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Neue Print-Ausgabe:
CARGO Film/Medien/Kultur 40
vom 14. Dezember 2018

CARGO 40 Cover, CARGO 39 Cover,

Anderes Kino
Container vom 7. April 2009 von Ekkehard Knörer

Geoblocking: ausgetrickst
Wie man Geoblocking umgeht.

332 Millionen Videostreams hat Hulu.com dort im Februar verbucht, 34 Millionen einzelne Nutzer. Damit wuchs die Seite allein in dem einen Monat um 33 Prozent. Das Angebot ist noch in keinem anderen Land (legal) erhältlich, das heißt, dass von den rund 300 Millionen US-Bürgern im Februar etwa jeder Neunte ein Hulu-Video geschaut hat. Je nach Marktforscher liegt die Seite unter den Webvideo-Anbietern des Landes aktuell zwischen Platz vier (Comscore) und zwei (Nielsen). Auf Platz eins liegt nach wie vor Google mit Marktführer YouTube. Fragt sich, wie lange noch.

Marc Felix Serrao schreibt in der Süddeutschen über Hulu.

'The requested video cannot be displayed in your region.'

Many online video devotees have seen this message on their screens. Some who are in the know find ways around it. For many others, irritated resignation is the only avenue available. And quite a few probably wonder why and how they are denied access to certain online content based solely on where they are.

It's called geoblocking, or sometimes geofencing, and it's a technique for making sure only the people within (or sometimes outside) a specific geographical region can view online content such as a video stream. It's the result of a clash between the global reach of the internet and the balkanized way commercial content is often licensed.

Grant Buckler erklärt, was es mit Geoblocking auf sich hat.

In diesem VideoTutorial wird gezeigt, wie Sie mittels der gezeigten Software einen “fremden” VPN-Tunnel nutzen können. Das ist natürlich nicht illegal, nur sind Sie evtl. nicht die angestrebte Zielgruppe der Programmierer. Vorteil für uns ist jedoch, dass für realtiv Anonym in den USA den Tunnel verlassen. Und das mit all seinen Vorteilen.

Dieses Video zeigt, wie man mit Hilfe eines VPN-Tunnels von überall auf durch Geoblocking gesperrte Seiten zugreifen kann. Ganz simpel erklärt: Mit VPN (virtual private network) greift man zum Schein über eine fremde IP-Adresse auf Websites zu. Wenn diese fremde IP-Adresse z.B. eine amerikanische ist, hat das Hulu-Geoblocking derzeit technisch keine Chance, das zu erkennen. Wie legal oder illegal der Zugriff im Einzelfall ist, wird man im Kleingedruckten der jeweiligen ausgetricksten Seiten nachlesen müssen. Das bleibt freilich eine eher virtuelle Frage. VPN jedenfalls ist als solches völlig legal. Das Problem dabei sind die Daten-Übertragungsgeschwindigkeiten. Mit dem Gratis-Anbieter Hotspot-Shield bin ich nicht glücklich geworden. Der kostenpflichtige Anbieter vpn accounts funktioniert dagegen prima.


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