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Aktuelle Ausgabe: CARGO Film/Medien/Kultur 06 vom 10. Juni 2010

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CARGO 06/2009 Cover Marco Bellocchio

CARGO 06/2010

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  • Inhaltsverzeichnis von Heft 06/2009
  • Editorial


Inhalt

  • Mani Ratnam: Raavan
  • Abu Bollywood Khan
  • Onlinekunde: Issuu
  • R.D. Burman
  • Bollywood Filme
  • Koordinaten der Leidenschaft
  • Jodhaa Akbar großer Filmfare-Gewinner
  • Einar Schleef geht ins Kino (3)
  • Pakeeza II
  • Indian Auteur
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CARGO Container: Bollywood

  • Mani Ratnam: Raavan

    Cannes - Bombay- Venedig.

    23.05.2010, Ekkehard Knörer in: Aktueller Film, Bollywood

    Man Ratnams neuer Film Raavan erweist sich als das perfekte Bindeglied zwischen den Festivals von Cannes und Venedig. In Cannes nämlich trat Venedig-Festivalchef Marco Müller mit den Stars des Films (Aishwarya Rai, Abishek Bachchan, leider ohne den Regisseur) auf und verkündete auf einer Pressekonferenz (die kann man hier sogar sehen), dass Ratnam in diesem Jahr den "Glory to the Filmmaker Award" erhält. In den Jahren zuvor wurden Agnès Varda, Takeshi Kitano, Abbas Kiarostami und Sylvester Stallone ausgezeichnet - und jetzt noch Ratnam, eine tolle Reihe, wenn Sie mich fragen.

    Zu diesem Anlass wird in Venedig auch Ratnams mit Spannung erwarteter neuer Film Raavan gezeigt, der in Indien in einer tamilischen und einer Hindi-Fassung am 18. Juni in die Kinos kommt. (Es sind in der Tat zwei separate Fassungen, parallel mit teils verschiedenen Schauspielern gedreht.) Hier schon einmal der außerordentlich viel versprechend aussehende Trailer zu dem Film, bei dem es sich um ein Update des klassischen indischen Epos Ramayana handelt:


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  • Abu Bollywood Khan

    Allianzen.

    13.02.2010, Ekkehard Knörer in: Aktueller Film, Bollywood, Ökonomie

    My Name is KhanKaran Johars My Name is Khan ist ein in mehr als einer Hinsicht faszinierender Film. Darin, wie er so ziemlich jedes bedeutende US-Ereignis der letzten zehn Jahre  (9/11, Katrina, Obama) in die loose-baggy-monster-Form des Masala-Kinos inkorporiert. Und dabei dessen menschheitsumgreifenden Irrsinn - trotz Verzicht auf klassische Song&Dance-Sequenzen - so lange steigert, bis wir alle mit Shah Rukh Khan in einer Kapelle im tiefsten amerikanischen Süden stehen und mit ihm und der afroamerikanischen Gemeinde "We Shall Overcome" singen. (Hier Lukas' Text, dem wenig hinzuzufügen ist.)

    Sehr viel unauffälliger als die Bollywood-Provenienz kommt etwas anderes daher: der Schriftzug "Imagenation Abu Dhabi" im Vor- und im Abspann. Man horcht spätestens dann wirklich auf, wenn man liest, dass die Weltpremiere des Films nicht in Bombay, nicht in San Francisco (wo er zum größten Teil spielt) und, nein, auch nicht in Berlin stattfand. Sondern zwei Tage vorher, am 10. Februar, eben: in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Und zwar, genau, wegen Imagenation, der Produktionstochter von Abu Dhabi Media.

    Die Firma ist jung und braucht kein Geld, sondern hat es. Nicht zu knapp, man startet mit einem zu investierenden Vermögen von einer Milliarde Dollar. Diese Voraussetzungen machen sie für den Westen wie den Osten ausgesprochen attraktiv. Und Imagenation fährt, unter der Leitung des Ex-Disney-Vizepräsidenten Edward Borgerding, eine sehr interessante Investitionspolitik. Sie versteht sich nämlich als Produktionsfirma mit Gewissen: Öko-Gewissen, sozialaktivistischem Gewissen, you name it.

