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CARGO Film/Medien/Kultur 13
vom 15. März 2012

CARGO 13 Cover, CARGO 12 Cover,

Container vom 12. Juni 2009 von Ekkehard Knörer

Vuitton Anime
Murakami.

Der japanische Künstler Takashi Murakami ist am berühmtesten dafür, Luis-Vuitton-Shops in seinen Ausstellungen als Kunst zu verkaufen. Sehr erfolgreich übrigens. Ich zitiere für die nötige kritische Perspektive kurz Brigitte Werneburg in der taz:

Denn Murakami, das künstlerische Allroundtalent, das unter anderem als Kurator, Herausgeber, Event-Manager, Moderator einer Radioshow und Kolumnist einer Tageszeitung tätig ist, erachtet die Annahme eines substanziellen Unterschieds zwischen Kunst und anderen Luxusgütern für absurd. Unter dieser Prämisse versüßte er denn auch im Jahr 2003 den Vuitton-Kunden die obligatorische hässlich-braunbeige Monogramm-Bag höchst erfolgreich mit einer bonbonfarbenen "Cherry Blossom Line".

Nun gibt es von Murakami auch noch ein Vuitton-Anime, über das man jedenfalls das eine nicht sagen kann, dass es nicht niedlich wäre. Ob es Kunst ist oder Werbung, Werbung für Kunst, Kunst, die sich an Werbung verkauft, Werbung, die den Gegensatz von Werbung und Kunst sprengt oder Kunst, die das tut - weiß ich nicht. Technischer Hinweis: Es dauert eine ganze Weile, bis das startet - bei mir zumindest. Also Geduld.


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