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  •   26. November 2014  

Aktuelle Print-Ausgabe:
CARGO Film/Medien/Kultur 23
vom 18. September 2014

CARGO 23 Cover, CARGO 22 Cover,

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  • Serienheft Countdown III: Broadchurch
    Am 18. Dezember erscheint unser alljährliches Serienheft. Hier ein Countdown mit Serien, die den Cut nicht geschafft haben.

    21. November 2014, Ekkehard Knörer in: Aktuelle Serie

    Broadchurch, 1. Staffel, 8 Folgen,  ITV, 2013; Showrunner: Chris Chibnall

    Broadchurch

     

    Eine lange Plansequenz, die einer Figur folgt auf ihrem Weg durch die Hauptstraße der kleinen Stadt Broadchurch in Dorset, die der Serie den Namen gibt: ganz zu Beginn. Mark ist der Name des Mannes, gespielt von Andrew Buchan (in The Honourable Woman ist er Nessa Steins Bruder). Es ist sein elfjähriger Sohn, der in diesem Moment, es weiß nur noch keiner, tot, ermordet am Strand liegt. Erst führt die Serie hinein in die Stadt, etabliert diesen Schauplatz, präsentiert en passant einige der Protagonisten. Dreierlei wird Broadchurch dann acht Folgen lang sein: ein police procedural, das von der Annäherung der beiden Ermittler, Ellie Miller (Olivia Colman) und Alec Hardy (David Tennant, der 10. Doctor), erzählt; ein Rätselkrimi, in dessen Verlauf der Schatten eines Verdachts - oder mehr als nur das - auf eine ganze Menge der Bewohner von Broadchurch fällt; und drittens das Porträt dieser Stadt, deren Beziehungen und Institutionen im Lichtkegel eben dieses wandernden Verdachts vorgestellt und erhellt werden. So ganz ohne Knirschen und übertriebenen Aufwand läuft das nicht ab. Das Aufsammeln der roten Heringe und nicht immer subtilen Spuren ist immer wieder auch mühsam. Die Musik macht außerdem immer etwas zu aufgeregt die Pferde scheu, ohne dass sie das müsste. Alec Hardy, der mehr als angeschlagene Ermittler, ist ein Klischee, in dem David Tennant als das Gespenst seiner Figur mitreißend haust. Sieben Folgen lang habe ich geschwankt, ob Broadchurch das Dranbleiben lohnt. Der Payoff am Ende jedoch ist gewaltig: Alles bis zum Moment der Enthüllung des Täters erweist sich als ein kollektivpsychischer establishing shot. Es ist dann die ganze Stadt als Gemeinschaft getroffen, verwundet, geschockt. Darauf lief es hinaus - und diese Schockwelle trifft einen auch. - Bei Fox läuft unter dem Titel Gracepoint gerade das amerikanische Remake, in Kalifornien gedreht, das sich - von der ersten Plansequenz die Straße entlang - sehr eng an das Original anlehnt. Besonders unheimlich: David Tennant als Wiedergänger der ans äußerste Ende der Kräfte gespielten Figur, jetzt mit amerikanischem anstelle des (heftigen) nordenglischen Akzents. Auch dabei ist Nick Nolte. Teilweise zeitgleich wurde die erst nach dem großen Erfolg der ersten ernsthaft geplante zweite Staffel von Broadchurch gedreht.


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  • Hinweis: Die andere Szene

    20. November 2014, Ekkehard Knörer in: Theater

    Hinweis auf ein befreundetes Buch und eine befreundete Veranstaltung: Morgen, Freitag den 21., um 18 Uhr wird das von Stefanie Diekmann herausgegebene Buch Die andere Szene. Theaterarbeit und Theaterproben im Dokumentarfilm vorgestellt - im Roten Salon der Volksbühne in Berlin. Im Buch sind neben Stefanie Diekmann unter anderem Ute Holl/Peter Ott, Mieke Matzke und Simon Rothöhler mit Texten vertreten. (Blick ins Buch beim bösen Amazon.)

    Und bei der Veranstaltung werden (zwei je etwa halbstündige) Filme gezeigt: Eva Könnemanns Tragöden aus der Stadt (mit Fabian Hinrichs) und Lilo Mangelsdorffs The Walk - in Anwesenheit der Regisseurinnen.


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  • Serienheft Countdown II: Outlander
    Am 18. Dezember erscheint unser alljährliches Serienheft. Hier ein Countdown mit Serien, die den Cut nicht geschafft haben.