    Dazu passt nicht nur der neue SRK-Film, sondern vor allem ein anderer programmatischer Schachzug, nämlich die Partnerschaft mit der US-Produktionsgesellschaft Participant, die eher still und leise ein wichtiger Player eben im - übrigens jederzeit oscarverdächtigen - Gewissenssegment geworden ist, mit Filmen wie Syriana, Good Night and Good Luck, An Inconvenient Truth, Food Inc. und, in diesem Jahr, The Cove. Das ist wirklich ungewohnte Gesellschaft für einen Bollywood-Blockbuster, der von Yash und Karan Johars Dharma Productions produzierte wurde, bis zunächst der seit einigen Jahren existierenden asiatischen, vorerst nur in Indien tätigen Arm der Fox und dann Imagenation einstiegen. (Fox Star Studios wurde interessanterweise  ziemlich zeitgleich mit Imagenation im Herbst 2008 gegründet.) Bei genauer Betrachtung sind diese Kooperationen und Partnerschaften zwar immer noch unkonventionell gedacht, erscheinen aber von recht bezwingender Logik. Und sind auch ein starkes Indiz dafür, dass der globale Filmmarkt an Orten und in Segmenten zusammenwächst, wo man es zunächst nicht vermuten würde.

    Quellen: Variety, Website Participant, Defamer


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  • Onlinekunde: Issuu

    Nifty.

    26.11.2009, Ekkehard Knörer in: Bollywood

    Bislang war ich stets der festen Überzeugung, dass proprietäre Formate im Netz (Java, Flash, auch pdf) dynamischem HTML eigentlich immer unterlegen sind, weil sie den freien Fluss der Lektüre- und Linkfolgebewegung nur unnötig hemmen. In den letzten Tagen bin ich allerdings mehrfach auf das wohl relativ neue Angebot Issuu gestoßen: Eine Software, die die designgetreue Publikation von Zeitschriften im Netz ermöglicht. Auch da fehlen viele Freiheiten, die das HTML-Netz bietet. Aber man gleitet doch recht schnell sehr souverän durch die Seiten - und hat dabei tatsächlich eine Art Zeitschriftengefühl. Darauf komme ich, weil auch zwei Filmmagazine gerade als Issuu-Versionen veröffentlicht worden sind. Da ist zum einen das wirklich sehr verdienstvolle und spannende (wenn auch in seiner Cinephilie- und Auteurismus-Fixierung schon auch etwas nervige) indische Magazin Indian Auteur, herausgegeben von Nitesh Rohit. Darin viel zu indischem Film (aber nicht nur) - und auch ein ausführliches Interview mit dem australischen Kritiker, Filmwissenschaftler und Rouge-Mitherausgeber Adrian Martin. Das Feine an Issuu ist auch, dass man die Zeitschrift damit problemlos andernorts einbinden kann. Hier zum Beispiel:

    Ebenfalls bei Issuu ist auch die neue Ausgabe des Salzgeber Queerfilm-Magazins Sissy zugänglich - in diesem Fall, anders als bei Indian Auteur, eher als Vorgeschmack auf das demnächst dann auch im Print als "eigentlicher" Auftrittsform erscheinende Heft. (Offenlegung: Darin ein Text von mir zu Lucía Puenzos Fischkind)


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  • R.D. Burman

    Nachträglich.

    11.07.2009, Ekkehard Knörer in: Bollywood, Musik

    Ich merke gerade, dass ich es am 27. Juni verpasst habe, des großen Bollywood-Komponisten R.D. Burman zu gedenken. Der hätte da nämlich seinen 70. Geburtstag gefeiert - wäre er nicht schon 1994 verstorben. Daher also nachträglich noch drei seiner großartigen Songs - der männliche Sänger, der da herumknödelt, ist jeweils Burman selbst. Zweimal ist dabei tanzend die einzigartige Helen zu sehen (die in diesem Jahr ihren 70. Geburtstag noch feiern wird). Es ist nicht nur tolle Musik, es sind auch herzergreifend übergeschnappte Tanzchoreografien.

    Erstens: Der Song "O Meri Jaan Mein Ne Kaha" (Sängerin: Asha Bhosle) aus dem Film The Train (Regie: Ravikant Nagaich,1970)

    Zweitens: Der Song "Piya Tu Ab To Aaja" (Sängerin: Asha Bhosle) aus dem Film Caravan (Regie: Nassir Hussain, 1971)

    Und drittens: Der Song "Duniya mein logon ko" (Sängerin: Asha Bhosle) aus dem Film Apna Desh (Regie: Jamub, 1972)


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  • Bollywood Filme

    Streaming.

