CARGO Container: Fotografie
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Berlin Documentary Forum
Texthinweis.
Neu in unserem Webmagazin: Ein Text von Robin Celikates zu einer Diskussionsveranstaltung mit der Fotografietheoretikern Ariella Azoulay und dem Nahosthistoriker Issam Nassar.
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MHT 6: 1900
Straßenszenen. Nichts Besonderes.
Das Kino hat zum nicht Besonderen ein vertrauteres Verhältnis als die anderen Künste. Es ist ihm eher gewachsen. Die Fotografie, denkt man, steht dem nicht Besonderen ebenso nahe. Aber nein. Die Fotografie löst das Bild aus der Zeit, die es umgibt. Sie macht es lesbar als komponiertes Bild und scheine, was man auf ihr sieht, noch so belanglos. (Und das nicht Besondere und das Belanglose sind alles andere als dasselbe.) Überhaupt, was für ein weiter Weg für die Fotografie, bis sie die in ihre physiko-chemikalischen Grundprinzipien eingelassene Monumentalisierung der Alltagswelt überwand. Nehmen wir dies, Inkunabel der Fotogeschichte, das Erscheinen des Menschen im fotochemischen Bild: Ein Blick aus dem Fenster, Paris, Boulevard de Temple, 1838 oder 1839.

Gegen den ersten Anschein ist dies weniger ein Zeugnis des Erscheinens als des (unsichtbaren) Verschwindens. Der Verkehr auf Straße und Bürgersteig, die Kutschen, die Autos, all die Menschen, die in den zehn Minuten der Belichtungszeit das Sichtfeld der Kamera kreuzten: getilgt wie nie gewesen. Nur das positionsfeste Verharren eines Schuhputzers und des Mannes, dessen Schuhe er putzt, verleiht den beiden ein Zufallsstück Ewigkeit. Die beiden sind Relikte des nicht Besonderen und schon deshalb nicht das nicht Besondere selbst.
Das Jahr 1900, ebenfalls Paris. Die Monate der Weltausstellung, der fünften in Paris, der größten bis dato. Vorgeführt wird der rollende Bürgersteig, rue de l'avenir, Straße der Zukunft (die Kamera fährt mit), der sich, man kann es bedauern, bis heute nicht flächendeckend durchgesetzt hat. Das Cinéorama als 360°-Immersions-Kinoerfahrung. (Wird aber wegen Gefährdung der Öffentlichkeit nach drei Tagen geschlossen.) Und ganz groß raus kommt im sechsten Jahr seiner Existenz auch das Kino der Brüder Lumière. Auf riesiger Leinwand - 33 x 25 Meter - werden im Prachtsaal ihre Filme vorgeführt, in Gegenwart gar des Präsidenten der Republik. (Ein Höhe- als Endpunkt. Die Lumières stellen unmittelbar darauf die Filmproduktion ein.)

Die Filmproduktionsfirma Edison ist bei der Weltausstellung vor Ort. Bewegtbilder von der Lumière-Vorführung gibt es nicht. Auch sonst beeindrucken die so entstandenen Impressionen weniger durch die Darstellung der Attraktionen, die eher wie nebenbei gefilmt werden, sondern durch den Anschein ihrer Alltäglichkeit. Die Weltausstellung war ein Event, aber eines, das Monate dauerte. Vielleicht deshalb gelingt es den Edison-Filmen, das Jetzt-an-diesen-Ort-Gestelltsein der Kamera und den Fluss des einfach Geschehenden vor ihrer Linse zu einem dokumentarischen Amalgam verschmelzen: Sie hält das nicht Besondere für eine entspannte Form von Ewigkeit fest.