    17. November 2014, Ekkehard Knörer in: Aktuelle Serie

    Outlander, 1. Halbstaffel, 8 Folgen, Starz, 2014; Showrunner: Ronald D. Moore

    Outlander

     

    Ronald D. Moore knüpft - leider - ungefähr da an, wo er mit Battlestar Galactica aufgehört hat: mit einer überschaubaren Gruppe Versprengter auf einem technisch wenig zugerüsteten Flecken Erde. Hier: Schottland. Die Highlands nehmen sich für Landschaftsliebhaber zwischen Kitsch und Monumentalgegebenheit gewiss hinreißend aus. Das Jahr: 1743. Der einzige Fantasy-Clou, der das Ganze von einer aufgemotzten Historienromanze unterscheidet, ist eine Zeitsprung-Prämisse. Die Krankenschwester Claire Randall gerät im Jahr 1945, frisch aus dem Krieg, an einen magischen Hinkelstein und fällt durch ein Zeitloch gut 200 Jahre zurück. Da steckt sie dann fest. Ihr Gatte vermisst sie, die Lady, die ihm ihre Theorie vom magischen Hinkelstein darlegt, hält er völlig zurecht für plemplem. Die Serie selbst (nach der Roman-Saga von Diana Gabaldon) spielt dann allerdings fast komplett in diesem Plemplem. Oberflächliche Ähnlichkeiten mit Game of Thrones sind nicht von der Hand zu weisen. Raue Gesellen in unstädtischer Landschaft mit nur bedingt zivilisiertem Gebaren. Claire wird erst mehr nolens denn volens, dann mehr volens als nolens zur Heilerin in einem schottischen Clan. Sie macht die Bekanntschaft eines Vorfahren ihres in der Zukunft gebliebenen Gatten (beide von Tobias Menzies gespielt, der in Game of Thrones ein paar Folgen lang Edmure Tally war) - und sie hätte sie weiß Gott  lieber doch nicht gemacht. Auf alles, was Zeitreisegeschichten interessant macht (Paradoxien, Eingriffe, in der Zukunft gepachtete Weisheit), leistet die Serie Verzicht. Stattdessen: Landschaft, Schmachten und pittoreske Gewalt. Das ist mit epischem Atem inszeniert, Regisseur der ersten Folgen: John Dahl. Moore behandelt also eine reichlich generische Schmonzette, als wäre sie Weltliteratur. Dazu haut Battlestar-Komponist-Bear-Mc-Creary in die Dudelsack-Pfeifen zu möchtegernschottischen Weisen. Oft ist das durchaus schön auf reichlich dubiose Art. Game of Thrones light, und selbst die Heavy-Version bewegt sich ja nicht so ganz selten am Rande der Lächerlichkeit. Outlander ist der Edelschimmel unter dem zeitgenössischen Serienkäse.


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  • Rudolf Thome 75

    14. November 2014, Ekkehard Knörer in: Rudolf Thome

    Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag, lieber Rudolf Thome! (Immer noch eine meiner Lieblingsszenen des deutschen Nachkriegskinos.)


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  • Serienheft Countdown I: The Honourable Woman
    Am 18. Dezember erscheint unser alljährliches Serienheft. Hier ein Countdown mit Serien, die den Cut nicht geschafft haben.

    11. November 2014, Ekkehard Knörer in: Aktuelle Serie

    The Honourable Woman, 1. Staffel, Showrunner: Hugo Blick, GB 2014, BBC Two, 8 Folgen

    The Honourable Woman

     

    Der Titel klingt nach Le Carré, und das ist kein Zufall, denn die Miniserie will Politik so eng wie der Meister mit Genre und den ihm innewohnenden Klischees verweben. Das Schlechte, was man über die Serie von Hugo Blick (Mann für Buch, Regie, Produktion, also alles) sagen kann: An die besten Sachen von John Le Carré reicht sie kaum je heran. Das Gute jedoch: an die mittleren schon. Der Israel-Palästina-Konflikt wird am Leitfaden einer Protagonistin entfaltet, die das Gute will und kaum das Mittlere schafft. Happy-End nur sehr bedingt inklusive. "Honourable" ist Nessa Stein allemal: Sie verschafft den Palästinensern der West Bank mit Hilfe ihrer Stiftung Breitbandkabel für Internet und Telefonie. Kommunikationsoptimismus: Wir müssen nur ins Gespräch kommen, und alles wird, wenn nicht gut, so doch allemal besser. Da hat sie allerdings die Rechnung ohne, nun ja, so ziemlich alle gemacht: ihren Bruder, die Israelis, die Palästinenser, Kräfte in den USA wie in Großbritannien. Am Faden, der alles aufdröseln soll, zupft vor allem Sir Hugh Hayden-Hoyle, von Stephen Rea ganz anders gespielt, als der wunderbar lächerliche Name seiner Figur klingt: zerknautscht, ein bisschen Columbo-haft, nebenbei noch auf einem Feldzug zur Rückeroberung seiner Frau. Neben ihm, als MI-6-Chefin, Janet McTeer, wie stets eine Wucht. Auch toll sind Maggie Gyllenhaal als Nessa Stein, mal höchst selbstbewusst, mal in Auflösung, ihren Gefühlen manchmal gestisch voraus, den Realien hoffnungslos hinterher - und doch eine wunderbare Stehauffrau. Als Regisseur hat Blick eine nicht immer glückliche Neigung zur musikalischen Schluchzunterstreichung und zur nett anzusehenden, aber bei Licht besehen ziemlich unsinnigen Parallemontage, von Menschen, die aufstehen, sich anziehen und mit dem Auto fahren. Aber auch Sex und Bombenanschlag werden einmal juxtaponiert, so ein Unfug. Als Topical funktioniert das meist trotzdem sehr gut, raffinierte Verdacht- und Schuldverteilung auf diverse Seiten, neben der aufrechten Nessa sind da ein paar Shifterfiguren, mit deren Hilfe Spannung und Plot beweglich bleiben.