    19.06.2009, Ekkehard Knörer in: Bollywood, Internet

    RajshriDie Bollywood-Produktionsfilmr Rajshri betreibt seit mehr als zwei Jahren ein Online-Portal, auf dem aktuelle und ältere Filme gestreamt werden. Das ist inzwischen das erfolgreichste Angebot für den Hindi-Markt und auch Kanäle für die kleineren Sprachen Tamil, Telugu etc. sind inzwischen eingerichtet. Kein Wunder, dass das so viele Zuschauer findet: Das Angebot an Filmen, TV-Shows, Musikvideos etc. ist sehr umfangreich. Das Tolle: Es gibt offenbar - wohl wegen der vielen InderInnen im Ausland - kein Geoblocking. Das nicht so Tolle: Die meisten Filme findet man nur im Original ohne Untertitel. Ein paar englisch untertitelte Filme lassen sich mit ein bisschen Geduld aber doch auftreiben (leider gibt es keine eigene Kategorie dafür). Drei habe ich auf den ersten zwanzig Hindi-Ergebnisseiten gefunden:: Ashutosh Gowarikers SWADES (mit Shah Rukh Khan, sehr sehenswert), Sooraj R. Barjatyas VIVA (keine Ahnung), Mukul Anands Hum (mit Amitabh Bachchan und Rajnikant, viel Begeisterung bei IMDB).

    Sehr viel besser sieht es auf der Tamil-Seite aus; da gibt es etwa - leider als einzigen seiner Filme - Mani Ratnams ROJA (mehr dazu) mit Untertiteln. Außerdem z.B. die Jane-Austen-Verfilmung Kandukondain Kandukondain (mit Aishwarya Rai und Tabu) und ... ok, noch eine Menge. I'll be back.

    Daneben aber auch hoch interessantes anderes Material, etwa die BBC Motion Gallery, die historische BBC-Aufnahmen mit Indien-Bezug zeigt. [via NewTeeVee]


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  • Koordinaten der Leidenschaft

    Eigenwerbung.

    14.06.2009, Ekkehard Knörer in: Bollywood, Filmwissenschaft

    Koordinaten der LeidenschaftWenn das - die Filmfare-Awards - jetzt nicht der richtige Zeitpunkt ist für etwas Eigenwerbung. Soeben erschienen ist nämlich der Sammelband "Koordinaten der Leidenschaft", in dem sich der Aufsatz "Zwischen den Akten" findet. Darin geht es um die Song-and-Dance-Sequenzen als Unterbrechungs-Prinzip im Bollywood-Film. Verfasst haben den Artikel  Stefanie Diekmann und ich. Zum Band gibt es als Verlagsinformation dies:

    Der Band „Koordinaten der Leidenschaft", der die Beiträge der gleichnamigen Konferenz des Sonderforschungsbereichs „Kulturen des Performativen" an der Freien Universität Berlin versammelt, geht von der Annahme aus, dass der Blick auf die spezifische Aufführungssituation in Theater, Oper und Musik für die gegenwärtige Diskussion wichtige Impulse liefern kann, und möchte das Theater als Ausgangspunkt nehmen, um den Gefühlen in unterschiedlichen Medien, Künsten und Kulturpraktiken auf die Spur zu kommen.

    Und das:

    Recherchen 59
    Koordinaten der Leidenschaft
    Kulturelle Aufführungen von Gefühlen

    Herausgegeben von Clemens Risi,Jens Roselt

    Broschur mit 280 Seiten
    Format: 140 x 240 mm
    Preis EUR 14,00


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  • Jodhaa Akbar großer Filmfare-Gewinner

    Großmogul.

    14.06.2009, Ekkehard Knörer in: Bollywood

    Letzte Nacht wurden die indischen Filmfare-Awards ("die indischen Oscars") verliehen. Großer Filmfare-Gewinner war Ashutosh Gowarikers Jodhaa Akbar: bester Film, beste Regie, bester Hauptdarsteller (Hritihik Roshan). Außerdem gab es noch einen Preis für den "besten Film des Jahrzehnts", auch der ging an Gowariker, und zwar für Lagaan. Beste Musik zwar für A.R. Rahman, der für drei Filme (!) nominiert war, aber nicht für Jodhaa Akbar, sondern für Jaane Tu Ya Jaane Na. (Dafür beste Songtexte für Javed Akhtar.) Großer Verlierer des Abends war der in den Hauptkategorien jeweils auch nominierte und entsprechend leer ausgegangene Rab Ne Bana di Jodi von Aditya Chopra. (Dazu mehr bei CARGO und, von Bert Rebhandl, in der FAZ.) Interessanterweise fand die Zeremonie übrigens in Macao statt, das der einzige Ort ist, an dem in China Casinos betrieben werden dürfen, und das sich darob buchstäblich zum chinesischen Las Vegas entwickelt hat.

