CARGO Container: Werbung
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Nike Babel
WM Spot.
Alejandro González Iñárritu (Amores Perros, Babel) - derzeit mit Biutiful, einem der meistgehassten Wettbewerbsfilme, in Cannes - beweist, dass er einem auch in drei Minuten die GANZE WELT zeigen kann (wer hat die größte?), in seinem Fußball-WM-Spot für Nike:
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Selling All of You to All of You
In your head.
Aus dem Blog Veitstänze von Denis K. (der mutmaßlich mit dem Denis K., der auch hier kommentiert, identisch ist), der Hinweis auf einen sehr interessanten Interviewausschnitt mit Dennis Potter (The Singing Detective) über die Verkaufe des Fernsehens im Speziellen und des Kapitalismus im Allgemeinen. Auch im Blog Veitstänze: eine Auseinandersetzung mit Stefan Ripplingers Kurosawa-Text in Cargo #5.
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Die Kritiker der Elche
FAZ im Spiegel.

Das mit dem besten fremdsprachigen Film hat sich die FAZ sicher auch anders vorgestellt, als sie eine Doppelseite im aktuellen SPIEGEL gekauft hat, auf der Haneke nicht nur seinen klugen Kopf für eine nun peinlich ins Leere laufende Event-Anzeige hergibt, sondern, paratextuell gedacht, auch den Burkhard Klaußner mimt. Wie sollen wir das eigentlich deuten? Abgesehen davon, dass die selbstgratulatorische Kampagne auch nicht mehr ganz taufrisch ist, hat sie doch den Vorteil, dass nun immerhin dokumentiert ist, wie ernst Haneke die «historische These» von Das weisse Band selbst nimmt.
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Absolut Jonze
Schnapsidee
Spike Jonze hat einen Film gedreht. Er ist dreißig Minuten lang. Bezahlt hat ihn Absolut Vodka - es ist ein Werbefilm. Dieser Artikel sagt, der Film laufe nicht nur beim Sundance Festival, sondern auch bei der Berlinale. Die Vorgabe - "In making the film, Figliulio and Bijarchi gave Jonze a brief to write and direct a film depicting creativity conquering conformity" - klingt doch eher paradox: Sei konform (weil Werbung nun einmal der Inbegriff von Konformität ist), aber kreativ dabei! Wie und wo das Werbe-Werklein bei der Berlinale läuft, weiß ich noch nicht. Vielleicht in Dieter Kosslicks Kulinarisches-Kino-Reihe, die in diesem Jahr den unfreiwillig komischen Titel "In the Food For Love" trägt. Hier nun - einem Hinweis von Sebastian Selig verdankt - der Trailer zum Film und der sieht ... naja, urteilen Sie selbst. (Vielleicht droht ja doch die Gondryfizierung nun auch von Jonze.)
Update: Der Film läuft im Generation-14plus-Kurzfilm-Programm. (Dank an Lukas Foerster.)
Nachdenk-Update: Und wenn Sie mich fragen, wie es sein kann, dass ein Wodka-Werbefilm (was das Werk, egal welchen Inhalts, nun einmal ist) im Berlinale-Jugendprogramm läuft: ich weiß es nicht. (Die Website des Films darf man erst nach Alterseingabe betreten, falls man über 21 zu sein behauptet.)
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Der Osten trägt Prada
Im Kunst-Western.
Der chinesische Künstler Yang Fudong war auf der vorletzten Kunst-Biennale von Venedig mit einem mehrteiligen Film vertreten, der in hintereinandergestaffelten Kuben Teil für Teil zu verfolgen war. Ich bin jedes Mal wieder rein gegangen, in den Kubus, und mal für mal kürzer dringeblieben. Seven Intellectuals in a Bamboo Forest hieß das, und was man auf dieser Website dazu lesen kann, erklärt mein wachsendes Desinteresse ganz gut: "The film poses questions about the dissonance between men and women, individuals and society, the past and present, and reality and an ideal world." Etwa so präzise wie hier beschrieben, nahm sich das in der Tat aus. Ich lasse mich da aber gern eines Besseren belehren. Yang Fudong, deshalb erwähne ich das, hat nun für die Frühjahrskollektion von Prada einen gut neunminütigen Werbefilm gedreht, in dem manche Western- und Eastern-Motive unvertäut durch den Raum rumpeln. Eine Western-Chinoiserie. Stylish ja, ziemlich sinnentleert auch. Es macht sehr den Eindruck, als habe die Modefirma sich da ganz den Richtigen ausgesucht. So sieht das aus:
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Radio Sehen
Biegsames Holz.
George Pal, nachmals ein großer Name in der Hollywood-Science-Fiction (Krieg der Welten), war in erster Linie ein Mann der Fantastik. Zuerst einmal allerdings als begnadeter Animationsfilmer, wie am folgenden fünfminütigen Werbefilm zu sehen, den er 1938 für Philips-Radio produziert hat. Man glaubt es nicht, wenn man es sieht - aber die animierten Figuren sind aus Holz geschnitzt.
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Frnsssshhekxlnnns
Outtake.
In einem New-York-Times-Text von Dennis Lim zu Richard Linklaters neustem, wenngleich nicht mehr sehr neuem Film Me and Orson Welles ist davon die Rede, dass Welles' Ruf in den USA unter der Weinwerbung für Paul Masson gelitten habe. Das sagte mir nichts, also habe ich es gegoogelt, bzw. geyoutubet. Was ich gelernt habe, ist, dass weniger die Werbung selbst, als die folgenden Outtakes - kein Fake! - von den Dreharbeiten zum Werbespot ein klein wenig rufschädigend waren. Kannte ich jedenfalls noch nicht:
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Und Action
Abenteuerfilm.
Der ultimative Actionfilm als Antwort auf die Frage: Wie [xxx] [xxx] [xxx] Schrank? Ein Werbeclip für den französischen Bezahlsender Canal +. (via rogereberttwitter)



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