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  • Über Thomas Heise

    6. November 2014, Simon Rothöhler in: Thomas Heise

    Lange in Arbeit, jetzt fertig und dieser Tage bei Vorwerk 8 erschienen: ein Buch Über Thomas Heise, mit Texten von Dirk Baecker, Michael Baute, Barton Byg, Annett Gröschner, Christoph Hochhäusler, Rembert Hüser, Michael Jäger, Jürgen Kuttner, Max Linz, Michael Lissek, Claus Löser, Cristina Nord, Anja Quickert, Bert Rebhandl und Michael Suckow. Außerdem Arbeitsprotokolle nach Gesprächen u.a. mit Peter Badel, Heino Deckert René Frölke.

     

    Bei dieser Gelegenheit auch der Hinweis auf eine integrale Retrospektive im Wiener Filmmuseum, die am 10. November startet: Thomas Heise. Das Gesamtwerk


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  • Interview Dardennes
    Langfassung

    4. November 2014, Ekkehard Knörer

    Im Magazin-Teil habe ich die Langfassung eines Gesprächs mit den Brüdern Dardenne eingestellt, dessen - ungefähr halb so lange - Fassung am 30.10. in der taz erschienen ist. 


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  • Viennale 2014

    31. Oktober 2014, Cargo in: Viennale 2014

     

    Nikolaus Perneczky ist dieses Jahr für uns auf der Viennale – hier geht es zu seiner Berichterstattung. 


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  • Geheimnis der Filiation
    «Straub» von Stefan Hayn im Haus der Kulturen der Welt

    23. September 2014, Bert Rebhandl

    SH

     

    Im Heft 225 der Filmkritik erschien im September 1975 ein Text von Danièle Huillet: Appunti sul giornale di lavorazione di Gregory. Anmerkungen zum Arbeitsjournal von Gregory. Es ist also ein Text, der einen anderen Text ergänzt und wesentlich auch korrigiert, den Gregory Wood über die Dreharbeiten zu Moses und Aron geschrieben hatte. Es ist ein Text über die Materialbedingungen eines Films: warum man einen Fisher-Tongalgen braucht, warum das Amphitheater von Alba Fucense eine schwierige, aber lohnende Akustik hat, welche Rolle Nagra-Mikrophone in der Aufnahmetechnik spielen. Und dann ein bezeichnender Satz: "Wir waren ein erstesmal in Ägypten an Weihnachten 1972, Jean-Marie und ich, allein, ohne Kamera und Photoapparat." Ohne die Geräte ist man allein.

    In Stefan Hayns Film Straub ist der Text von Danièle Huillet eine der beiden "Erzählungen". Die andere sind Passagen aus Robert Antelmes L'espèce humaine (Das Menschengeschlecht), einem 1949 erschienenen Bericht über Erfahrungen eines äußerst knapp Überlebenden in deutschen Konzentrationslagern, darunter wesentlich das Buchenwalder "Außenkommando Brunshausen" bei Bad Gandersheim, in dem Zwangsarbeiter für den Flugzeugbau gehalten wurden.

    Kann man einen Straub-Film oder einen Straub-Huillet-Film machen, ohne einfach in Mimikry zu verfallen? Nach Stefan Hayns Straub habe ich den Eindruck, auch wenn das hier nur eine erste Notiz sein kann: es geht. Es geht sogar sehr gut. Zentrale Strategien werden übernommen: das Einlesen von Texten (in dem geradezu körperlich gegen die Hörbuchglätte verstoßen wird), die Bildbetrachtungen (an die Stelle von Cézanne setzt Hayn sich selbst, mit eigenen Bildern und Zeichnungen).

