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Aktuelle Print-Ausgabe:
CARGO Film/Medien/Kultur 13
vom 15. März 2012

CARGO 13 Cover, CARGO 12 Cover,

Container vom 9. Januar 2009 von Ekkehard Knörer

No Word in Any Language
Farah Khan im Berlinale Talent Campus. Gute Gelegenheit für ein wenig Song-and-Dance zum Wochenausklagn.

Bollywoods einzig wirklich wichtige Regisseurin, Farah Khan, die lange Jahre als Choreografin tätig war, bevor sie mit "Main Hoon Na" (2004, mag ich gar nicht) und "Om Shanti Om" (2007, gefällt mir deutlich besser) auch als Hauptverantwortliche hinter der Kamera reüssierte - Farah Khan also wird in diesem Jahr beim Talent-Campus der Berlinale tätig sein. Wenn Sie glaubten, ich ließe mir die Gelegenheit entgehen, Picturization-Sequenzen (also das, wo gesungen und meist auch getanzt wird in Bollywood-Filmen) zu posten, dann kennten Sie mich schlecht. Ich beschränke mich auf drei Mal Farah Khan.

Die erste stammt aus "Om Shanti Om" und ist für Khansche Verhältnisse - sie liebt es in der Masse und hat es gerne sportiv - total zurückhaltend. Dafür dem ganzen Film sehr angemessen selbstreflexiv:

Die zweite Sequenz ist der absolute Klassiker, eine der - sehr zu recht - berühmtesten Picturizations der letzten Jahrzehnte überhaupt, der Tanz auf dem Zug aus "Dil Se" zu "Chaiyya Chaiyya":

Und dann noch eine der absurdesten Song-and-Dance-Sequenzen, die ich überhaupt kenne. Hier wird nämlich militärisch getanzt, zu Kamel, zu Fuß und mit Panzerfaust. Aus dem Film "Border", den man, wie mir scheint, nur als Inder nicht ganz und gar anti-pakistanisch finden kann (man kann es aber auch sehen wie imdb-Kommentator anshul2001anshul aus India, der  da schreibt: "I really have pity on some of reviewers who brand movie chauvinistic. How else a war movie is supposed to be?"):


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