    Ich habe nicht viele Bollywood-Filme des letzten Jahres gesehen - wegen eines Streiks gab es in den letzten zwei Monaten übrigens auch keine neuen -, Jodhaa Akbar allerdings war dabei. Bei Rapid Eye Movies gibt es ihn als deutsche DVD. Er ist grandios, von einer für ein Historienepos ganz erstaunlichen Innigkeit. Da ich anderen Orts schon drüber geschrieben habe, zitiere ich einfach.:

    Im Kleinen und Großen setzt Gowariker auf relaxtes Spektakel. Mit dreieinhalb Stunden ist der Film auch für Bollywood-Verhältnisse lang. Er nutzt die Zeit immer auch fürs Luftholen, fürs Einatmen und fürs Ausatmen zwischen den Bildern, er lässt dem Betrachter Spiel und Zwischenraum. Für die Massenchoreografien haben sich der Regisseur und seine Choreografen den Draufblick der Kamera und manches mehr von Busby Berkeley abgeschaut. Auch dabei aber geht es nicht ums überwältigungsästhetische Spektakel. Lässig bleibt die Inszenierung bei aller Pracht. Die Wischblende fungiert als souveräne Geste: Das war es, anderswo geht es weiter. Der Film ist reich an Schönheiten, so reich, dass er sie gar nicht ausstellen muss. Er ist stattdessen generös, er beschenkt den Zuschauer immerzu: mit dem Gerechten, dem Schönen, dem Guten. Und weil er einen zu nichts nötigt, nimmt man ihm das alles auch ab.

    Hier noch ein Auszug, zwar eine Picturization-Sequenz, aber nicht als Song and Dance, sondern als Herumstehen und Herumgehen und Berühren und Niedersinken mit Musik:

     


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  • Einar Schleef geht ins Kino (3)

    Raj Kapoor.

    15.05.2009, Ekkehard Knörer in: Bollywood, Literatur, Theater

    "Indien war schon damals die bedeutendste Filmnation der Welt, Lenin, Hoelz, Hitler, Gandhi darin folgend, hat man den Film, hat man das Volk. Doch diese Filme stießen nur unzureichend in das sozialistische Großlager vor, zu uns nur die Filme Raj Kapoors, vielleicht Beginn der Kapoor-Familie, betont sozialkritisch auf de Sicas Spuren, dessen ausweichende Fröhlichkeit mit der indischen Aufklärungstendenz kollidierte, der Kampf mit den rückschrittlichen Mächten blieb trocken, selbst wenn es sich um einen rebellierenden lustigen Busfahrer handelt, der mit Langmut und Duldsamkeit sein Himmelreich auf Erden im Film findet, daran arbeiteten fortschrittliche Kräfte, das war harmonisches Wollen in den indischen Slums, auch im Folkloristischen, doch damit hatte sich schon die SU befaßt, es rechtzeitig in ihre Märchenfilmwelt integriert, vielleicht müßte ich mich hier in Archiven umsehen, da mir das nicht liegt, war ich stets auf Gabrieles Hilfe angewiesen, die sich in den Staatsbibliotheken Ost-West wie in ihrer braunen Umhängejägertasche bewegte, wenn es denn diese gab..."

    Tagebücher, 5. Band, 1999-2001. S. 218. 17.8.2000. [Der Eintrag ist Teil eines erstaunlichen Erinnerungsstroms, der durch den Besuch des indischen Films Kumar Talkies ausgelöst wird und weit in die Kindheit in der DDR zurückführt.]


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  • Pakeeza II

    Texte.

    15.05.2009, Ekkehard Knörer in: Bollywood, Filmwissenschaft, Klassiker

    Indian Auteur hat mit dem vor wenigen Einträgen verlinkten Beitrag einen weiteren Pakeezah-Fan hervorgelockt: Catherine Grant von Film Studies For Free hat wieder eines ihrer überwältigenden Lektüre-Pakete zusammengestellt: Zu Kamal Amrohi, Pakeezah, Meena Kumari und anverandten Themen. Als Teaser Grants einführende Worte:

    One of the favourite films of Film Studies For Free's author is Kamal Amrohi's Pakeezah/Pure Heart (1971), a magnificent Hindi melodrama and one of the most accomplished and beautiful films in the transnational 'courtesan with a heart of gold' film genre.

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  • Indian Auteur

    Neue Ausgabe.

    14.05.2009, Ekkehard Knörer in: Bollywood, Klassiker

    Gefällt mir immer besser, das noch relativ neue Online-Magazin-Projekt Indian Auteur. Gerade ist eine neue Ausgabe (#3) ins Netz gegangen, darin unter anderem ein Porträt des Bollywood-Thriller-Regisseurs Vijay Anand - Bruder des Superstars Dev Anand - und Michael J. Andersons "Body and Soul: Pakeezah and the Parameters of Classical Indian Cinema". Anderson sieht den wirklich grandiosen Film Pakeezah (1971) von Kamal Amrohi (dessen erster Film Mahal von 1949 gleichfalls ein Meisterwerk ist) als den Rio Bravo des indischen Kommerzkinos. Wie er das meint, bitte hier nachlesen. Für einen ersten Eindruck vom Film:

    Chalte Chalte FR - Pakeezah
    by AldousH

     


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