Bert Rebhandl
- Tacita Dean // Keanu Reeves // Isabelle Prim Resolution/Revolution Nur in Heft 13 Von Bert Rebhandl 14. März 2012
- Rosenkönigreich Die ambivalenten Erotikfilme von Bertrand Bonello Nur in Heft 13 Von Bert Rebhandl 14. März 2012
- Southern Stories - Ross McElwee im Gespräch Video Von Bert Rebhandl , Simon Rothöhler 12. Februar 2012
- Local Cinema - Matt Porterfield im Gespräch Video Von Bert Rebhandl , Simon Rothöhler 12. Januar 2012
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Edgardo Cozarinsky
Die Nacht sing ihre Lieder
Nur in Heft 12
Edgardo Cozarinsky, geboren 1939 in Buenos Aires, wurde vor allem durch den Film Le guerre d’un seul homme bekannt, in dem er 1982 Wochenschaumaterial aus den Jahren 1941 bis 1943 mit den Pariser Tagebüchern von Ernst Jünger aus dieser Zeit zu einer komplexen Montage über die faschistische Peripetie verband. Sein Werk changiert zwischen Kino und Literatur, in den letzten Jahren sind eine Reihe sehr interessanter Bücher erschienen (Die Braut aus Odessa). Sein Film Skizzen zu einer imaginären Biographie (Apuntes para uma biografía imaginaria) weckte 2010 meine Neugierde, und so nahm ich bei der Viennale 2011, wo Cozarinsky seinen neuesten Film Nocturnos präsentierte, die Gelegenheit wahr, ausführlich über seine frühen Jahre in Argentinien und seine Zeit in Paris zu sprechen, über Begegnungen mit Jorge Luis Borges und Raúl Ruiz, über die Medien der Erinnerung und das zwiespältige Glück, einen unanfechtbaren europäischen Reisepass zu haben.
Von Bert Rebhandl 14. Dezember 2011 - Der Kontrakt des Zeigers Zu Alexander Sokurows «Faust» Nur in Heft 12 Von Bert Rebhandl 14. Dezember 2011
- Stuff Twirling Around Nur in Heft 12 Von Bert Rebhandl , Simon Rothöhler 14. Dezember 2011
- Blumenberg Literaturbeilage: Sibylle Lewitscharoff Im Webmagazin Von Bert Rebhandl 15. Oktober 2011
- Das Dorf des Deutschen Literaturbeilage: Boualem Sansal Im Webmagazin Von Bert Rebhandl 13. Oktober 2011
- Raum-Zeit-Kontinuum 24 Stunden sind alle Tage: Christian Marclays Filminstallation «The Clock» Nur in Heft 11 Von Bert Rebhandl 7. September 2011
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Haile Gerima
«Mir geht es nicht um Mittelklasse und schon gar nicht um die Koexistenz mit dem Imperium»
Nur in Heft 11
Haile Gerima, geboren am 4. März 1946 in Gonder in Äthiopien, zählt zu den wichtigsten Figuren des postkolonialen Kinos. Er studierte Theater zuerst in Addis Abeba, dann in Chicago, bevor er Ende der 60er Jahre in Los Angeles zum Film kam. Zusammen mit Charles Burnett (Killer of Sheep), Julie Dash (Illusions), Larry Clark (Passing Through), Billy Woodberry (Bless their Little Hearts) Ben Caldwell (I and I) oder Jamaa Fanaka (Welcome Home, Brother Charles) war er Teil einer losen Gruppe an der UCLA, die später mit dem Label «LA Rebellion» versehen wurde. Derzeit wird diese Bewegung in den USA mit Ausstellungen und Filmschauen wiederentdeckt. Haile Gerima, der inzwischen in Washington lebt, findet für seine Filme das Geld eher in Deutschland, wie zuletzt für Teza (Morgentau), in dem er eine neuere Nationalgeschichte Äthiopiens entwirft. Im Kino gab es für Teza nur eine kurze und wenig erfolgreiche Auswertung, nun gibt es aber auch eine DVD-Ausgabe, die hoffentlich ein größeres Publikum findet. Im CARGO-Gespräch geht Haile Gerima ausführlich auf sein filmisches Werk ein, äußert sich aber auch grundsätzlicher zu einem «cinema of struggle» aus afrikanischer Perspektive.
