Container vom 15. Januar 2009 von
Vierundzwanzig.de
Die Deutsche Filmakademie hat ihre eigene Website, auf der sie die Gewerke der Profession in Bild, Schrift und Ton vorstellt.

Erkenntnisse wie die, dass es "aufs Menschliche ankommt" (Hans Weingartner) und dass Stummfilme vielleicht nicht spannend sind, aber wie Träume (Tom Tykwer), kann man auf der technisch aufwendigen neuen Seite der Deutschen Filmakademie mit dem Titel vierundzwanzig.de gewinnen. Das Prinzip der Seite: Alle Bestandteile - "Gewerke" heißt es sehr schön - des Berufsfelds Kino an Einzelbeispielen vorstellen. In Video-Interviews mit VertreterInnen ihres Gewerkes, sehr bedienerfreundlich aufbereitet und in die Gefahr, intellektuell überfordert oder mit irgendwelchen Errungenschaften des Web 2.0 konfrontiert zu werden, gerät man ganz sicher nicht.
Das Interessanteste, was ich bisher entdeckt habe, sind ein Gespräch mit Drehbuchautor Christoph Fromm über Dominik Grafs Film Die Katze, und eines mit der Produzentin Bettina Brokemper, die erzählt, wie sie es damals mit Christoph Hochhäusler hingekriegt hat, den Falschen Bekenner, den skandalöserweise keiner finanzieren wollte, doch auf die Beine zu stellen.



1 Kommentare. Kommentar hinzufügen
---, 02.03.2009 18:17
Texthinweis "Berliner Schule":
http://www.theauteurs.com/notebook/posts/569