• CARGO  
  • Abonnieren
  • Einzelheft bestellen (portofrei)
  • Back Issues
  • Verkaufsstellen
  • Jahresrating
  • Newsletter
  •   17. Mai 2012  

Aktuelle Print-Ausgabe:
CARGO Film/Medien/Kultur 13
vom 15. März 2012

CARGO 13 Cover, CARGO 12 Cover,

Container vom 7. Dezember 2008 von Ekkehard Knörer

Link-Tipps: Überbau, Coppola
Zwei Link-Tipps: Ein Text von Christoph Hochhäusler über Francis Ford Coppolas gescheiterten Versuch, die Filmherstellung zu revolutionieren. Und ein neues Blog, "Überbau", ein kommentierter Kino-Terminkalender für Berlin.

Zwei Links zu befreundeten Blogs. Auf einem Seitenblog mit dem Titel "Raumsprache" macht der Filmemacher und Blogger Christoph Hochhäusler seine Seminararbeit "Der Traum von Kontrolle" öffentlich zugänglich. Es geht darin um Francis Ford Coppolas Versuch, die Arbeitsprozesse der Filmentstehung für "One From The Heart" radikal mit Hilfe neuer Techniken zu modernisieren. Hier ein kurzer Auszug aus dem sehr lesenswerten Text:

Coppolas "Revolution", so wie er sie seit den späten 1960er Jahren vorgedacht hat, hatte nie den Ehrgeiz, die inhaltlichen, ideologischen oder sozialen Traditionen des Mediums zu verändern. Vielmehr konzentrierten sich alle seine Vorschläge allein auf die Modernisierung dieses Organisationssprozesses, während er gleichzeitig in seiner Arbeit als Produzent und Regisseur neokonservativ die Genres des klassischen Hollywood wiederbeleben wollte. Was Coppola umtrieb, war das pragmatische Interesse, die visuelle Gestalt eines Filmes vor der eigentlichen Produktion der Bilder - also vor dem Dreh - zu bestimmen, kontrollier- und kommunizierbar zu machen. 

Und die beiden Blogger Lukas Foerster und Thomas Groh haben ein zuvor bei "Dirty Laundry" beheimatetes Feature in ein eigenes Blog verlagert - Beteiligung weiterer Freiwilliger ausdrücklich erwünscht. "Überbau" ist ein kommentierter Kino-Terminkalender für Berlin. Im aktuellen Eintrag geht es um die Reihe zum Türkischen Film des Arsenal, auf die wir hiermit auch gerne hinweisen:

Ein Höhepunkt stellt Yilmaz Güneys Umut dar. Der mit erkennbar geringem Büdget produzierte Film gilt als erstes Mesiterwerk seines Regisseurs (und wurde, im Gegensatz zu beispielsweise Sürü oder Yol von ihm vor Ort, nicht aus dem Gefängnis heraus, inszeniert). Bekannt sind mir darüber hinaus zwei Filme: Bes vakit ist solides Festivalkino, vom GutmenschenfilmBulutlari beklerken sollte man lieber die Finger lassen. Außerdem wurden mir von zuverlässiger Seite einige weitere Filme ans Herz gelegt: Ceylans Mayis sikintisi, die 80-er-Jahre-KomödienZügürt aga und Muhsin bey sowie Serif Görens Almanya aci vatan, dessen Titel (übersetzt: "Deutschland bittere Heimat") in der Türkei zum (ironischen) geflügelten Wort avanciert ist.


1 Kommentare. Kommentar hinzufügen

  • thomas, 07.12.2008 17:25

    vielen dank!