Von Bert Rebhandl 7. September 2011 - Jene Kugel von Lust und Wehmut Lars von Trier macht in «Melancholia» den Himmel endgültig unlesbar Nur in Heft 11 Von Bert Rebhandl 7. September 2011
- Western Road Trip Von Omaha nach Denver Im Webmagazin Von Bert Rebhandl 1. September 2011
- Target Lady - Kristen Wiig im Gespräch über «Bridesmaids» Audiointerview Von Bert Rebhandl 20. Juli 2011
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Gegen die Wand
Nur in Heft 10
Ist 16mm ein «Ausdrucksmittel des armen Mannes»? Über eine Ausstellung von Tacita Dean und ein Kunstprojekt von Florian Zeyfang und Martin Ebner
Von Bert Rebhandl 15. Juni 2011 -
Peter Kubelka
«Der Zeigefinger ist eines der ersten Kunstmedien»
Nur in Heft 10
Peter Kubelka, geboren 1934 in Oberösterreich, hat in der Geschichte des Avantgardefilms beinahe legendären Status. Seinem Arnulf Rainer (1960), in dem er auf die grundlegenden Elemente des Films zurückging (Licht, Schwarzfilm, Ton, Stille), wurde verschiedentlich ein vergleichbarer Status zugeschrieben, wie ihn Malewitschs Schwarzes Quadrat in der Malerei einnimmt. Danach hat Kubelka nur noch sehr sporadisch Filme gemacht, sich vielmehr konsequent «entspezialisiert» und in zahlreichen Vorträgen in aller Welt seine grundlegende Theorie der Metapher entwickelt, die er bevorzugt auch an Beispielen aus der Küche veranschaulicht. Kürzlich ist in Wien eine Publikation zu dem von ihm kuratierten Zyklischen Programm Was ist Film? erschienen, in dem die Filme vorgestellt werden, die im Österreichischen Filmmuseum immer dienstags laufen und dort als «Beispiele» das Medium Film erschließen. Und noch in diesem Jahr will Kubelka einen neuen Film präsentieren, mit dem er noch einmal an Arnulf Rainer anzuschließen versucht. Im Gespräch erwies er sich als konsequenter Verfechter eines sehr eigenwilligen Naturalismus.
Von Bert Rebhandl 15. Juni 2011 - Zeugenschaft Vielfach reklamiert: Der Widerstandskämpfer Jan Karski Im Webmagazin Von Bert Rebhandl 5. April 2011
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Paul Schrader
Nur in Heft 09
Auf Paul Schrader hatten wir in den letzten Jahren eher sporadisch geachtet, zum Beispiel anlässlich seiner Verfilmung des sehr guten Romans Affliction von Russell Banks. Arbeiten der Nullerjahre wie Auto Focus und The Walker erinnerten als Um- und Weiterschreibungen an eine Filmografie, die weit in die 70er Jahre zurückreicht. Als sich zu Jahresbeginn die Gelegenheit zu einem Gespräch in Wien ergab, nahmen wir uns sein wechselvolles Werk der letzten Dekade noch einmal vor. Zu entdecken war (und ist) hier Schraders Versuch, die Themen und Motive seiner großen Filme (von American Gigolo bis Patty Hearst) unter schwierigen ökonomischen Umständen noch einmal aufzunehmen und zu aktualisieren. Wir begegneten schließlich einem bemerkenswert desillusionierten Intellektuellen, der sein eigenes Spätwerk in weiten Teilen als gescheitert und nicht der Rede wert zu betrachten scheint. An Schrader, über Jahrzehnte ein Insider der amerikanischen Filmindustrie, lässt sich in jedem Fall ablesen, wie sich das, was einmal New Hollywood war, zunehmend in der unübersichtlichen Produktionsmittelwelt der globalisierten Finanz- und Subventionsströme verliert.
