Container vom 4. September 2009 von
Jelinek, Göttler, Kehlmann
Jetzt online in der SZ.
Fritz Göttler heute in der SZ über die Antichrist-Texte von Elfriede Jelinek (CARGO) und Daniel Kehlmann (ZEIT). Obwohl, Kehlmann kommt nur sehr am Rande drin vor. Kurzer Auszug:
Wie die Gewalt der Männer den Frauen gegenüber zusammenhängen mag mit dem Erzählen, der Fabrikation von Fiktionen, hat Jelinek bereits phantastisch durchgespielt in einem Text zu ihrem Lieblingsfilm „Vertigo“, der auf ihrer Homepage zu lesen ist – man sollte den neuen Text zu „Antichrist“ als eine Art Fortschreibung dieses Textes lesen. Von allen unseren Autoren ist Jelinek jene, die das Kino am meisten liebt, am meisten braucht fürs eigene Schreiben, in dessen rastlosem Holterdipolter der Fluss der Filmbilder zu spüren ist.
Und zum erwähnten Vertigo-Text geht es hier entlang.



2 Kommentare. Kommentar hinzufügen
simon rothöhler, 04.09.2009 23:05
so kann man es auch formulieren: Antichrist begejstrer nobelpristager http://www.ekkofilm.dk/?id=737&allowbreak=Nej
Ekkehard Knörer, 05.09.2009 07:33
Na, aber: "det østrigske film- og kulturtidsskrift Cargo", ick weeß nich. Bert und auch Frau Jelinek in allen Ehren, aber wir würden beim Oscar doch eher für Deutschland antreten.