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CARGO Film/Medien/Kultur 41
vom 22. März 2019

CARGO 41 Cover, CARGO 40 Cover,

Container vom 4. Juni 2009 von Ekkehard Knörer

Hüser on the Money
arnoldshain, taz.

Bei den Arnoldshainer Filmgesprächen geht es in diesem Jahr ums Thema "On the Money. Kino in Zeiten des Risikokapitals" (Programm als pdf). Organsiert wird die Tagung von Margrit Frölich und Cargo-Autor Rembert Hüser. Das Programm ist hier. Ein höchst lesenswertes Gespräch mit Hüser, Filmwissenschaftler/Germanist in Minneapolis, gibt es heute in der taz. Kurze Auszüge:

Das Kino ist ein historisches Phänomen. Die Zukunft der bewegten Bilder findet an anderen Orten als dem Kino statt.
Die Filmförderung ist eher reaktiv, sie versucht, viel Geld in internationale Prestigeobjekte zu pumpen. Dafür bin ich wahrscheinlich zu old school im Sinne von Alexander Kluge: Blockbuster sind wichtig, genauso auch Filme, die nur zwei Zuschauer haben. In beides muss man ganz viel Geld reinstecken. Das Schlimme ist, dass das ganze Geld in den mediokren Mittelteil geht, der niemanden interessiert. Und das weiß man vorher.

2 Kommentare. Kommentar hinzufügen

  • Jean-Luc, 04.06.2009 21:16

    Hüser sagt in dem Interview:
    "Durch Einführung der DVD, die als Speichermedium gar nicht so solide ist"

    Was hat das denn wieder zu bedeuten? Sind die DVDs in ein paar Jahren nicht mehr lesbar?

  • Ekkehard Knörer, 05.06.2009 08:20

    Das kommt wohl sehr darauf an - und zwar banalerweise auf die Fertigungsqualität der DVDs. Ich habe selbst gebrannte, die schon nach zwei Jahren nicht mehr lesbar sind. Bei hoher Qualität der Medien - also hochwertigen Kauf-DVDs z.B. - scheint man derzeit aber von einer Lebensdauer zwischen 30 und 50 Jahren auszugehen. (Genaue Erfahrungswerte gibt es naturgemäß noch nicht.) Grundlegende Informationen hier: http://www.speicherguide.de/magazin/datentrae...