    Es gibt eine sehr schöne Rahmung mit zwei Kindern an einem Ateliertisch, und zwischendurch trägt Stefan Hayn einen Jesus am Kreuz durch die Gegend. Da ist er für einen Moment fast bei Achternbusch, was vielleicht die konsequenteste Weise ist, sich in die Tradition von Straub zu stellen - in einer Weise, die den Anteil von Danièle Huillet nicht unterschlägt, sondern stark macht, und die der letzte Satz des Films, ein Zitat aus Antelmes Text über "le mystère possible de la filiation", vielleicht andeutet: "le langage et la transparence du père restent aussi insondables que lorsque celui-ci était encore pleinement souverain".

    Straub (2014) von Stefan Hayn heute, 23. September, um 20.20 im HKW Berlin. Eintritt frei


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  • Anschauungsprozess
    Filmhinweis für Berlin: «Judgment in Hungary» (2013) von Eszter Hajdú

    22. September 2014, Bert Rebhandl in: Cineromani

     

    Der Prozess gegen Arpád Kiss, István Kiss, Szolt Petö und István Csontos hatte in Ungarn eine vergleichbare Bedeutung wie der NSU-Prozess in Deutschland. Seine Relevanz war eigentlich noch weitreichender, denn es ging darin auch implizit um den gesellschaftlichen Rückhalt, den die vier Rechtsradikalen hatten, die 2009 im Nordosten des Landes mehrere Roma ermordeten. 2013 gab es einen Schuldspruch, dreimal lebenslänglich für die uneinsichtigen Haupttäter, einmal 13 Jahre für Csontos, der die drei anderen belastet und nicht selbst getötet hatte.

    Eszter Hajdús Dokumentarfilm Judgment in Hungary gibt einen Eindruck von diesem Prozess, der in einem engen Saal abgehalten wurde, mit steil ansteigenden Sitzreihen für die Besucher, aus denen die Zeugen nach vorne treten. An manchen von den 167 Tagen gibt es kaum Besucher, aber man kann im Publikum jemand mit Stativ und Kamera sitzen sehen - das Filmteam hat, so kann man annehmen, im Schichtdienst gearbeitet.

    Zudem lief eine kleine Digitalkamera mit, die den Blick des Richters einnimmt - zentral auf die Zeugen gerichtet, der Saal in perspektivischer Verzerrung vollständig im Blick. Im Abspann gilt der wichtigste Dank von Eszter Hajdú dem Richter, dem es offensichtlich zu verdanken ist, dass dieses andere Bild dem Film auch zur Verfügung stand, dass es also einen Gegenschnitt aus Sicht des Gerichts geben kann.

    Dieser László Miszori eignet sich allerdings keineswegs als positive Idealfigur, denn seine Verfahrensführung ist mehr als diskutabel: Er ist schroff, immer wieder maßregelt er sowohl Zeugen wie Angeklagte, wobei er vor allem Zeugen nicht die Möglichkeit gibt, sich auf ihre Weise zu äußern. An einer Stelle "übersetzt" er auch eine nicht ganz korrekte Ausdrucksweise einer Zeugin für das Protokoll.

    Knapp zwei Stunden für 167 Prozesstage - das stellt eine enorme Herausforderung für die Montage dar. In Variety meinte Peter Debruge, 30 Minuten könnten noch eingespart werden, das kann ich nicht nachvollziehen. Die narrative Verdichtung ist eine Herausforderung, die an manchen Stellen fast so etwas wie eine ethische Dimension bekommt, dort nämlich, wo "reaction shots" eine unmittelbare zeitliche Kontinuität suggerieren, die tatsächlich eher sachliche Kohärenz sein dürfte.

    In Umrissen wird erkennbar, dass schon unmittelbar nach den Verbrechen am Tatort viele Fehler gemacht wurden, und dass auch die Vorurteile gegenüber den Roma die Hilfe und die Aufklärung schwer beeinträchtigten. Ein Beamter meinte, Nägel von herabfallender Brettern hätten Wunden verursacht, die tatsächlich von schweren Projektilen stammten - Dummheit oder Zynismus? Es ist schwer zu sagen. Die Aufnahmen des jüngsten Opfers, Robi Csorba, sind besonders schockierend: Die zahlreichen "bullett paths" in seinem Körper wurden mit schweren Nägeln nachvollziehbar gemacht.

    Judgment in Hungary ist ein höchst interessantes Dokument von einem Gerichtsverfahren, das von den Angeklagten als "Schauprozess" verunglimpft wurde (und der Richter als "Sadist"), das aber tatsächlich eher ein Anschauungsprozess ist - ein Verfahren, in dem ein Gemeinwesen sich in seiner Institutionalität, aber auch Zivilität überprüfen kann. Oder eines, das auch uns ins Publikum ruft. Zuschauer aus einem Land, in dem kürzlich erhoben wurde, dass Roma und Sinti von einem Drittel der Befragten als "eher oder sehr unangenehm" empfunden werden, wenn sie in der Nachbarschaft leben.


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