand der bekannten Orangen aus Jaffa eine kritische Geschichte des Zionismus. Wir sprachen mit ihm im Juni in Berlin — wenige Tage, nachdem Israel einen Konvoi von Hilfsschiffen nach Gaza im Mittelmeer gewaltsam gestoppt hatte — über die Ikonökonomie der Orange, über Bilderpolitik und Historikerstreit, und über seine jüdische Identität.
Von Bert Rebhandl , Simon Rothöhler 15. September 2010 -
Godard, Archäologe?
Nur in Heft 01
Im Gespräch mit dem französischen Cinephilen Youssef Ishaghpour rekapituliert Jean-Luc Godard seine filmische Geschichtsschreibung des 20. Jahrhunderts
Von Felix Koch 5. Februar 2009 -
Haile Gerima
«Mir geht es nicht um Mittelklasse und schon gar nicht um die Koexistenz mit dem Imperium»
Nur in Heft 11
Haile Gerima, geboren am 4. März 1946 in Gonder in Äthiopien, zählt zu den wichtigsten Figuren des postkolonialen Kinos. Er studierte Theater zuerst in Addis Abeba, dann in Chicago, bevor er Ende der 60er Jahre in Los Angeles zum Film kam. Zusammen mit Charles Burnett (Killer of Sheep), Julie Dash (Illusions), Larry Clark (Passing Through), Billy Woodberry (Bless their Little Hearts) Ben Caldwell (I and I) oder Jamaa Fanaka (Welcome Home, Brother Charles) war er Teil einer losen Gruppe an der UCLA, die später mit dem Label «LA Rebellion» versehen wurde. Derzeit wird diese Bewegung in den USA mit Ausstellungen und Filmschauen wiederentdeckt. Haile Gerima, der inzwischen in Washington lebt, findet für seine Filme das Geld eher in Deutschland, wie zuletzt für Teza (Morgentau), in dem er eine neuere Nationalgeschichte Äthiopiens entwirft. Im Kino gab es für Teza nur eine kurze und wenig erfolgreiche Auswertung, nun gibt es aber auch eine DVD-Ausgabe, die hoffentlich ein größeres Publikum findet. Im CARGO-Gespräch geht Haile Gerima ausführlich auf sein filmisches Werk ein, äußert sich aber auch grundsätzlicher zu einem «cinema of struggle» aus afrikanischer Perspektive.
Von Bert Rebhandl 7. September 2011 -
In ein anderes Grau
Nur in Heft 03
Anmerkungen zur spezifischen Lebendigkeit der DDR im deutschen Kino 20 Jahre nach ihrem Ende
Von Matthias Dell 3. September 2009 -
Kleine Kriege
Nur in Heft 07
Szenen der Übertragung politischer Handlungsmacht: Über Roberto Rossellinis Nachkriegstrilogie
Von Friedrich Balke , Daniel Eschkötter 15. September 2010 -
Marco Bellocchio
Nur in Heft 06
Im deutschsprachigen Raum ist Marco Bellocchio der große Unbekannte des italienischen Kinos. Seine intellektuell wie ästhetisch kühne Auseinandersetzung mit dem linken Terrorismus «Buongiorno, notte» (2003) kam mit vier Jahren Verspätung in wenige deutsche Kinos. Für uns war der Film nicht nur ein Ereignis, sondern auch das Startsignal, sich eingehender mit Bellocchios Werk zu beschäftigen, an dessen Beginn ein Klassiker der europäischen Kinomoderne steht: «I pugni in tasca» (1965). Unser Interesse an Bellocchio ist durch das Fachismus-Melodram «Vincere» (2009) noch einmal erneuert worden und hat schließlich dazu geführt, dass wir Anfang Mai in der Via Nomentana in Rom ein langes Gespräch mit dem bald 71-jährigen Regisseur führen konnten.
Von Bert Rebhandl , Simon Rothöhler 10. Juni 2010 -
Mircea Cartarescu
Nur in Heft 04
Nicht nur der Fall der Berliner Mauer jährt sich heuer zum zwanzigsten Mal, auch die Revolution in Rumänien rückt zum Jubiläum wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Der Schriftsteller Mircea Cartarescu (53) war Zeit- und Augenzeuge der dramatischen Ereignisse, die mit Flucht und Hinrichtung des Ehepaars Ceausescu am 22. Dezember 1989 einen Höhepunkt erreichte. Mit seiner Romantrilogie «Orbitor» (deutscher Titel: «Die Wissenden») strebt er nicht weniger als eine Totalgeschichte dieser Epoche an. Im Gespräch mit Bert Rebhandl gibt er Auskunft über seine Poetik, seine Erfahrungen mit der Diktatur und der Freiheit, und das Nachleben des Geheimdienstes Securitate.
