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Neue Print-Ausgabe:
CARGO Film/Medien/Kultur 40
vom 14. Dezember 2018

CARGO 40 Cover, CARGO 39 Cover,

Thema/Reihe Berliner Weltkino
Container vom 15. Mai 2010 von Ekkehard Knörer

Cannes: Unter dir die Stadt
Weltpremiere.

Heute hat Christoph Hochhäuslers Film Unter Dir die Stadt in Cannes seine Weltpremiere. Ich bin naturgemäß sehr gespannt und werde in diesem Eintrag die ersten Reaktionen sammeln. Zunächst schon mal der Trailer:

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Updates

"The City Below - tres bizarre; an apocalyptic extramarital bank merging movie; well made for sure, and audacious, but needs to settle." Blake Williams (Website), Tweet

"Christoph Hochhausler makes his second appearance in Un Certain Regard with the dispassionate 'The City Below,' an artsy cross between 'Wall Street' and 'Fatal Attraction.' The filmmaker takes advantage of the current crisis to the use the banking world as shorthand for emotional nefariousness, but his auteur approach renders it almost absurdly simplistic. Which is fine, because 'The City Below' wears its formalism proudly on its sleeve and will be received as an intellectual infidelity tale. As such, it can enjoy a happy run at festivals and arthouse cinemas." The Hollywood Reporter

"Hochhäuslers Film ist formvollendet, unglaublich gleissend anzusehen, gläsern ohne zu splittern und – eher überraschend – nicht ohne Humor. Wenn der Banker, bevor er entschlossen seinen sofortigen Rücktritt schreibt, ehrlich verblüfft seinen strategischen Chef fragt: “Was habt ihr eigentlich alle gegen Schweine?” dann packt dieser Satz vieles von dem, was diesen Film speziell macht in einen einzigen grossen Augenblick. Unter Dir die Stadt hätte in den Wettbewerb gehört. Wenn da noch bessere Filme auftauchen, soll es uns recht sein." Michael Sennhauser

"Unter dir die Stadt de Christoph Hochhausler : grosse claque! Le premier grand film sur le capitalisme financier post-subprimes?" Isabelle Regnier (Website), Tweet

"Private and professional spheres clash violently in Christoph Hochhausler's otherwise solemn Teuton drama 'The City Below.' Impressively assembled and acted, helmer's third outing after 'This Very Moment' and 'Low Profile' offers a clinical but always interesting observation of an illicit affair against the backdrop of the Frankfurt banking world. Serious-minded arthouse item, which could have used a bit more of the dark humor that only occasionally surfaces, goes out in Deutschland in October and should love up to other fests after its Cannes preem." Variety (Paywall)

"Unfortunately, I went straight from that film to "The City Below," Christoph Hochhausler's sex thriller about a Frankfurt investment bank that ends, obliquely, with a street riot. Or something. It's dull, dull, dull, despite its attractive leading man, Robert Hunger-Buhler. The emphasis on expensive decor, chic clothes, and art becomes ridiculous, as does the attempt to make bankers seem convincingly human, when it's distressingly clear that, at the movies anyway, it's not possible. As for the sex: meh. It's like watching a table make love to a chair." Wesley Morris

"Der orakelhafte Schlusssatz, 'Es hat begonnen', verschränkt die individuelle Ebene nachdrücklich mit der akribisch rekonstruierten Frankfurter Bankerszene zum rätselhaften Spiegel der deutschen Gegenwart. Wenn man den Sprung ins Wasser wagt und sich vom elliptisch-fragmentarischen Gestus des Films nicht abschrecken lässt, gibt es in DIE STADT UNTER DIR [sic, EK] viel zu entdecken." Josef Lederle (Filmdienst)

Ratings bei Letras de Cine:
Emmanuel Burdeau (Mediapart, Francia): 3
Diego Batlle (La NaciónOtros Cines, Argentina): 6
Robert Koehler: (Variety, EE.UU.): 3
Diego Lerer (ClarínMicropsia, Argentina): 6
Olivier Père (Director artístico Festival de Locarno, Francia): 5
Cristina Nord ( Die Tageszeitung Alemania): 6
Leonardo D'Espósito (Crítica de la Argentina, Argentina): 2
Alejandro G. Calvo (Sensacine.com, España): 5
Fernando Ganzo (Lumiere, España): 3
Luciano Barisone (Panoramiques, Italia): 7
Carlos Reviriego (Cahiers du Cinéma España, España): 3
Francisco Ferreira (O Expresso, Portugal): 8

"Selbst wenn die Regisseure um Christian Petzold und Benjamin Heisenberg, Angela Schanelec und Maren Ade den Begriff nicht mehr hören wollen: Die Berliner Schule, zu der auch Christoph Hochhäusler zählt, hat es nach wie vor nicht so sehr mit Geschichten. Sie sind nur das notwendige Was eines Films, nicht das Wie und Warum, dem ihr ganzes Augenmerk gilt. So wirken ihre Arbeiten perfekt konzipiert, wunderbar anzusehen, auseinanderzunehmen und wieder zusammenzubauen.  Bei aller Liebe zur Berliner Schule: Manchmal stört's." Jan Schulz-Ojala (Tagesspiegel/Zeit)

"Warum interessiert uns das nicht? Weil es keine Figur gibt, an der etwas ist, um das wir uns sorgen? Das wir erkennen? Die ein Rätsel hätte, das wir lösen wollten? Selbst Hunger-Bühler, ein verschlossener, selbstbewusster Darsteller, kann uns nicht vermitteln, warum Roland täglich einem Fixer dabei zusieht, wie er nach einer Vene stochert, und ihm dafür Geld bezahlt. Was verbindet Svenja mit ihrem Mann (Mark Waschke)? Die Bankentürme, die Büros aus Glas, die reflektierenden Oberflächen, das Geschwätz kunstsinniger reicher Leute - erfahren wir aus solchen Klischees noch etwas Neues?" Verena Lueken (FAZ)


2 Kommentare. Kommentar hinzufügen

  • Denis K., 17.05.2010 13:18

    aus der online Ausgabe der Stuttgarter Zeitung:
    "Im Wettbewerb langweilt dann wieder Bertrand Tavernier mit der Historienschnulze "Die Prinzessin von Montpensier", in der Certain-Regard-Sektion verbiestert Christoph Hochhäusler mit einer plump überanstrengten Story, die von schlimmer Konzernlenkerliebe erzählt. "Falscher Bekenner" hieß der Film, mit dem sich Häusler vor fünf Jahren achtbar in Cannes vorgestellt hat. Diesmal brachte er den falschen Film. Aber einen Vorteil hat Hochhäusler vor allen Alten: er ist jung."

    http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/24...

  • "Claire Denis", 26.05.2010 10:45

    "J’ai aimé beaucoup le film allemand Unter dir die stadt"