Etwa hier, Menschen mit Schirman, am Anfang ein leerer Rollstuhl, das Schwenken der Kamera, ein Mann zieht den Hund und schwenkt ihn, lachend, und setzt ihn, als er aus dem Bild verschwindet, gerade wieder auf. Ein weiterer Schwenk, dann hält die Kamera inne und beobachtet Menschen, die über die Brücke gehen, mit Hüten, mit Schirmen, und weiter nichts Besonderes tun. Dann eine Szene, für den Film inszeniert oder nicht, viel zu viele Männer auf einem weiteren Rollstuhl, sie bewegen sich auf die Kamera zu und zuletzt erst wird derjenige sichtbar, der den Stuhl schiebt. (Ganz zuletzt erst, wie ein nachträglicher und eher sinnloser Gedanke, ein Blick von oben, eine Totale.)
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Vergleichbar und faszinierender noch des exotischen Orts wegen sind die folgenden Aufnahmen: Straßenszenen aus Algier, Kutschenverkehr, Markttreiben. Dann plötzlich gerät das Bild in Bewegung - die Kamera ist auf eine Straßenbahn aufgesprungen. (Diese Straßenbahnen machen, wie der Diskussion bei Dailymotion zu entnehmen ist, die Datierung 1896 sehr zweifelhaft. Wahrscheinlich stammt der Film eher aus den Jahren 1899 oder 1900.) Ein weiterer Sprung, die Kamera zu Wasser auf einem Boot. Ein Schiff wird beladen, ein Mann auf einem Kahn zieht vorbei, Gebäude am Ufer, Boote vor Anker. Weiter nichts.
Alger 1896. Vidéo rare !
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Die Vergangene Woche (KW 44)
Highlights.

Still aus Norodom Sihanouks Spielfilmdebüt Apsara
Vor nicht allzu langer Zeit hat Tilman Baumgaertel, Filmwissenschaftler und Kritiker, die Philippinen verlassen - und lehrt jetzt an der Royal University of Phnom Penh. Das war zwar einerseits ein herber Schlag für die Berichterstattung über das philippinische Kino - im Moment eines der spannendsten der Welt -, andererseits ein großer Gewinn für diejenigen, die sich fürs kambodschanische Kino interessieren. Baumgaertel bloggt nämlich fleißig weiter und berichtet im Moment gerade von einer Retrospektive mit demTitel Golden Reawakening (ein dazugehöriges Blog). Im jüngsten Eintrag - übrigens taucht in einem der vorigen aus heiterem Himmel Detlev Buck auf - geht es um die Filme des international bekanntesten kambodschanischen Filmemachers, Norodom Sihanouk. Bekannt ist der natürlich weniger als der produktive Regisseur, der er war, denn als König. Baumgaertel weist darauf hin, dass man auf der Website von Sihanouk selbst Ausschnitte aus seinen Filmen sehen und downloaden kann. Er schreibt dazu:
A longer analysis of his films has to wait for the time being, so it needs to suffice here to say that his films were subject of some controversy when they were released. While much of the monarchist press praised them for obvious reasons, others were less enthralled. While some argue that these films were a way of reaching out to an audience that was often illiterate and knew little about the history of their own country, other see them as self-indulgent self-portraits of a tiny upper class that lived a live of luxury very detached from the realities of the average Cambodian.
Zum Thema philippinisches Kino passt wiederum die Nachricht, dass Quentin Tarantino an den von uns kürzlich video-interviewten Regisseur Brillante Mendoza einen Brief (hier im Wortlaut) geschrieben hat, in dem er dessen in Cannes gezeigten Film Kinatay lobt.
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Vor ein paar Tagen ist hier in Berlin das 2. Asian Women's Film Festival zuende gegangen. Es ist mir aus Zeitgründen nicht gelungen, auch nur einen der Filme des hoch interessanten Programms zu sehen. Was ich aufrichtig bedaure. Besonders spannend schien der Einblick, den man dabei in die nordkoreanische Filmproduktion erhielt, die natürlich aus auf die eine oder andere Weise propagandistischen Filmen besteht. Momus hatte in seinem Blog schon vorausgeblickt, und kommt in einem anderen Kontext noch einmal darauf zurück:
I must say I'm enjoying immensely the North Korean films at the Asian Women's Film Festival (ongoing here in Berlin). What I find so refreshing in these films is precisely their propagandistic intent. Rather than disrupting or engaging in dialogue, they lay out as didactically as Brecht's Lehrstücke the ideology of the party. They also transform this ideology into a code of ethics to live by, and a system of family, work and community relations.