Von Bert Rebhandl , Simon Rothöhler 23. März 2011 - Platz der Republik Nur in Heft 09 Von Bert Rebhandl 23. März 2011
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Sozialdienstleister
Neukölln, Bundesrepublik Deutschland: «Weihnachten? Weihnachten» von Stefan Hayn und Anja-Christin Remmert
Im Webmagazin
Von Bert Rebhandl 24. Dezember 2010 -
Alpha, Sex und Omega
Nur in Heft 08
Beim Wiedersehen von Ingmar Bergman
Von Bert Rebhandl 15. Dezember 2010 -
Grilled Cheesus
Nur in Heft 08
zu «Glee»
Von Bert Rebhandl 15. Dezember 2010 - Wiege der Revolution CARGO-Sichtung: «La Chine est encore loin» (2009) von Malek Bensmail Im Webmagazin Von Bert Rebhandl 15. Dezember 2010
- The Boys from Zion Lektürenotizen: «Andernorts» (2010) von Doron Rabinovici Im Webmagazin Von Bert Rebhandl 29. November 2010
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Mängel im Überbau
Nur in Heft 07
Der Künstler Phil Collins setzt in seinem Film «Marxism Today» obsolete Inhalte noch einmal auf den Lehrplan
Von Bert Rebhandl 15. September 2010 -
Eyal Sivan
Nur in Heft 07
Die Orange ist eine runde Frucht, sie hat keine zwei Seiten wie der Konflikt zwischen Israel und Palästinensern, Juden und Arabern, «Westen» und «Orient». In seinem Dokumentarfilm «Jaffa – An Orange’s Clockwork» erzählt Eyal Sivan anhand der bekannten Orangen aus Jaffa eine kritische Geschichte des Zionismus. Wir sprachen mit ihm im Juni in Berlin — wenige Tage, nachdem Israel einen Konvoi von Hilfsschiffen nach Gaza im Mittelmeer gewaltsam gestoppt hatte — über die Ikonökonomie der Orange, über Bilderpolitik und Historikerstreit, und über seine jüdische Identität.
Von Bert Rebhandl , Simon Rothöhler 15. September 2010 -
Der Idiot der Firma
Nur in Heft 07
Zu «Dinner for Schmucks» von Jay Roach
Von Bert Rebhandl 15. September 2010 -
Talentspäher - Christoph Hübner im Gespräch
Video
Der Dokumentarist Christoph Hübner hat u.a. Filme über Arbeiterstreiks und Thomas Harlan («Wandersplitter») gemacht (gemeinsam mit Gabriele Voss). Seit 1998 arbeitet er an einer faszinierenden Langzeitbeobachtung von Fußballerkarrieren, die vor über zehn Jahren im damals allseits bestaunten Jugendinternat von Borussia Dortmund ihren Anfang genommen haben. CARGO sprach mit ihm über dieses Projekt: über den Traum vom Profisport, Stars in the making und den harten Alltag hinter der medienöffentlichen Sportbühne.
Von Bert Rebhandl , Simon Rothöhler 13. Juli 2010 - Fußballschauspieler Nur in Heft 06 Von Bert Rebhandl 10. Juni 2010
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Marco Bellocchio
Nur in Heft 06
Im deutschsprachigen Raum ist Marco Bellocchio der große Unbekannte des italienischen Kinos. Seine intellektuell wie ästhetisch kühne Auseinandersetzung mit dem linken Terrorismus «Buongiorno, notte» (2003) kam mit vier Jahren Verspätung in wenige deutsche Kinos. Für uns war der Film nicht nur ein Ereignis, sondern auch das Startsignal, sich eingehender mit Bellocchios Werk zu beschäftigen, an dessen Beginn ein Klassiker der europäischen Kinomoderne steht: «I pugni in tasca» (1965). Unser Interesse an Bellocchio ist durch das Fachismus-Melodram «Vincere» (2009) noch einmal erneuert worden und hat schließlich dazu geführt, dass wir Anfang Mai in der Via Nomentana in Rom ein langes Gespräch mit dem bald 71-jährigen Regisseur führen konnten.
Von Bert Rebhandl , Simon Rothöhler 10. Juni 2010 -
State of the Arthouse (II)
Nur in Heft 06
Ästhetik: Kleine Wunder
Von Bert Rebhandl 10. Juni 2010 -
Bang Bang
Auf DVD: La Vida Loca (2009) von Christian Poveda
Im Webmagazin
Seine Beobachtungen unter Gang-Mitgliedern in Salvador bezahlte der Dokumentarfilmer Christian Poveda mit dem Leben: «La Vida Loca» zeigt das wilde Leben von Mitgliedern der Mara 18.
Von Bert Rebhandl 7. Mai 2010 -
Kap der Angst
Im Webmagazin
Zwei Dokumentarfilme über den südafrikanischen Extremistenführer Eugene Terreblanche (1941 – 2010)
Von Bert Rebhandl 25. April 2010 -
Brillante Mendoza
Nur in Heft 05
In nur fünf Jahren ist Brillante Mendoza, der 2005 im Alter von 45 Jahren seinen ersten Film machte, zu einem der wichtigsten Regisseure des Weltkinos geworden. Er nimmt für sich in Anspruch, die sozialen Realitäten der Philippinen in Geschichten zu verwandeln und bedient sich dabei einer involvierenden Dramaturgie und einer Ästhetik der Unmittelbarkeit. Bert Rebhandl und Lukas Foerster haben sich mit Mendoza im Februar 2010 unterhalten.