Von Bert Rebhandl 10. Dezember 2009 -
Not Everything was John Wayne, Baby
Nur in Heft 06
Zu Spike Lees revisionistischer Geschichtsschreibung «The Miracle of St. Anna»
Von Simon Rothöhler 10. Juni 2010 -
Olivier Assayas
Nur in Heft 02
Olivier Assayas, geboren 1955 in Paris, ist der zentrale Regisseur einer Generation französischer Filmemacher, die vor der Aufgabe standen, das Erbe der Nouvelle Vague antreten zu müssen. Derzeit dreht er u.a. in Paris, Berlin, Budapest und Beirut eine weit ausholende Trilogie über den Terroristen Carlos. Wir trafen Assayas zu einem ausführlichen Gespräch über dieses Projekt und seine politische Biographie, darüber, wie er arbeitet und was es heißt, in einer Tradition zu stehen.
Von Ekkehard Knörer , Simon Rothöhler 4. Juni 2009 -
Späte Satisfaktion
Nur in Heft 04
Ein letztes Buch über vorletzte Dinge: Siegfried Kracauers unterschätztes Spätwerk «Geschichte - Vor den letzten Dingen» erscheint in der Werkausgabe seiner Schriften
Von Simon Rothöhler 10. Dezember 2009 -
Thomas Harlan
Nur in Heft 01
Thomas Harlan, geboren 1929 in Berlin, ist einer der großen Außenseiter der deutschen Nachkriegsgeschichte: Der Sohn des Filmemachers Veit Harlan («Jud Süss», «Immensee») wuchs in einem Haushalt auf, in dem Goebbels verkehrte. In den frühen 60er-Jahren ging er nach Polen, um persönlich aus den Akten die ungesühnt gebliebenen Verbrechen zahlreicher deutscher Täter nachzuweisen. In den 70er-Jahren war er Zeuge der portugiesischen Nelkenrevolution, das Umbruchjahr 1989 erlebte er auf Haiti. Aus seinem Engagement, seinen Reisen, seinen Leidenschaften erwuchs ein komplexes filmisches («Torre Bella», «Wundkanal» und «Souvenance») und literarisches («Rosa», «Heldenfriedhof») Werk. Wir besuchten Thomas Harlan vergangenen November in der Nähe von Berchtesgaden.
Von Bert Rebhandl , Simon Rothöhler 5. Februar 2009 - Vom Charakter einer Epoche Zu den Filmen von Walter Heynowski & Gerhard Scheumann Online, aus Heft 06 Von Simon Rothöhler 31. Oktober 2011
-
Vor der Revolution - Fotostrecke von Agnès Varda
Nur in Heft 03
In ihrem autobiographischen Film «Les Plages d'Agnès» erwähnt Agnès Varda beiläufig eine Reise nach China in den 50er Jahren. Die Fotografien, die sie damals gemacht hat, wurden nie publiziert - auf unsere Anfrage hin stellte sie CARGO eine Auswahl daraus zur Verfügung.
3. September 2009
Ausgewählt im Blog
- Frühlingserwachen Lektüre: «Tauwetter» (1955) von Ilja Ehrenburg Blog 29. März 2012
- Surviving Auschwitz Mit Gloria Gaynor. Blog 14. Juli 2010
- Zwischen Strich und Anstand Wiederentdeckung im Zeughauskino: Der Lude (DDR 1984) Blog 6. Mai 2010
- Golzow, DDR 35mm Doku. Blog 2. Juli 2010
- Thomas Harlan - Das Vierte Reich Deutschlandradio Kultur sendet heute ein Feature über den Filmemacher, Schriftsteller und "revolutionären Weltbürger" Blog 6. Dezember 2008
- Malcolm X Mörder auf freiem Fuß. Blog 28. April 2010
- Anfield Road Blog 12. August 2010
Mehr im Blog zu Geschichte
- Jan Karski Ein Literaturbericht Blog 5. April 2011