Bei Momus verlinkt ist auch ein Ausschnitt aus einem der gezeigten Filme, The Flower Girl, nach einer Oper, geschrieben vom großen Führer King Il-Sung:
Lukas Foerster hat auch ein paar der Filme gesehen, aber bisher leider nur kurz getwittert dazu ("a bellflower: nordkoreanisches propaganda-melo, sehr evokativ, die farben des real existierenden konfuzianistisch-faschistischen sozialismus")
Und, zum Thema passend: Eine Bildergalerie von recht trostlosen Eindrücken aus einer nordkoreanischen Videospiel-Arcade.
Weitere Links, Hinweise etc.
Der Manny-Farber-Gesammelte-Filmtexte-Band der Library of America ruft weiter Reaktionen hervor: Duncan Shepard schreibt über Manny Farbers Schreiben, während Glenn Kenny die sehr schöne Idee hatte, sich einmal Farbers erklärte Lieblingsfilme des Jahrs 1951 anzusehen - und zu erproben, wie haltbar die Urteile nach mehr als einem halben Jahrhundert sind. Er beginnt mit Charles Marquis Warrens Little Big Horn.
Wiederum Glenn Kenny hat ein zweites Mal Spike Jonzes Boxoffice-Anführer Where The Wild Things Are gesehen - und mag ihn noch weniger als beim ersten Mal.
Sascha Westphal porträtiert für die Welt den zwischen deutschem Fernsehen (Tatort) und amerikanischer Independent-Szene und eigenen kriminalliterarischen Werken sowie zwischen Los Angeles und Berlin aufs Ungewöhnlichste pendelnden Regisseur und Autor Buddy Giovinazzo.
Das Blog Bioscope berichtet ausführlich - und in Gestalt eines anonymen Gastautors - vom Stummfilmfestival im italienischen Pordenone. Hier der jüngste Eintrag, unten die Links zu den vorhergehenden.
Screendaily erklärt, warum der japanische Markt für ausländische Independent-Filme (wie in geringerem Maß auch für Hollywood-Filme) mehr oder weniger zusammengebrochen ist.
Janko Roettgers beim immer lesenswerten NewTeeVee mit einer aufschlussreichen Interpretation von Statistiken, die darauf hinzuweisen scheinen, dass Streaming (von YouTube bis zShare) dabei ist, Filesharing als beliebtestes Instrument des Online-Bewegtbildkonsums abzulösen.
National Geographic hat eine Bildergalerie mit Aufnahmen des für seine Kriegsfotografien weltberühmten Fotografen James Nachtwey zum Thema Islam in Indonesien. (Problematisch wie alles von Nachtwey, finde ich. Aber sehen Sie selbst.)
Update: Ah, glatt vergessen, wollte ich aber auf jeden Fall noch verlinken. Christoph Hochhäusler freut sich auf kommende Filme, auf die wir uns mindestens ebenso freuen.
Und noch was: Bei Movies & Sports eine interessante Liste der gesamteuropäisch erfolgreichsten Filme des Jahres. (Dort auch, sehe ich jetzt, der Tarantino-Brief an Mendoza im Scan.)
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Irving Penn RIP
Waltzing.
Zum Tod des Fotografen Irving Penn einer meiner Lieblingssongs von Tom Waits - und wer immer das bei Dailymotion reingestellt hat (Trublyonne): Im Foto stillgestellter Tanz, das ist sehr schön dazu, die Penn-Fotografie ist von 1947, zu sehen ist die - später an Kinderlähmung erkrankte - Ballerina Tanaquil LeClercq, an die Frank O'Hara eine Ode geschrieben hat, in der die Zeile steht: "you were always changing into something else"
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Wie Deutsch Das Ist
Pappe.