Von Lukas Foerster , Bert Rebhandl 25. März 2010 -
Früchte des Zorns
Nur in Heft 05
Kamera und waffenloses Bewusstsein: William T. Vollmann errichtet mit seinem Doppelprojekt «Imperial» (Buch und Fotoband) ein Dokumentarmonument für das gefallene Amerika.
Von Bert Rebhandl 25. März 2010 -
Monkey Business
Nur in Heft 05
Ben Stiller wird seriös - wird er? Anmerkungen zur Politik eines unterschätzten Akteurs.
Von Bert Rebhandl 25. März 2010 - «Bumsti!» Ist Christoph Waltz tatsächlich bester Nebendarsteller? Im Webmagazin Von Bert Rebhandl 10. März 2010
- Bettgeflüster Über «Wiegenlieder» von Johann Feindt und Tamara Trampe Im Webmagazin Von Bert Rebhandl 28. Februar 2010
- Anschauliches Detail Omer Fasts Filminstallation «Nostalgia» Im Webmagazin Von Bert Rebhandl 10. Dezember 2009
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Wiederaufnahme
Nur in Heft 04
Der große deutsche Dokumentarist Volker Koepp befährt in «Berlin-Stettin» seine Lebensbahn
Von Bert Rebhandl 10. Dezember 2009 -
Amerika im Jahre Null
Nur in Heft 04
Mit «Mad Men», einer Fernsehserie über eine Werbeagentur im New York der 60er Jahre, erschließt Matthew Weiner neue Dimensionen des historischen Erzählens
Von Bert Rebhandl 10. Dezember 2009 -
Mircea Cartarescu
Nur in Heft 04
Nicht nur der Fall der Berliner Mauer jährt sich heuer zum zwanzigsten Mal, auch die Revolution in Rumänien rückt zum Jubiläum wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Der Schriftsteller Mircea Cartarescu (53) war Zeit- und Augenzeuge der dramatischen Ereignisse, die mit Flucht und Hinrichtung des Ehepaars Ceausescu am 22. Dezember 1989 einen Höhepunkt erreichte. Mit seiner Romantrilogie «Orbitor» (deutscher Titel: «Die Wissenden») strebt er nicht weniger als eine Totalgeschichte dieser Epoche an. Im Gespräch mit Bert Rebhandl gibt er Auskunft über seine Poetik, seine Erfahrungen mit der Diktatur und der Freiheit, und das Nachleben des Geheimdienstes Securitate.
Von Bert Rebhandl 10. Dezember 2009 -
Zur Sache, Papa
Literaturbeilage 2: Zhu Wen
Im Webmagazin
Aufdringliche Zeitgenossen: Der Autor und Filmemacher Zhu Wen erzählt in den Geschichten der Sammlung I Love Dollars, wie schwierig es ist, in China den Respekt vor sich selbst zu wahren.
Von Bert Rebhandl 14. Oktober 2009 -
Mit gefangenem Auge
Im Webmagazin
Der Libanonfeldzug von 1982 aus der Perspektive einer einzelnen Panzerbesatzung: Samuel Moaz öffnet in «Lebanon» den konkreten Innenraum einer Waffengattung auf den umstrittenen Raum des Staates Israel.
Von Bert Rebhandl 14. September 2009 -
«Wie kann man das Individuum schützen?»
Nur in Heft 03
Jia Zhang-ke im Gespräch über seine Erfahrungen mit der chinesischen Zensur, über die zentralistische Modernisierung und seine Einschätzung der Demokratiebewegung
Von Bert Rebhandl , Simon Rothöhler 3. September 2009 -
David Gordon Green
Nur in Heft 03
«Ich möchte, dass ein Indie-Regisseur, der auf Dramen spezialisiert war, eine verrückte Komödie mit starkem Marihuana-Einfluß dreht.» Dieser Satz des einflussreichenreichen Regisseurs und Produzenten Judd Apatow bedeutete eine Wende in der Karriere von David Gordon Green («George Washington», «All the Real Girls», «Undertow», «Snow Angels» und eben: «Pineapple Express»). Wir unterhielten uns mit dem Regisseur über seine originäre Bewegung durch das amerikanische Kino, über die HBO-Serie «Eastbound & Down» und Freunde wie Danny McBride, Jody Hill und Wayne Kramer.
