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CARGO Film/Medien/Kultur 13
vom 15. März 2012

CARGO 13 Cover, CARGO 12 Cover,

Container vom 22. Juli 2009 von Ekkehard Knörer

Public Enemies cont.
Nothing We Know.

Drei der interessantesten jüngeren US-Filmkritiker unterhalten sich über Michael Manns Public Enemies. Da dies der Film des Sommers ist und sicherlich der Hollywood-Film des Jahres (sagt die CARGO-Redaktion im Verhältnis 2:1), wird noch manches darüber auch an dieser und anderer Stelle bei CARGO zu lesen sein. Aber zum Auwärmen schon mal dies, bei den Auteurs, von Ryland Walker Knight, Daniel Kasman und Ignatiy Vishnevetsky. Von letzterem als kurzer Teaser dies Zitat:

I will say that video makes the historical more vivid and also more mysterious, and not for pseudo-documentary reasons. It's simply because HD looks like nothing we know. It's like rediscovering the image. It doesn't look like our experience of the world, but neither does 35mm. It's just that 35mm has a tradition.

4 Kommentare. Kommentar hinzufügen

  • Ursel, 24.07.2009 13:20

    Die verbindung von HD-look und akriebisch aufbereitetem, historischen thema ist vor allem eines: postmodern. Und darüber sollte jemand wie michael mann hinaus sein. P.E. ist imho sein intellektuell schwächster und emotional kältester film - und visuell nicht nur wegen desd HD-formats eine katastrophe. Der film tut genau das, was Bert Rebhandl in der FAZ dem franz. "Public Enemy No. 1" (zu unrecht) vorgeworfen hat. Lesetipp: Es gibt eine kritik von David Thompson in The New Republic, die bringt es glänzend auf den punkt. (Toller blog, übrigens!) Gruß, die ursel

  • Ekkehard Knörer, 24.07.2009 13:35

    Ich bin ganz und gar anderer Meinung als Sie in Bezug auf Public Enemies, schlage aber vor, dass wir die Diskussion noch ein wenig vertagen. Es wird einen programmatischen Text dazu geben, und mehr: demnächst auf diesem Sender.

  • Ursel, 24.07.2009 14:32

    Okay. Bin sehr gespannt auf den Cargo-text - und ich muss natürlich zugeben, dass ein film, der die cinephilen geister so sehr scheidet, wie P.E., eigentlich nicht ganz uninteressant sein kann. Gleichwohl bin ich zugegebenermaßen nicht ganz sicher (und das meine ich nicht ironisch), ob ich Ihren text verstehen werde (ich bin eher cinephil in der "schifferleschen" tradition). Da fällt mir ein: es ist lange her, aber ob Sie wohl Ihren redaktionskollegen herrn rothöhler dazu bewegen könnten, mir seinen kurztext zu Miami Vice auf "new filmkritik" ("grass valley viper") zu erklären. Kein scherz: ich habe bis auf die letzten 2 sätze kein wort davon verstanden. Danke und gruß, die Ursel.

  • Ekkehard Knörer, 24.07.2009 14:56

    Der Grundsatztext zu Public Enemies kommt, fürchte ich, auch vom Kollegen Rothöhler. Wir werden aber auf jeden Fall hier im Blog die Möglichkeit zu Kommentar und Diskussion eröffnen und ich denke, dass sich alles, was unklar scheint, auf dem Weg dann klären lässt. (Hm, ja, der Text zu Miami Vice ist stellenweise recht dicht.)