Der Künstler der Stunde: Thomas Demand. Große Retro in der Berliner Nationalgalerie. Botho Strauss gibt texttafelmäßig zu Demands Bildern seinen Senf. Und ganz kulturstiftungsmäßig gibt es reichlich aufgedonnerte intellektuelle Begleitmusik, mit Vorträgen - Name der Reihe: "How German is it" (mit Fragezeichen) - von Jacques Rancière bis Rem Kohlhaas, von Astrid Proll bis Hans-Jürgen Syberberg, von Günter Walraff bis Til Schweiger. Okay, okay, Til Schweiger hab ich erfunden. Aber der Rest und viele viele mehr kommen uns echt ins Haus.
Bei Demand ist alles aus Pappe bei und nichts aus erster Hand, vielmehr ist er ein Meister des Wirklichkeits-Nachbaus nach Fotomodellen, mit anschließendem beinah täuschendem erneutem fotografischen Reenactment des Fotos von der Wirklichkeit (nebenbei gesagt, ganz großartiger Reenactment-Roman: Tom McCarthys "8 1/2 Millionen").
Ich schau mir das an und berichte dann mehr. Vorerst aber ein Tunnel, denn manchmal macht Demand nach denselben Prinzipien - Nachbau einer irgendwie emblematischen Fotografie/Wirklichkeit aus Pappe; dann Aufnahme - auch einen Film. Hier, in "Tunnel" (1999), gibt es den Tunnel zu sehen, in dem ihr Chauffeur Lady Di, sich und Dody, von Paparazzi gejagt, zu Schanden fuhr. Bei Demand aber alles unheimlich still, leer, steril geradezu. Courtesy of UbuWeb:
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Licht Reflex
Strukturelles Punctum.
In der vergangenen Woche habe ich die letzte Chance genutzt, mir in der Deutschen Guggenheim noch die Fotorealismus-Ausstellung anzusehen (heute letzter Tag). Es sind da großartige Bilder zu sehen, deren Großartigkeit sich aber nicht auf der Stelle, oder jedenfalls: nicht in jeder Einstellung erschließt. Was man dagegen sofort begreift, ist, warum Fotorealismus auf den ersten Blick sinnlos ist: Mit virtuosem Handwerk arbeiten sich die Künstler an etwas ab, das die Fotografie besser kann. Scheint's. Nämlich möglichst genau Abbilden, was vor die Flinte kommt. Und in der Tat arbeiten die Fotorealisten fast alle nach Fotos, die sie erst schießen, dann abmalen.
Das Eigentümliche ist nun: Ähnlichkeit als solche ist gar nicht der Punkt. Natürlich verblüfft sie, natürlich kann man sie endlos (eine seltsam sinnlose Endlosigkeit im übrigen) bewundern. Aber in Wahrheit haben die Gemälde, stellt man sich nur eine Spur anders ein, ein anderes Punctum. Ein wiederkehrendes, kein endloses, sondern ein immer aufs Neue treffendes Punctum. Wieder und wieder dasselbe "Element schießt wie ein Pfeil aus seinem Zusammenhang hervor, um mich zu durchbohren" (Roland Barthes). Und weil es immer ein selbes Element ist, ein Pfeil wie ein Lichtreflex, ist es, bei Barthes so nicht vorgesehen, eine Art strukturelles Punctum. Und da es so strukturell ist, so verlässlich pfeilschnell herausschießend, kann es eigentlich nur der Punkt sein, an dem das Fotografische und das Gemäldehafte zusammentreffen oder, genauer gesagt, einander notwendig in scheinbar größter Nähe verfehlen. Unähnlichkeit also wäre der Punkt.