Von Bert Rebhandl , Simon Rothöhler 3. September 2009 -
Geisterstunde
Nur in Heft 03
Zwei Endpunkte des europäischen Autorenkinos: Michael Haneke und Lars von Trier
Von Bert Rebhandl 3. September 2009 -
Brasilianisches Barock
Nur in Heft 03
Von der Ästhetik des Hungers zur Ästhetik des Traums: Glauber Rochas Hauptwerke in digitaler Rekonstruktion
Von Bert Rebhandl 3. September 2009 -
Allmächtiger Panzer
Nur in Heft 02
zu «Tsahal» von Claude Lanzmann und «Z32» von Avi Mograbi
Von Bert Rebhandl 4. Juni 2009 -
Hubschraubereinsatz
Nur in Heft 02
Andree Korpys und Markus Löffler suchen in ihren Filmen nach der richtigen Distanz zur Politik
Von Bert Rebhandl 4. Juni 2009 -
Eisernes Zeitalter
Nur in Heft 02
Die Stadt, in der sich die «neue Welle» des rumänischen Kinos verläuft: eine Reise nach Bukarest
Von Bert Rebhandl 4. Juni 2009 -
Shalom, Tsahal
Im Webmagazin
«Life According to Agfa» (1992) von Assi Dayan ist nicht nur einer der erfolgreichsten israelischen Arthausfilme, sondern die immer noch gültige Allegorie der Nöte der Linken zwischen politischen Friedenshoffnungen und individueller Freizügigkeit.
Von Bert Rebhandl 3. Juni 2009 -
Notaufnahme
Im Webmagazin
Cinema Jormania (1): Der Tod des Herrn Lazarescu (Moartea domnului Lazarescu, 2005) von Cristi Puiu.
Von Bert Rebhandl 3. Juni 2009 -
Griff in den Motor
Im Webmagazin
Michelle Langford findet in ihrem Buch über Werner Schroeter einen naheliegenden Schlüssel zum Werk des deutschen Filmemachers.
Von Bert Rebhandl 19. April 2009 -
The Sonic Outlaw - Craig Baldwin im Gespräch
Video
Craig Baldwin ist einer der wichtigsten Found Footage-Filmemacher der Gegenwart. Politische Geschichte erzählt er als «weird history», zusammengesetzt aus B-Film-Fragmenten und Archivfunden. Im Februar trafen wir ihn in Neukölln zu einem Gespräch.
Von Bert Rebhandl 19. März 2009 -
Grund allen Übels
Im Webmagazin
Zum literarischen Werk von Thomas Harlan: «Heldenfriedhof» und ein kurzer Rückblick auf «Rosa»
Von Bert Rebhandl 17. Februar 2009 -
Land im Trance
Im Webmagazin
Ein Nationalepos als Geistergespräch: «Souvenance» (1991), der dritte Film von Thomas Harlan
Von Bert Rebhandl 17. Februar 2009 -
Quer durch den Olivenhain
Im Webmagazin
Zeugnis der Revolution in Portugal: «Torre Bela» (1975)
Von Bert Rebhandl 17. Februar 2009 -
Eine Bar an der Mauer
Im Webmagazin
Das Vorgehen Israels in Gaza zu Beginn dieses Jahres ist weltweit auf Kritik gestoßen. Wir nehmen dies zum Anlass, bei der Berlinale auf Filme zu achten, die uns nähere Aufschlüsse über dieses Land geben. Heute: City of Borders von Yun Suh (Panorama).
Von Bert Rebhandl 8. Februar 2009 -
Imperative des Erinnerns
Im Webmagazin
«Defamation» von Yoav Shamir (Forum).
Von Bert Rebhandl 5. Februar 2009 -
Nord-Süd-Passage
Nur in Heft 01
Das Gesamtwerk des großen Dokumentaristen Johan van der Keuken
Von Bert Rebhandl 5. Februar 2009 -
Thomas Harlan
Nur in Heft 01
Thomas Harlan, geboren 1929 in Berlin, ist einer der großen Außenseiter der deutschen Nachkriegsgeschichte: Der Sohn des Filmemachers Veit Harlan («Jud Süss», «Immensee») wuchs in einem Haushalt auf, in dem Goebbels verkehrte. In den frühen 60er-Jahren ging er nach Polen, um persönlich aus den Akten die ungesühnt gebliebenen Verbrechen zahlreicher deutscher Täter nachzuweisen. In den 70er-Jahren war er Zeuge der portugiesischen Nelkenrevolution, das Umbruchjahr 1989 erlebte er auf Haiti. Aus seinem Engagement, seinen Reisen, seinen Leidenschaften erwuchs ein komplexes filmisches («Torre Bella», «Wundkanal» und «Souvenance») und literarisches («Rosa», «Heldenfriedhof») Werk. Wir besuchten Thomas Harlan vergangenen November in der Nähe von Berchtesgaden.
