Spielberg über Videospiele
Weinen.
Steven Spielberg, der sich selbst als "Gamer" bezeichnet und tatsächlich auch als Spieleentwickler arbeitet, im Welt-Interview über den Unterschied zwischen Videospielen und Film:
Ich träume schon lange davon, ein Videospiel zu schaffen, das die Menschen emotional anspricht. Es gibt dabei aber ein großes Problem. Man wird beim Spielen nur schwer emotional, weil das Spiel zugleich von dir einen hohen Ausstoß an Adrenalin fordert. Im Adrenalin-Rausch kann man nicht weinen. Man muss ausweichen, sich ducken, rennen, sich verstecken oder schießen. Das Spiel ist also fast das Gegenteil eines Films. Im Kino überlässt man sich dem Regisseur, man vertraut dem Filmemacher und seiner Fähigkeit, eine gute Geschichte zu erzählen. Man lehnt sich zurück, schaut nur zu und lässt sich von der vorgefertigten Erfahrung mitreißen. Im Spiel ist aber der Spieler selbst die Erfahrung.


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