Das geschieht am deutlichsten, so mein Eindruck, in dargestellten Glasflächen und Spiegelreflexen. Hier ein Bild von Richard Estes, das wohl großartigste der Gemälde in der heute zuende gehenden Guggenheim-Ausstellung.

Das Bild spielt mit dem Licht und dem Spiegel, aber es präsentiert Spiegel und Licht als Spezialeffekt. Es ist darin überaus typisch, immerzu sieht man Spiegelflächen, Lichtreflexe, das Ineinander fast bis zur Ununterscheidbarkeit von Vorder- und Hintergrund von Spiegelung und Glas in diesen Gemälden. Darauf wollen sie hinaus. Es ist, als fänden sie darin etwas. Und in der Tat: Der Blick will da hin, das Auge lässt sich vom Pfeil, der aus dem Glanz auf einen zuschießt, sehr gern treffen.
Aber etwas anderes geschieht im selben Moment, oder gleich darauf. Das Auge bricht sich an den Glanz-Flächen und erkennt den Reflex als Lüge. Das Licht ist nur gemalt, im Spiegel spiegelt sich nichts: Der Fotograf/Maler ist nie mit im Bild. Das ist die Außenseite des strukturellen Punctums: Wäre es ein fotografisches Bild, müsste man den, der fotografiert, sehen. Nichts sieht man, der Spiegel ist ganz in sich verschlossen. Der Spiegel ist kein Spiegel. Die Repräsentation implodiert.
Ja, genau das ist es: Man beginnt sein Blicken als eines, das eine Ähnlichkeit sieht – der Pfeil der Ähnlichkeit schießt heraus als Reflex – und merkt dann, wie sich im selben Moment, oder doch gleich darauf, der Spaten schon umbiegt. Die Repräsentation wird nichts anders als: ihr glattes Gegenteil. Reine Fläche, bemalte Leinwand. Radikal kippt das eine ins andere. Super-Repräsentation und Null-Repräsentation werden, in diesem strukturellen Kippmoment, dem Punctum des Fotorealismus, eins.
Jedenfalls war das pfeilgrad das Triebschicksal meines Blicks vor diesen Gemälden.
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Fundfotografie
Sehr schöne Idee:
An Karfreitag hatte ich eine Wegwerfkamera an eine Bank im Volkspark Friedrichshain in Berlin befestigt, zusammen mit folgender Notiz:
Hallo,
ich habe die Kamera hier ausgelegt, damit du Fotos machen kannst. Ernsthaft. Also viel Spaß dabei! Ich hol’ die Kamera heute abend wieder ab.
Liebe Grüße, ChristophAbends war die Kamera tatsächlich noch da und auch fast vollgeknipst.
Die Bilder bei I am Jeriko.
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Fahren im Stillstand
Faszinierende Fotografien, aufgenommen bei beträchtlichem Tempo. Andrew Bush hatte seinen Fotoapparat am eigenen Auto befestigt, während er bei gleicher Geschwindigkeit neben den Fotografierten herfuhr. Die Serie und ein Interview mit Bush bei The Morning News.

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Levitt / Agee
Agees Vorwort zu "A Way of Seeing".
Im Alter von 95 Jahren ist am 29. März die Fotografin Helen Levitt gestorben. Sie war berühmt für ihre Aufnahmen aus den Straßen New Yorks, seit den fünfziger Jahren zum großen Teil in Farbe, für die künstlerische Fotografie der Zeit sehr ungewöhnlich. Levitt hat auch mit dem großen Filmkritiker und Autor (Roman "A Death in the Family", erstes Drehbuch zu Night of the Hunter) James Agee zusammengearbeitet. In zwei dokumentarischen Filmen, In the Street und The Quiet One, beide 1948 entstanden. Und für das Buch "A Way of Seeing". James Agees Vorwort dazu gibt es nun bei AmericansuburbX vollständig zu lesen.




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