Von Bert Rebhandl , Simon Rothöhler 5. Februar 2009 -
Explodierende Träume
Nur in Heft 01
Tom Tykwer eröffnet das Festival mit «The International»: Eine Zwischenbilanz seiner Karriere
Von Bert Rebhandl 5. Februar 2009 -
Eine Tat von einiger Größe
Im Webmagazin
Operation Walküre und der 20. Juli 1944
Von Bert Rebhandl 20. Januar 2009 -
Eine Nase von einiger Größe
Im Webmagazin
Ist Jessica Schwarz nur die neue Lilo Pulver? Oder doch die endgültige Tony Buddenbrook? Heinrich Breloers neuer Film nach einem vielgelesenen Roman von Thomas Mann versteht am Physiognomischen nur die Kosmetik, und macht sich sonst wenig Gedanken.
Von Bert Rebhandl 19. Dezember 2008 -
Zeichen und Botschaften
Im Webmagazin
Das Arsenal in Berlin zeigt in diesen Wochen türkisches Kino von den 1960er Jahren bis in die Gegenwart - wir nehmen dies zum Anlass für eine Passage durch einige wichtige neuere Filme aus diesem Land
Von Bert Rebhandl 9. Dezember 2008 -
InkarNation - Lav Diaz im Gespräch
Video
Der philippinische Regisseur Lav Diaz öffnet dem Weltkino ganz neue Dimensionen. Seine vielstündigen Filme sind zugleich Nationalgeschichte und melancholische Reflexion auf deren Unmöglichkeit. Wir haben im Oktober 2008 in Berlin mit ihm ein ausführliches Gespräch geführt. Hier die wichtigsten Passagen.
Von Ekkehard Knörer , Bert Rebhandl , Simon Rothöhler 12. Oktober 2008
Blog-Einträge
- Tal der Wölfe Palästina Blog 28. Januar 2011
- TIFF 2010. 22 Filme Notizen vom Toronto International Film Festival 2010 Blog 2. Oktober 2010
- Sokratismus Philosophie mit Mathieu Amalric. Blog 10. August 2010
- Heiße Herzen Mexikanische Melodramen Blog 5. Juli 2010
- Fußballkino 2 Joaquim Pedro de Andrades Film Garrincha, Alegria de Povo (1963) Blog 8. Juni 2010
- Fußballkino 1 Zwei Filme und ein Buch zum argentinischen Fußball Blog 7. Juni 2010
- River Cottage Filmhinweis: «The Quiet Man» (1952) von John Ford im Arsenal Berlin Blog 15. Mai 2010
- Zwischen Strich und Anstand Wiederentdeckung im Zeughauskino: Der Lude (DDR 1984) Blog 6. Mai 2010
- Das starke Band Es regnet Lola (wie Manna) (Deutscher Filmpreis 2010) Blog 24. April 2010
- Systemperforation Die große Fahrt der DDR-Kunst nach Paris anno 1990 Blog 19. Februar 2010
- Hundejahre Eine Familie als Gefangene in einer perversen Zeichenordnung Blog 28. November 2009
- Abfall für alle Rainald Goetz und der "antifiskalische Bürgerkrieg" Blog 30. Oktober 2009
- National Matrix Fox News weiß Bescheid: Barack Obama ist der Messias Blog 18. Oktober 2009
- TIFF 2009 Notizen vom Toronto International Filmfestival 2009. Blog 19. September 2009
- Riesenästhetik Die Moderne als Ruine in Wien. Blog 25. Juli 2009
- Mondo Fome Ein Film, der die Berlinale für einen Moment zum Stillstand bringt: Garapa von José Padilha Blog 11. Februar 2009
- Trouble Everyday Unser Filmtip zum Jahresende: "Lät de rätte komma in" - "So finster die Nacht", ein Vampirfilm aus Schweden Blog 26. Dezember 2008
